The Road Not Taken

Review - ALIAS-E The Road Not Taken
Das Buch spielt laut Autor kurz vor der Episode 4.14.
"After one botched assassination attempt leads to the discovery of another high-profile murder-for-hire in the works, Agent Sydney Bristow goes undercover to untangle a twisted plot of betrayal, terror, and revenge. Thrown into the midst of a dysfunctional yet extremely powerful family, Sydney must determine who is trustworthy and who is out for blood. Luckily, she has some experience in this field.
With time running out and political alliances hanging in the balance, the APO operatives work together to infiltrate the family and determine the target of an impending deadly attack. Unfortunately the intended victim could be anyone - a world leader, an adulterous wife, a group of innocent civilans, even a fellow agent - and the clock is ticking."
© Simon Spotlight Entertainment
Es wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein, wenn es bei einem einfachen Personenschutz-Auftrag geblieben wäre. Doch plötzlich sieht sich APO einer viel größeren Aufgabe gegenüber. Der mexikanische Botschafter und seine Familie sind in Gefahr und jemand aus den eigenen Reihen ist dafür verantwortlich. Sydney infiltriert die Botschaft als Lehrerin für die störrische Mercedes, die Stieftochter des Botschafters.
Neben den nervtötenden Unterrichtsstunden mit dem bockigen Teenager muss Sydney herausfinden, wer Opfer eines Anschlags werden soll und wer innerhalb der Botschaft dafür die Verantwortung trägt.
Die Sache wird umso komplizierter, als sich herausstellt, dass jeder etwas zu verbergen hat..
Über den Autor:
Greg Cox schrieb bereits das Buch "Two Of A Kind" und ist ein Bestseller-Autor zahlreicher Star-Trek-Bücher. Zudem schrieb er die Bücher zu Filmen wie Daredevil und Underworld sowie Begleitbücher zu vielen Serien, darunter Buffy, Roswell, Spider-Man, X-Men, Batman, Iron Man und Xena.
Persönliche Einschätzung:
Wie bereits das erste Alias-Buch von Greg Cox sticht auch dieses durch seine Länge hervor. Die Story ist sehr interessant, spannend, bietet viele verschiedene Handlungsstränge und ist gegen Ende auch überraschend. Die Darstellung der Charaktere ist fast wie in der Serie selbst.
Insgesamt kann man sagen, dass Greg Cox ein Gefühl für die Serie besitzt und daher die Geschichten sehr Alias-getreu wirken.
Der einzige große Nachteil ist die ständige "Einflechtung" von Geschehnissen der vergangenen Staffeln. Dabei ist völlig egal, ob es an einer Stelle passt oder nicht. Doch auch das war bereits bei seinem ersten Buch so.
Sieht man von dieser Tatsache ab, ist es ein gutes unterhaltsames Buch, was durchaus Alias-Feeling aufkommen lässt.
© rentier@sd-6.de