II.18 - Bittere Erkenntnis

(Syndney trägt einen Militäranzug und eine kugelsichere Weste und rennt durch einen Gang in einem unterirdischen Tunnel.
Sie bleibt stehen und schießt in einen Gang. Irina, am anderen Ende des Ganges schießt zurück.
Sie atmen beide schwer. Irina macht eine Pause. Sydney schaut den Gang entlang und Irina schießt auf sie, während sie sich versteckt. Sydney schießt. Irina rennt los, zu einer Strickleiter, die nach ober führt. Sie fängt an zu klettern.
Sydney rennt mit erhobener Waffe hinter ihr her und bleibt stehen.)

SYDNEY: Keine Bewegung!

(Irina stoppt, ein Paar Schritte davon entfernt nach draußen zu kommen und dreht sich zu Sydney um. Sie schaut sie an.
Dann klettert sie weiter nach ober. Sydney schießt auf sie.)

IRINA: Ugh! Ahh...

(Irina fällt auf die Erde. Ein Helikopter nähert sich surrend dem Boden. Sydney läuft los und kniet sich neben die gefallene Person.
Vaughn rennt, ebenfalls in einem Militäranzug gekleidet, los.)

VAUGHN:( über Funk)Wir haben ein Opfer. Eine Frau. Wir brauchen einen Sanitäter.

( Dixon kommt, am Boden zerstört aussehend, zu ihnen. Sydney kniet und legt weinend ihren Kopf neben den Körper.)
( Los Angeles, fünf Tage früher, Sydney und Vaughn laufen zusammen ins Operationszentrum.)

VAUGHN: Warscheinlich wird man mich eine Weile vernehmen.
SYDNEY: Es wird schon gut gehen.
VAUGHN: Falls du mich nie wieder siehst, es war schön.
SYDNEY: Sei still.
AGENT: Mr. Vaughn. Mr. Jäger würde gerne ...
VAUGHN: ... mit mir reden. Ja, ich weiß.

( Der Agent nimmt Vaughns CIA Abzeichen von seiner Brust. Er lächelt nervös zu Sydney und geht mit dem Agenten weg, den Gang entlang. Sydney enddeckt ihren Vater und geht zu ihm.)

SYDNEY: Dad, ich muss mit dir über Vaughn sprechen.
JACK: Ich weiß, man ermittelt gegen ihn.
SYDNEY: Er ist unschuldig. Das waren Recherchen über Mum. Es war kein Verrat.
JACK: Sydney. Die Operation in Panama lief nicht, wie geplant.
SYDNEY: Was ist passiert? Ist-- mit Mum alles in Ordnung?
JACK: Deine Mutter hat uns verraten und mit uns die CIA. Ihr Treffen mit Sloane war inszeniert um ihr die Flucht zu ermöglichen.
SYDNEY: Sloane kann doch das Treffen geplant haben, um sie zu entführen.
JACK: Vor der Operation hat sie das Rambaldimanuskript entwendet. Sie hat nur leere Zettel hinterlassen. Sie und Sloane sind jetzt im Besitz des Originals. Sydney, das war eine abgekarterte Sache.

( Im Gang, der zu Irinas Zelle führt. Die Gitterstäbe heben sich, als Dixon eintritt. Er schaut in die Zelle zu Sydney, die auf Irinas Bett sitzt. Er setzt sich neben sie.)

DIXON: Ich hab's gehört. Das mir deiner Mutter. Das tut mir-- wirklich Leid. In zehn Minuten ist eine Einsatzbesprechung. Da soll ein Plan zur Ergreifung von Sloane und deiner Mutter entworfen werden. Man hat mir gesagt, dass du nicht verplichtest bist, hinzugehen.

( Sydney schaut ihn an und zeigt ihm die Ohrringe ihrer Mutter.)

SYDNEY: Die haben meiner Mutter gehört. Man hat hier eine Nachricht gefunden. Sie wollte, dass ich sie bekomme. Als mein Vater es mir eben erzählt hat, da war mein erster Gendanke, dass sie warscheinlich tot ist. Das sie dabei getötet wurde. Ich hatte diese Vorstellung im Kopf, ihr Tod wäre der Beweis dafür, dass sie eine Heldin war.
DIXON: Man kann es niemandem vorwerfen, wenn er seiner eigenen Mutter vertraut.
SYDNEY: Ich wünschte, sie wäre dabei getötet worden.

( In einem Privatflugzeug sitzen Irina Sloane und Sark zusammen. Sark bleibt still und schaut auf seinen Laptopbildschirm.)

IRINA: Ich habe noch mehrere Agenten in St. Petersburg, Madrid und Kairo.
SLOANE: Wie zuverlässig?
IRINA: Sie sind loyal.
SLOANE: Gut.-- Und sie, geht's ihnen gut?
IRINA: Es ist alles gelaufen, wie geplant.
SLOANE: Ich frage, wie's ihnen geht, Irina?
IRINA: Ich freue mich, sie wiederzusehen.
SLOANE: Das selbe habe ich eben auch gedacht.-- Was ist mit der Gendatenbank.
IRINA: Sark und ich treffen uns mit ihnen in Zürich, sobald wir sie beschafft haben. Sie haben sie bald in der Hand.
SLOANE: Gut, ich bin in der Toskana bei Emily.
IRINA: Wei geht es ihr?
SLOANE: Sie ist auf dem Weg der Besserung. Das Schwierigste für sie ist, dass ihr die Menschen fehlen, die sie zurücklassen musste. Ganz besonders Sydney. Sie wissen, wie sehr wir sie geliebt haben. Als wär sie unser eigenes Kind.
IRINA:( zu Sark) Würden sie uns entschuldigen?

( Sark nimmt seinen Lapttop und geht. Irina lehnt sich vor.)

IRINA: Ich durchschaue sie. Das müssen sie wissen.
SLOANE: Ich verberge nichts.
IRINA: Sie haben es vielleicht nötig, sich als rechtsschaffender Ehemann zu sehen, als Vaterfigur. Aber ich nicht. Ich werde in ihnen nie diesen Mann sehen. Deswegen haben wir offen gesagt auch diese Übereinkunft.
SLOANE: Sie müssen sich ein wenig ausruhen.
IRINA: Nie wieder erwähnen sie mir gegenüber ihre Liebe zu Sydney.
SLOANE: Ruhen sie sich erst mal aus.

( Er steht auf und geht. Sie lehnt sich in ihrem Sitz zurück.)
( Besprechung mit Kendall, Dixon Sydney und Marshall. Kendall steht in den Raum gewandt.)

KENDALL: Wie viele von ihnen wissen, ist unser Versuch Arvin Sloane zu ergreifen fehlgeschlagen. Wir glauben, dass Irina Derevko sich während sie hier in Haft war irgendwie mit Sloane in Verbindung gestzt hat, ihn von unserer Absicht, ihn festzunehmen unterrichtete und die Gelegenheit zur Flucht genutzt hat. Auf Grund von Jack Bristow's intimter Kenntniss der beiden Flüchtigen und seiner schon seit längerem zetreffenden Beurteilungen und Voraussagen, Derevko betreffend hat Langley jetzt ihm die Operationsleitung dieser Taskforce übertragen.

( Kendall setzt sich. Jack steht auf.)

JACK: Aller Warscheinlichkeit nach haben Sloane und Derevko eine strategische Partnerschaft vereinbart. Von heute Morgen an ist ihre Festnahme unser vorrangiges Ziel. Derevko wurde ein passives Ortungsgerät eingepflanzt--
MARSHALL: Ähm, entschuldigung Sir, dass ich unterbreche aber ähm, ich übrigens, gratuliere zur Übernahme der Taskforce... Ja -- das Gerät, dass wir Derevko eingepflanzt haben ist nicht passiv.
JACK: Doch, das ist es. Ich habe ihren Peilsender entfernt, falls man Derevko nach Wanzen absucht und ihr dann ohne ihr Wissen einen passiven Sender eingepflanzt.
MARSHALL: Wow. Das ist wirklich sehr schlau. Weil nämlich, wenn man sie tatsächlich nach Wanzen absucht, nichts findet, weil er noch nicht sendet.
Wie haben sie das gemacht, ohne dass sie's gemerkt hat?

( Pause)

JACK: Der Sender ist so programmiert, dass er in zwölf Stunden ein Signal übermittelt. Damit hat sie genug Zeit um Sloane zu erreichen, bevor der Sender aktiv wird.
Ein taktisches Team steht auf der Airforcebase in Bereitschaft. Sobald wir das Signal empfangen greifen wir ein und nehmen beide fest.

( Toskana. In ihrer Villa laufen Sloane und Emily neben dem Pool.)

EMILY: Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Dieses Haus ist äh..-- dann wissen wir, ob sie unser Angebot annehmen?
SLOANE: Ich habe letzte Woche unterschrieben.
EMILY: Was?
SLOANE:( lacht) Ich wollte dich damit überaschen. Ich wollte, dass du glücklich bist.
EMILY: Die vergangen Monate waren wie ein böser Traum. Aber Gott sei Dank haben wir es hinter uns.
SLOANE: Ich liebe dich.

(Sie küssen sich.)
( Schuss-Training. Sydney schießt auf eine Zielscheibe und entfernt ihre Ohrenschützer.)

VAUGHN: Schöne Treffer.
SYDNEY. Hey.

( Sie küssen sich. Die Zielscheibe kommt surrend her.)

SYDNEY: Wie ist es gelaufen?
VAUGHN: Man hat meinen Berechtigkeitsstatus herabgesetzt, vorübergehend, bis die Spionageabwehr mich offiziell freispricht.
Dein Vater hat sie überredet, mich weiterhin für Operationen freizugeben.
SYDNEY: Dann hast du das von meiner Mutter gehört?
VAUGHN: Ja.

( Sydney hängt eine neue Zielscheibe auf und sie surrt zurück auf ihren Platz.)

SYDNEY: Du hattest Recht, sie zu überprüfen.
VAUGHN: Sydney...
SYDNEY: Nein schon gut, ehrlich. Ich mach dir keine Vorwürfe. Eher mir. Ich bin so naiv gewesen.
VAUGHN: Ich finde, du solltest dem Team nicht angehören. Du weißt, wie ich über Irina Derevko denke, aber niemand sollte gezwungen sein, seine eigene Mutte zu jagen. Egal unter welchen Umständen.
SYDNEY: Sie war nie meine Mutter.
VAUGHN: Das glaubst du wirklich?
SYDNEY: Nicht schon wieder. Rede nicht so gönnerhaft mit mir.
VAUGHN: So ist das nicht gemeint und das weißt du. Wenn du sie in die Enge treibst und dann zögerts abzudrücken, auch nur eine Sekunde lang, könnte es dich das Leben kosten.

( Sydney zieht eine Brille und die Ohrenschützer auf. Sie zielt mit ihrer Waffe auf die Zielscheibe.)

SYDNEY: Ich werde nicht zögern.

( Sie schießt.)
( Kendall und Jack sind im Operationszentrum.)

KENDALL: Ich wede offen zu ihnen sein Jack.Ich bin ihrer Empfehlung Derevko zu vertrauen gefolgt, weil sie ein starkes Argument hatten. Ein persönliches. Ein Argument, an das sie, wie ich jetzt sehe nie geglaubt haben. Sonst hätten sie sich nicht die Mühe gemacht, dieser Frau einen passiven Sender einzupflanzen, ohne mich zu informieren. Es war meine Entscheidung, sie freizulassen und ich stehe dazu, aber sie haben mich hintergangen, sie verdammter Mistkerl. Und ihre jämmerliche Rechtfertigung nützt keinem von uns etwas.
JACK: Ich werde genauso offen sein. Von dem Tag an als Irina Derevko sich gestellt aht, haben sie Sydney trotz meiner Einwende befohlen mit ihr zu reden, wobei es ihnen vollkommen egal war, wie sie das emotional verkraftet.
KENDALL: Das war mein Vorrecht und ich stehe immer noch zu der Entscheidung.
JACK: Und dennoch, ist es nicht mein Ziel, sie für immer zu ersetzen. Wenn ich davon überzeugt bin, dass Derevko meiner Tochter nie mehr schaden kann, können sie ihren Titel wiederhaben.

( Marshall nähert sich zögernd.)

MARSHALL: Äh, entschuldigung. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wen von ihnen beiden ich ansprechen soll, weil sie ja beide hier stehen. Wer hat das Sagen?
JACK: Was IST DENN Marshall!
KENDALL: Nun machen sie schon!
MARSHALL: Der passive Sender, den Mr. Bristow seiner Frau eingesetzt hat-- Ex-frau, entschuldigung. Also ähm er ist gerade aktiv geworden und wir ähm, haben sie angepeilt.

( Flugzeug. Sydney und Vaughn spreche zu einer Gruppe von Agenten.)

SYDNEY: Die Operationsbasis hat Derevkos Signal nach Stuttgart gerfolgt. Sobald wir gelandet sind, muss das Signal durch Sichtkontakt bestätigt werden, aber wir greifen erst ein, wenn wir wissen , wo sich alle drei befinden.

( Sie geben ein Foto von Sloane, Irina and Sark herum.)

SYDNEY: Wir warten ab, bis Derevko uns zu Sloane geführt hat.

( Stuttgart. Irina trägt einen Geschäftsanzug und läuft mit einem deutschen Geschäftsmann.)

IRINA: Wie viele andere Pharmaunternehmen, hat die Firma, die ich vertrete, ihre Forschungen am humanen Genom genommen, immer genauestens verfolgt.
Wir sind daran interessiert, die Lizenz dafür zu erwerben.

( Außerhalb des Gebäudes sitzt Sark in einem Van, hört zu und schaut auf seinen Laptop.)

BANKDIREKTOR: Im Moment sind wir dabei viele solche Anfragen zu bearbeiten. Ihr pharmazeutisches Unternehmen kenne ich leider nicht.
IRINA: Oh, wir sind ein ziemlich kleines skandinavisches Konsortium, aber ich wäre nicht den weiten Weg hier her gekommen, wenn ich unser Angebot nicht für bedeutend hielte.

( Sie gibt ihm eine Karte mit ihrem Preis.)

BANKDIREKTOR: In unserem Serverraum werden die Daten verarbeitet und gespeichert. Bitte hier entlang.
IRINA: Danke.
SARK:( über Funk) Die Serverräume befinden sich im Untergeschoss. Außerhalb Funkgerätreichweite. Wenn sie soweit sind, erwarte ich sie am Bergungspunkt.

( In ihrem eigenen Van sind Sydney und Vaughn über Funk mit Kendall, Jack und Marshall, die un L.A. sind, verbunden. Sydney und Vaughn haben noch ein Paar andere Agenten mit im Van.)

SYDNEY: Wir sind zwei Querstraßen vom Peilsignal entfernt. Was ist es für ein Ort?
JACK: Brucker Biotech. Das ist das deutsche Pendant zum "human Genom project".
KENDALL: Wir führen eine komplette Analyse des Unternehmens durch. Patente, das es hält, Biografien der Vorstandsmitglieder, politische Beiträge.
VAUGHN: Genforschung in den Händen von Sloane und Derevko können nichts Gutes bedeuten.
MARSHALL: So ich habe mich ins Viedeoüberwachungssystem gehackt. Ich leite das Signal an sie weiter.

( Ihr Bildschirm ist in vier Quadranten aufgeteilt, die Vier Sicherheitskamerawinkel zeigen.)

SYDNEY: Mal sehen, was wir haben.
AGENT: Agent Bristow. Wir sind jetzt in Position.

( Von seinem Van, auf der anderen Straßenseite, sieht Sark durch die Windschutzscheibe als ein undefinierbarer grüner CIA-Wagen anhält und ein Mann austeigt. Sark ist misstrauisch.)
( Außerhalb des Gebäudes geht Sark mit einem Handy und einer Aktentasche die Stufen hoch.)

SARK: Hallo mein Name ist Peter Garo. Ich bin Ms. Hertzgars Assistent. Ich fahre gerade vor und bin etwas spät dran. Wäre es möglich am Empfang einen Sicherheitsausweis für mich bereitzuhalten? Danke.

( Sydney schaut CCTV-Rundfunk, als Sark ins Gebäude eintritt und von einer Sicherheitskamera eingefangen wird.)

SYDNEY: Sark.
VAUGHN: Wir haben einen Sichtkontakt. Er betritt das Gebäude.
JACK: Wir sehen ihn. Position halten.
KENDALL: Vorläufig. Wir haben bereits Derevko und Sark. Das ist außreichend für mich.
JACK: Ist vermerkt.

( Der Bankdirektor führt Irina in den Serverraum.)

BANKDIREKTOR: Wir haben 15 Jahre dafür gebraucht. Aber schliesslich haben wir aus allen Informationen eine hochauflösende DNA-Karte von bisher unerreichter Präzision hergestellt.

( Sark platzt herein. Irina schaut überrascht als er ruhig die Kamera ausschiesst. Das Signal ist gleichbleibend. Dann schiesst er dem Bankdirektor in die Brust Und er kippt rückwärts in seinen Stuhl und ist tot.)

SYDNEY: Sark zerstört die Überwachungskameras. Wir haben kein Signal mehr.
KENADALL: Sie wissen, dass wir dort sind.

( Im Serverraum.)

SARK: Ein Team in einem Van ist vor der Tür. Wir wurden verfolgt. Ich hab mich abgesucht. Ich bin sauber.

( Er holt einen Wanzenabsucher heraus, der wie ein Metaldetektor funkioniert. Er hält es an Irinas Körper rauf und runter.
Es piepst, als es vor ihrer Brust ist.)

IRINA: Jack!

( Zurück in L.A.)

KENDALL: Die Operation ist aufgeflogen.
JACK: Es ist schwieriger, aber nicht unmöglich.
KENDALL: Wenn wir jetzt nicht eingreifen, könnten wir alles verlieren.
JACK: Der Sender ist noch aktiv. Wir können sie verflogen. Sloane ist das oberste Ziel. Haben sie das vergessen?
KENDALL: Sloane ist vielleicht gar nicht dabei. Vielleicht arbeiten sie auch nicht mit Sloane.

( Sark packt einen Erste-Hilfe-Kasten aus.)

SARK: Ich versteh das nicht. Nachdem wir sie rausgeholt haben, haben wir sie nach Sendern abgesucht.
IRINA: Er muss mit Zeitverzögerung aktiviert worden sein.

( Sie öffnet ihren Geschäftsanzug und deckt ihren schwarzen BH darunter auf. Sark packt zwei medizinische Elektroschocker aus. Er schaut sie unsicher an.)

IRINA: Na los!

( Sie lehnt sich gegen die Wand und macht sich darauf gefasst. Sark schockt ihre Brust mit den Elektroschockern. Irina murrt vor Schmerzen. Das Signal ist weg auf Marshalls Computer in L.A.)

MARSHALL: Wir haben sie verloren.
JACK: Wie?
MARSHALL: Weiß nicht. Kurzschluss, Überlastung warscheinlich. Nichts zu machen, das Signal ist weg.
SYDNEY: Wenn wir sie jetzt verlieren, verlieren wir sie für immer.
JACK: Wir greifen ein.
SYDNEY:( zu versammelten Agenten) Rufen sie die Sicherheitskräfte an. Es sind zwei gesuchte Terroristen im Gebäude. Sie sollen alle Ausgänge abriegeln. Wir treffen uns mit ihnen am Empfang.

( An einem Computer nimmt Irina eine CD raus.)

IRINA: Damit kommen wir an die Festplatte.
SARK: Ist die Datei im Netzwerk?
IRINA: Ja, aber sie ist verschlüsselt. Ich übertrage die Datei. Wir können sie später entschlüsseln.
SARK: Wie lange für den Download?
IRINA: Fünf Minuten. Es darf keine Bewiese geben, dass wir hier waren.
SARK: Gut. Ich sorge dafür. Ich stelle den Zeitzünder auf sechs Minuten ein. Wie terffen uns am Bergungspunkt.

( Im Boilerraum hinterlässt Sark eine Bombe, die auf sechs Minuten eingestellt ist. Er geht.)
( Sydney rennt mit ihrer Waffe im Hauptgebäude einen Gang entlang. Irinas Computerdownload ist beendet. Sie nimmt die CD aus dem Laufwerk.
Sydney tritt in den Serverraum ein und findet den toten Bankdirektor. Sie dreht sich um und geht. Im Treppenhaus kommen Vaughn und ein anderer Agent die Treppe hoch. Der Agent öffnet die Tür und dort steht Sark. Er schlägt den Agenten und setzt ihn außer Gefecht. Vaughn kämpft mit Sark und versetzt ihm einmal einen Schlag. Sark schlägt Vaughn mit dem Ellbogen ins Gesicht und er fällt ein paar Stufen hinab.Sie packen sich gegenseitig und Sark wirft Vaughn gegen das Geländer, wobei Vaughn seine Waffe verliert. Sark schlägt Vaughn und der fällt taumelnd ein paar Stufen bis auf den Treppenabsatz hinunter.
Sark hebt Vaughn auf und zielt auf ihn und kommt die treppe hinab. Er schiesst Vaughn in die Brust. Vaughn keucht vor Schmerz und er dreht sich weg.
Sark will nochmal schiessen, als ihm die Waffe aus der Hand geschossen wird. Er schaut hoch zu Sydney, ein Stockwerk über ihnen, die dort mit erhobener Waffe steht.
Sark rennt weg. Sydney rennt die Treppe runter.)

SYDNEY: Vaughn! Vaughn!

( Sie dreht ihn zu sich. Sie öffnet seine Jacke und sieht die Kugel in seiner Weste. Sie küsst seine Stirn.)

SYDNEY: Alles in Ordnung?
VAUGHN: Ja, ich hab nichts.
SYDNEY: Komm, komm jetzt.

( Sie hilft ihm auf.)
( Noch fünfunddreißig Sekunden auf der Bombe.)
( Im Gebäude rennt sie mit Vaughn ein Gang entlang.)

VAUGHN: Was ist mir Derevko?
SYDNEY: Die muss hier irgendwo sein.
IRINA: Sydney!

( Sie halten an und drehen sich um. Hinter ihne ist Irina. Sie schaut Sydney an.)

SYDNEY: Dad ich sehe sie. Wir verfolgen sie. Sie verlässt das Gebäude.

( Acht Sekunden noch. Vaughn und Sydney rennen zusammen aus dem Gebäube und noch vier Sekunden. Sie schauen sich nach Irina um, als die Bombe hochgeht, wobei alle Fenster explodieren. Vaughn schnappt sich Sydney und sie suchen Schutz.)
( Toskana. Sloane kommt, in sein Handy sprechend, in die Küche. Emily ist an der Theke und schneidet Gemüse.)

SLOANE: Ja, ich rufe sie später an.

( Er legt auf und legt sein Handy auf die Theke. Er lächelt Emily an.)

SLOANE: Was gibt's zum Essen?
EMILY: Riboletta. Brot und Gemüsesuppe.

( Er küsst sie.)

SLOANE: Das hört sich gut an. Ich hole den Rebello.
EMILY: Ist gut.

( Er verlässt den Raum. Sein Handy klingelt. Emily schaut es an und schneidet weiter. Es klingelt nochmal. Nochmal. Nochmal.
Schliesslich nimmt sie ab.)

EMILY: Hallo?
IRINA: Kann ich bitte ihren Mann sprechen?
EMILY: Ja, einen Moment.

( Sloane kommt mit einer Flasche Wein in die Küche.)

EMILY: Hier, ist für dich. Es ist eine Frau.
SLOANE: Danke. ( Am Telefon) Ja.

( Irina ist in einem Fahrzeug, das von Sark gefahren wird.)

IRINA: Ich habe die Datei bei mir. Aber ich wurde verfolgt.
SLOANE: Von wem?
IRINA: CIA. Bis auf weiteres müssen wir davon ausgehen, dass man auch weiß, wo sie sich aufhalten. Verlassen sie lieber das Haus, bis wir es mit Sicherheit wissen.
SLOANE: Ja, sie haben Recht.
IRINA: Wir treffen uns am Flugplatz.
SLOANE: Okay.

( Er legt auf uns schaut Emily an.)

SLOANE: Wir müssen hier weg.
EMILY: Was? Wer war das?
SLOANE: Ich erklär's dir später. Aber wir müssen das Haus verlassen. Nur eine Vorsichtsmaßnahme.
EMILY: Wogegen? Was hat das zu bedeuten?
SLOANE: Emily, hör zu. Wir müssen das Haus jetzt verlassen.
EMILY: Ich versteh das nicht.
SLOANE: Sieh mich an. Du musst mir vertrauen, Emily bitte. Du musst mir vertrauen.

( Besprechung. Vaughn, Sydney, Jack, Marshall, Will.)

WILL: Neben der Krebsforschung betrieb Brucker auch Genforschung. Und insbesondere sie Kartierung und Sequenzierung des menschlichen Genoms.
Aber es gibt Gerüchte, dass man die DNA von Privatpersonen katalogisiert hat. Manche sagen von Millionen.
MARSHALL: Oh mann, wenn das stimmt könnte man--, äh, entschuldigung, dass ich unterbreche. Ich--, ist das Velour?
WILL: Ja.
MARSHALL: Ähm, Sloane könnte ein Virus entwickeln lassen, das genetisch auf eine Person zielt. Er könnte das gesammte Trinkwasser verseuchen, nur eine bestimmte Person umzubringen. Wenn er oder sie ein Glas Wasser trinkt oder sich duschen geht, dann würde das Wasser allmählich...
JACK: Ich werde die NSC anweisen, jede Ableitung von Genom und Genetik zur Liste der Schlüsselwörter hinzuzufügen.

( Die Besprechung ist zu Ende. Die Leute stehen auf, fertig um zu gehen. Marshall dreht sich zu Sydney.)

MARSHALL: Äh, verzeihung. Bloß noch eins. Hatten sie gesagt, dass ihre Mutter hat kurz vor der Explosion ihren Namen gerufen hat?
SYDNEY: Ja.
MARSHALL: Warum hat sie das gemacht? Ist das nicht merkwürdig, oder kommt das nur mir so vor? Macht nichts. Dann liegt's an mir. Es liegt an mir, nicht?
JACK: Es könnte sein, dass Irina Sydneys Leben retten wollte.
SYDNEY: Nein, das bezweifle ich.

( Ein Flugzeug wartet auf dem Flugplatz, in dem Sloane und Emily sitzen.)

EMILY: Was soll das heißen, es gehört dir?
SLOANE: Das ist mein Flugzeug, mein Schatz. Es gehört uns.
EMILY: Arvin. Ich war bisher mehr als geduldig. Es reicht.

( Irina steht von ihrem Sitz auf.)

IRINA: Hallo.
EMLIY: Das verstehe ich nicht.

( Irina kommt näher und umarmt Emily. Emily hat Angst und ist geschockt.)

EMILY: Aber Laura, ich dachte...
IRINA: Arvin wird es ihnen erzählen.
IRINA: ( Zu Sloane) Die CD, wie versprochen.

( Sie lässt sie allein.)

SLOANE: Emily, setz dich.
EMILY: Wie lange weißt du schon, dass sie am Leben ist?
SLOANE: Ein paar Monate.
EMILY: Und du hast es mir nicht gesagt? Was geht hier eigentlich vor?
SLOANE: Emily.
EMILY: Sag's mir. Behandle mich nicht, wie einen Idioten. Du willst mir erzählen, dass der ganze Betrug vorbei ist?
SLOANE: Ich musste warten. Ich wollte nur sichergehen, dass es funktioniert.
EMILY: Was machen wir hier, mit einer Frau, die vor zwanzig Jahren gestorben ist.
SLOANE: Mein Leben lang such ich nur nach der Wahrheit.
EMILY: Wahrheit. Das erklärt ja wirklich alles. Dann suchen wir beide also das Gleiche, nicht wahr?
SLOANE: Emily, das wonach ich suche, wird dir unteranderem ermöglichen ein Leben ohne Krebs zu führen.
EMILY: Ich habe keinen Krebs mehr.
SLOANE: Ich meine für immer.

( Francies Restaurant. Will, Francie, Sydney und Vaughn sitzen zusammen an einem Tisch.)

WILL: Warte, Moment mal. Du sagst, dass meine Freundin auf der Highschool mit einem Quarterback gegangen ist.
SYDNEY: Er war ja nichts besonderes. Er war für dich nur wie ein... Gott.

( Sie lachen.)

SYDNEY: Wie hieß er doch gleich? Greg oder Hank?
FRANCIE: Ich hab diesen Typen total vergessen.

( Sydney schaut sie seltsam an.)

FRANCIE: Tia, übrigens. Ich war in einem Geschäft und da hab ich das gesehen, was mich an dich erinnert hat und...

( Sie gibt ihm einen Geschekkarton.)

SYDNEY: Du schenkst Vaughn was?
FRANCIE: Warum nicht? Ich hab einfach was gesehen, was mich an ihn erinnert hat. Du könntest das ja auch mal für mich machen.
WILL: Wie nett. Danke.
SYDNEY: Da lässt du mich alber alt neben dir aussehen. Ich hab ihm noch nie was geschenkt.
FRANCIE: Sydney sagt, dass du immer Anzüge trägst und da dachte ich...

( Er öffnet es. Es ist eine Krawatte.)

VAUGHN: Oh wow. Der ist wirklich schön. Danke. Das ist lieb von dir.
FRANCIE: Gerngeschehen.

( Will schaut sie seltsam an. Sydneys und Vaughns Pieper gehen gemeinsam los.)

SYDNEY: Wir müssen gehen.

( Operationszentrum. Jack und ein Agent sitzen vor einem Computer.)

SYDNEY: Was ist los?
JACK: Hier, sieh dir das an.
VAUGHN: Was ist das?
JACK: Das ist ein Überwachungsvideo aus unserem Konsulat in Florenz von gestern Abend.

( Sicherheitskamera zeigt Emily, unsicher aussehend ins Konsulat eintreten.)

SYDNEY: Sie lebt?
JACK: Sie kam durch den Haupteingang und hat den Wachen gesagt, dass sie die Frau von Arvin Sloane sei und dass sie mit der CIA kooperieren solle.
Und dass sie nur mir dir reden würde.

( In Florenz. Emily sitzt allein in einem Raum. Sydney kommt rein und =chaut sie einen Moment lang an.)

SYDNEY: Ich hab deine Grabrede gehalten.
EMILY: Arvin hat es mir erzählt.

( Sydney setzt sich hin.)

EMILY: Gestern habe ich das Gleiche empfunden, wie du jetzt, als ich jemanden sah, den ich für tot gehalten hatte.
SYDNEY: Meine Mutter.
EMILY: Du weißt es?
SYDNEY: Ja.
EMILY: Es tut mir furchtbar leid, dass ich dir das antun musste, aber Arvin und ich, wir hatten keine andere Wahl. Es war wichtig, dass die Allianz glaubte, ich wäre tot.
SYDNEY: Du wusstest von seiner Zusammenarbeit mit der Allianz und bist bei ihm geblieben?
EMILY: Ja, ich weiß, dass es für dich schwer zu verstehen ist, aber als ich erfuhr, dass ich Krebs hatte, war Arvin mein einziger Halt. Er gab mir Hoffnung zu überleben. Und als es dann besser wurde, hat er mir die Wahrheit erzählt. Er hat mich um Vergebung gebeten und mir versprochen, mit alldem aufzuhören. Er war dreißig Jahre lang meine ganze Welt. Er hat mir das Leben gerettet. Ich konnte meinem Mann eine zweite Chance nicht verwehren.
SYDNEY: Ja, aber es hat sich nichts geändert. Ich nehme an, deswegen bist du auch hier.
EMILY: Er hat mir von seinem Plan erzählt, herauszufinden, woran dieser Rambaldi gearbeitet hat. Er findet Scheinbegründungen für das was er getan hat.
Er sagt, er tut es für uns, für mich. Aber selbst, wenn ich ihm glauben würde, ich will nicht mehr die Rechtfertigung für seine Verbrechen sein. Ich will mir das nicht aufs Gewissen laden.
Ich helfe euch dabei, ihn zu fassen. Aber als Gegenleistung musst du mir was garantieren.
SYDNEY: Was?
EMILY: Das er dafür nicht die Todesstrafe bekommt. Das will ich schriftlich , bevor ich dir sage, wo er ist.

( Vaughn, Jack und Kendall im Operationszentrum.)

KENDALL: Eine solche Vereinbarung ist nicht drin. Vielleicht hat Sloane seine Frau hingeschickt um uns zu täuschen.
VAUGHN: Nein, Sydney vertraut Emily.
KENDALL: Meinen Glückwunsch. Aber ist das Grund genug, so ein Risiko einzugehen? Mit einer Anklage zwingen wir sie jedoch, uns zu sagen, wo er sich aufhält.
VAUGHN: Anklage, weswegen?
KENDALL: Was denn? Sollte das ein Witz sein? Verabredung zu einem Verbrechen, Vergünstigung eines Terroristen.
JACK: Wir brauchen Emilys Kooperation. Und ich glaube, sie führt uns direkt zu Sloane und Irina.
KENDALL: Na schön. Sie haben ja hier das Sagen.

(Kendall stampft davon. Vaughn schaut Jack an.)

JACK: Fliegen sie mit Dixon nach Florenz. Ich sage Sydney, dass wir einverstanden sind. Bis zu ihrer Landung dort ist der Einsatzplan fertig.

( Er gibt ihm einen Klaps auf die Schulter und sie laufen in verschiedene Richtungen davon.)
( Irina telefoniert mit Sloane. Sie steht draußen, während Sloane irgendwo in einem dunklen Büro sitzt.)

IRINA: Ich treffe mich mir jemandem, der uns sechs Stunden an einem RX1 Computer veschaffen kann. Damit müssten sich die Gendaten entschlüsseln lassen. Sind sie noch dran?
SLOANE: Und wenn ich ihnen sagen würde, dass ich alles an sie verkaufen möchte? Das ich bereit wäre, ihnen meine gesammten Resourcen zu verkaufen?
Meine Kontakte. Alle Rambaldi Artefakt, die ich dreißig Jahre lang gesammelt habe. Alles.
IRINA: Enteweder wollen sie mich in eine Falle locken, oder ich hab ihre Liebe zu ihrer Frau unterschätzt.
SlOANE: Tia. Ich fliege morgen zurück in die Toskana, zu Emily. Das Haus ist sicher. Ich treffe mich dort mit Emily. Ich nehme die Datenbank mit.
Sie können kommen und sie dort abholen. Ich kann es Emily nicht übel nehmen. Sie hat Recht. Ich will aussteigen.

( Im Konsulat schiebt Sydney Emily ein dickes Dokument rüber.)

SYDNEY. Dieses Doument garantiert, dass die Staatsanwaltschaft bei deinem Mann nicht die Todesstrafe anstreben wird. Lass dir ein paar Minuten Zeit und lies es dir nochmal durch.
EMILY: Das ist nicht nötig.

( Sie unterschreibt es.)

SYDNEY: Dir ist doch klar, dass du ein Mirkrofon tragen musst. Der Operationsplan wird noch entworfen. Der Einsatz ist gefährlich, aber dir wird nichts passieren. Wir werden dich beschützen.
EMILY: Sydney. Ich weiß, ich habe dich enttäuscht, dass ich mich entschieden habe, Arvin nicht zu verlassen. Dass ich hergekommen bin, um dich um Gnade, für einen Mann zu bitten, der dir soviel genommen hat.
SYDNEY: Du bist in einer unmöglichen Situation. In deiner Grabrede, da hab ich gesagt, dass du für mich meine richtige Mutter warst. Das meinte ich auch so.

( Sie steht auf. Emily nimmt ihre Hand und atmet aus.)
( In der Villa. Emily steht allein und sehr nervös herum. Sie spricht über ihr Funkgerät.)

EMILY: Er wird etwas merken. Seltsam, mir ist als ob ich mit mir selbst reden würde. Es ist beruhigend zu wissen, dass du da draußen bist und zuhörst.

( Sydney in ihrem gleichen Milititäranzug, wie am Anfang ist zwischen den Bäumen außerhalb des Hauses versteckt. Sie nickt zu Vaughn, der auch einen Militäranzug trägt. Sie und Vaughn und andere Agenten nähern sich.)

EMILY: Oh Gott. Da ist er schon.

( Ein Auto fährt vor und Sloane und ein Bodyguard steigen aus. Agenten laufen los und verstecken sich hinter Bäumen. Unter ihnen Dixon. Irina steigt aus dem Auto mit Sloane und dem Bodyguard. Die drei gehen ins Haus. Die CIA Agenten nähern sich dem Haus und entdecken einen von Sloanes Wachleuten auf dem Dach. Sie erschiessen ihn und klettern über das Geländer und kommen näher. Dixon läuft mit Vaughn los. In der Villa läuft Sloane mit Irina.)

SLOANE: Die Gendatenbank ist in meinem Safe, da vorne links in meinem Arbeitszimmer. Hier ist die Kombination.

( Er nimmt einen Karte aus seiner Jackentasche und gibt sie ihr.)

IRINA: Sind sie sich auch wirklich sicher.
SLOANE. Ja. Ja.

( Draußen warten Sydney und die Agenten.)
( Sloane kommt in den Raum in dem Emily steht. Er schaut sie an.)

SLOANE: Es tut mir leid. Es hat für mich keinen Sinn weiterzumachen, wenn du nicht bei mir bist.
SYDNEY: Wir haben Ton.
EMILY: Das hast du schon einmal gesagt.
SLOANE:( zuckt mit den Schultern) Diesmal ist es anders.
EMILY: Was hat sich innerhalb eines Tages geändert.
SLOANE: So gut wie alles.

( Draußen mit Sydney, Vaughn und den Agenten.)

SYDNEY: Sobald Emily sagt sie geht in den Weinkeller, stürmen wir das Haus.

( Zurück in der Villa.)

EMILY: All das, was du getan hast. Du hast sovielen Menschen Leid zugefügt.
SLOANE: Du hast vollkommen Recht, mir nicht mehr zu glauben, aber das macht nichts. Du wirst sehen, ich werde dich nie wieder allein lassen.

( Sie geht ein paar Schritte von ihm weg und weint etwas.)

EMILY: Arvin. Ich wollte dir nur Lebewohl sagen.
SLOANE: Emily, weißt du noch, wie ich zu dir an den Strand gekommen bin und zu dir gesagt habe, dass alles vorbei ist? EMILY:( weint) Arvin...
SLOANE. Für mich zählt bloß noch das,...
EMILY: Ach hör doch auf.
SLOANE: Das, was wir miteinander haben. Was niemand uns nehmen kann.
EMILY:( weint) Oh Gott bitte hör doch auf.

( Weinend schaut sie ihn an. Er weint auch. Emily öffnet langsam ihr T-shirt und zeigt ihm das festgeklebte Kabel an ihrer Brust. Sie macht es ab und unterbricht die Verbindung. Sein Kinn zittert. Draußen vor dem Haus schaut Sydney die Agenten an.)

SYDNEY: Wir haben das Signal verloren. Sloane hat vermutlich das Mikro entdeckt.
EMILY: Die CIA hat mitgehört. Sie sind hier.

( Er nimmt ihr Gesicht in die Hand.)

SYDNEY: Wir müssen los.

( Sloane weint.)

SLOANE. Das macht nichts. Alles, was ich jetzt wissen muss, ist, ob du mit mir kommen willst.
EMILY: Mit dir mitkommen?
SLOANE: Wenn du das nicht willst, dann verstehe ich das. Bitte, du musst dich unbedingt sofort entschieden.
SYDNEY: Und los.

( Sie rennen zum Haus. Drinnen weint Emily und sie nickt mir dem =opf.)

EMILY: Ja. Ich will.

( Er küsst sie. Vaughn ist an der Glastür und wirft etwas hinein. Er geht hoch und es gibt eine kleine Explosion, die das Glas raussprengt. Vaughn und Sydney kommen ins Haus. Sloane und Emily rennen einen Gang entlang.

VAUGHN: Sloane!

( Er schaut auf, aber er rennt weiter. Vaughn erschießt einen der Wachleute. Sydney und Vaugh rennen zusammen einen Gang entlang und kommen näher. Sloane und Emily, Hand in Hand rennen einen Gang entlang. Sie kommen an Irina vorbei. Sloane drückt einen Knopf, wobei sich eine Geheimtür öffnet.

SLOANE: Komm!
IRINA: Ich komme nach.
SLOANE: Komm jetzt!
IRINA: Geht! Habe die CD. Bin bereit zu Bergung.
SARK: Verstanden.

( Irina verschwindet auch in dem Geheimgang. Sydney Kommt mit erhobener Waffe und sieht es.

SYDNEY: Sie sind durch einen Geheimgang raus, in östliche Richtung. Geh raus und sieh wohin er führt.
VAUGHN: Verstanden. Bin unterwegs.

( Jetzt wie am Anfang. Sydney und Irina schiessen aufeinander von verschiedenen Enden des Ganges aus. Irina rennt zu einer Strickleiter. Sie ist fast oben.)

SYDNEY: Keine Bewegung. Stehenbleiben.

( Irina klettert weiter hoch, aber Sydney schiesst ihr in die Schulter. Irina lässt die CD vor Sydneys Füssen fallen und klettert aus dem Tunnel.

IRINA: Uh.. Ahhr.

( Irina fällt auf den Boden. Sydney hebt die CD auf und klettert die Strickleiter rauf. Ein Helikopter schwebt über dem Boden, in dem Sark an der Türe lehnt.
Er schiesst auf sie und zwingt sie somit irgendwo Schutz zu suchen. Dixon zielt mit seiner Waffe aus den Büschen heraus, als Sloane und Emily und Irina über das Feld rennen. Ein Helikopter fliegt über Dixons Kopf und lenkt ihn ab und seine Finger betätigen den Abzug. Emily und Sloane fallen auf den Boden. Irina rennt zu ihnen und hält sich ihre blutige Schulter. Sloane weint und hält Emilys toten Körper fest. Dixon hat sie erschossen. Sloane küsst ihre Stirn. Irina zieht ihn mit ihrem gesunden Arm hoch. Sydney rennt los. Sloane klettert in den Helikopter und starrt auf Emilys leblosen Körper. Irina kommt auch in den Helikopter.)

SARK: Los, los, los!

( Sie fliegen los. Sloane schaut runter, als Sydney zu Emily läuft. Sloane lehnt sich weinend in seinem Sitz zurück.)

SARK: Was ist, haben sie die CD?

( Irina schüttelt ihren Kopf. Sie schauen nach unten, als der Helikopter davon fliegt. Unten am Boden hält Sydney Emilys Körper fest. Sie hat einen Einschuss am Kopf. Sydney weint. Dixon und Vaughn nähern sich. Dixon sieht wie am boden zerstört aus. Sydney weint.) ( In L.A., in Sydneys Haus liegt Sydney von Vaughn wegedreht in ihrem Bett.)

VAUGHN: Syd, geht's wieder?
SYDNEY: Ich will nicht reden. Nicht jetzt.

( Sie nimmt seine Hand und küsst sie. Er liegt neben ihr und küsst den Rücken ihres Halses. Dann hören sie ein tickendes und piependes Geräusch.)

SYDNEY: Ist das dein Telefon?
VAUGHN: Nein, deins?
SYDNEY: Nein.

( Sie setzen sich auf. Sydney schaut auf ihren Nachttisch und öffnet eine Schmuckdose, wo der Lärm herkommt. Sei nimmt die Ohrringe heraus.)

VAUGHN: Was ist das?
SYDNEY: Die Ohringe, die meiner Mutter gehörten. Ich denke, die hat man überprüft?
VAUGHN: Hat man auch.

( Sie piepen weiter.)

VAUGHN: Warte. Da wird ein Muster wiederholt.
SYDNEY: Strich Punkt Strich.
VAUGHN: Das ist ein K. Das ist Morseschrift.

( Sydney nimmt ein Stück Papier.)

SYDNEY: Das ist ein E. Das ist ein ein T.
VAUGHN: Das ist wieder ein T.

( Er setzt sich neben ihr auf. Sie schreibt alle Buchstaben auf. KESTIMETRUTHTA.)

VAUGHN: Es ist verschlüsselt.

( Sie reißt das Papier in drei Teile.)

VAUGHN: Was machst du da?

( Sie zeigt ihm die Nachricht: WAHRHEIT BRAUCHT ZEIT.)