Du bist hier: inhalte  » Scripts (deutsch)  » II.13 - Phase Eins

II.13 - Phase Eins

(Eine rote Tür öffnet sich und Sydney steht in schwarzer Unterwäsche im Rahmen. Sie geht den Raum entlang und posiert. Ein Mann sitzt im Stuhl, isst Shrimps und trinkt Champagner. Neben ihm steht ein Bodyguard. Sie sehen zu Sydney rüber.)

MANN: (auf Französisch) Zieh das Rote an.

(Er sieht zu seinem Bodyguard und sie lächeln sich an. Die rote Tür öffnet sich erneut und diesmal trägt Sydney rote Unterwäsche. Sie posiert im Raum.)

MANN: (auf Französisch) Nicht übel. Schon besser.

(Er steht auf und gibt dem Bodyguard das Zeichen zu verschwinden. Sydney sieht aus dem Fenster und man sieht, dass wir uns in einem Flugzeug befinden. Der Mann sieht sie an. Sydney liegt jetzt auf einem Bett und posiert wieder. Er macht den Reizverschluss seines Pullis auf und steigt auch ins Bett. Er murmelt etwas auf Französisch als Sydney auf ihn steigt. Sie legt ihre Hände hinter seinen Kopf, zieht einen Draht aus ihrem Armband und bindet es um seinen Hals. Dann dreht sie ihn um, setzt sich auf seinen Rücken und beginnt ihn zu würgen.)

SYDNEY: Was gab’s an dem Schwarzen auszusetzen? Glauben Sie etwa, dass es bequem ist, solche Sachen zu tragen?

(Er schnappt nach Luft und versucht einen Alarmknopf am Bett zu betätigen.)

SYDNEY: Das ist nicht das erste Mal, dass ich so was mache. Ihre Klingel ist abgestellt! Ich weiß, wer Sie sind. Ich weiß, wozu dieses Flugzeug dient.

MANN: Ich weiß nicht, was Sie denken!

SYDNEY: Sagen Sie mir, wo der Zugang zu Server 47 ist!

(Er will nicht aufgeben und Sydney würgt ihn noch fester.)

MANN: Hinter dem Bild. Auf der Rückseite vom Rahmen ist ein Terminal!

(Sydney schlägt ihm ihren Ellbogen ins Gesicht. Er fällt bewusstlos aufs Bett. Sie rennt hinüber dem Bild und drückt drauf, sodass es sich dreht und das versteckte Terminal auf der Rückseite zum Vorschein kommt. Sie tippt etwas ein und holt dann eine Tasche hervor, in der sich eine Hose, ein Shirt, und eine Waffe befinden.)

SYDNEY: Übermittlung beginnt.

(Sie zieht sich an, lädt ihre Waffe und öffnet die Tür, um im Flugzeug nach dem Bodyguard zu suchen. Hinter der ersten Tür befinden sich nur ein paar Fallschirme. Sie sieht sich um und geht zu einer anderen Tür. Dort ist nur ein Spiegel. Doch plötzlich hält jemand eine Waffe an Sydney’s Kopf.)

BODYGUARD: (auf Französisch) Keine Bewegung. Auf die Knie. Waffe fallen lassen

(Sydney wirft die Waffe hinter sich. Der Bodyguard dreht sich danach um. Syd nutzt den Moment der Unachtsamkeit und tritt zu. Er springt wieder auf. Sie kämpfen. Sydney schafft es, ihn zu überwältigen. Plötzlich hört man das Geräusch einer ladenden Waffe. Sie dreht sich um und sieht den anderen Mann mit der Waffe auf sie gerichtet. Er schießt.)

(Ein sonniger Tag in Los Angeles, 24 Stunden zuvor: Sydney joggt in einem Park. Ein Hund spielt mit seinem Herrchen und kreuzt ihren Weg. Andere Menschen spielen Frisbee miteinander. Sie wirft eine Münze in den Behälter eines Obdachlosen.)

OBDACHLOSER: Bergsteiger bittet um verdeckten Einlass.

(Im Kontrollraum des Operationszenters beobachten Agenten mehrere Monitore.)

AGENT: Verstanden. Bergsteiger wird eingelassen.

(An einem kaputten Münztelefon: Sydney drückt ein paar tasten und eine Tür öffnet sich. Sie sieht sich um und geht dann hinein.)

(Im Operationszenter zusammen mit Vaughn.)

SYDNEY: Also, was ist das für eine Information?

VAUGHN: Kendall wollte nichts sagen. Er ist bei der Besprechung.

SYDNEY: Weißt du, ich bin gerade durch den Park gelaufen, an einem Haufen Leute vorbei, die Frisbee spielen, Picknick machen…

VAUGHN: Unglaublich, was machen die Leute da mitten an einem Arbeitstag?

SYDNEY: Ja, während der Arbeitszeit vergnügen die sich.

(Kendall kommt dazu.)

KENDALL: Auf geht’s. Haben Sie ihr schon von den Neuzugängen erzählt?

VAUGHN: Ein paar Rekruten aus Langley werden dabei sein. Warte. Bevor wir dahin gehen…

(Er führt sie durch eine Tür in einen kleinen Raum. Dort stehen sie sich gegen die Wand gelehnt gegenüber.)

VAUGHN: Ich werde dir jetzt was sagen. Entweder ist es auch für dich offensichtlich, oder du findest es anmaßend. So oder so, ich muss es loswerden. So geht das nicht weiter. Ich habe lange darüber nachgedacht und ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.

SYDNEY: Was?

VAUGHN: Ich glaube, du weißt was.

SYDNEY: Ich will es von dir hören.

VAUGHN: Was willst du von mir hören? Dass ich nachts nicht schlafen kann, wenn du dich im Einsatz befindest? Dass ich mich bei unseren Besprechungen dazu zwingen muss, mir zu merken, was wir da eigentlich besprechen sollen, während ich dich am liebsten küssen würde?

SYDNEY: Es ist manchmal wirklich schwierig, nicht zu vergessen, was wir da gerade besprechen.

VAUGHN: Genau das meine ich ja damit und eins macht mich jedes Mal verrückt, wenn ich daran denke. Eben die Leute, die uns töten würden, wenn sie uns zusammen sehen würden: Die Allianz, SD-6, Sloane sind auch die Kräfte, die überhaupt erst bewirkt haben, dass ich dir begegnet bin. Was ist das für ein makabrer Witz?

SYDNEY: Was meinst du, dass wir lieber nicht mehr zusammenarbeiten sollten?

VAUGHN: Das habe ich zuerst gedacht, aber dann dachte ich wir arbeiten so gut zusammen.

SYDNEY: Ich weiß.

VAUGHN: Und je enger wir zusammenarbeiten, desto eher wird die Allianz zerstört.

SYDNEY: Und was schlägst du vor?

(Weiss kommt herein.)

WEISS: Was ist das hier, die Flirtecke?

VAUGHN: Äh, wir reden.

WEISS: Ja, das hab ich mir gedacht. Wir haben eine Besprechung. Nationale Sicherheit. Schon vergessen? Es ist wichtig für das amerikanische Volk

SYDNEY: Wir kommen sofort.

(Weiss geht wieder. Syd und Vaughn lächeln einander zu, bevor auch sie den Raum verlassen.)

(Im Besprechungsraum sitzen Jack, Sydney, Weiss, Vaughn, Kendall und ein paar andere.)

KENDALL: Arvin Sloane. Wie die meisten von Ihnen wissen, ist Sloane Leiter von SD-6. Für diejenigen unter Ihnen, die bei dem Spiel neu sind: SD-6 ist eine Zelle der Allianz. Eines weltweiten Verbrechersyndikats, verantwortlich für Waffenschmuggel, Drogenhandel und Mord. Die Allianz unterhält ein Dutzend Büros oder Zellen: SD-1 bis SD-12. 7 dieser SD- Zellen haben wir bereits lokalisiert. Der Rest ist Spekulation. Die Agenten Bristow- Jack und Sydney- haben bei SD-6 undercover gearbeitet, um deren Ziele, Operationen und Kontaktpersonen zu verfolgen. Sie haben Arvin Sloane unterstanden- bis jetzt. Wir haben Mitteilungen abgefangen, die offenbaren, dass die Allianz jemanden zum Nachfolger Sloane’s berufen hat. Anthony Geiger. Das ist auch schon alles, was ich Ihnen über den Mann erzählen kann. Geiger hat keine Akte bei der CIA oder beim FBI, keine Vorstrafen, keine überfälligen Videoausleihen, gar nichts.

SYDNEY: Entschuldigen Sie bitte, Solane wird einfach ersetzt?

KENDALL: Er ist seit 5 Tagen spurlos verschwunden. Da Sloane weg ist und Geiger ihn ersetzt, haben wir keinen Zugang mehr zum inneren Kreis. Also- Sydney, Jack. Ihr Auftrag lautet, nah an Geiger heranzukommen, sein Vertrauen zu gewinnen und wieder in den inneren Kreis zu gelangen. Das war alles.

SYDNEY: Dad, der Mann, den ich für alles zur Rechenschaft ziehen will, ist verschwunden.

JACK: Ich bin schon sehr lange dabei, Sydney. So eine Geschichte hat selten ein Ende.

(Er legt seine Hand auf ihre Schulter und geht.)

(Bei SD-6. Sydney geht zu ihrem Schreibtisch und sieht Geiger in Sloane’s altem Büro.)

DIXON: Das gefällt mir nicht. Egal, was es zu bedeuten hat.

(In Geiger's Büro. Sydney klopft an der Tür und tritt ein.)

SYDNEY: Entschuldigen Sie bitte, Mr. Geiger?

GEIGER: Ja?

SYDNEY: Sydney Bristow.

GEIGER: Kommen Sie rein, setzen Sie sich.

(Sydney setzt sich. Geiger öffnet eine Akte und betrachtet sie.)

GEIGER: Mal sehen...

SYDNEY: Ich wollte mich Ihnen nur vorstellen. Hallo sagen.

GEIGER: Was können sie mir erzählen über Danny?

SYDNEY: Was möchten Sie denn wissen?

GEIGER: Sie wollten heiraten?

SYDNEY: Ja.

GEIGER: Nun, erzählen Sie mir mehr darüber.

SYDNEY: Darüber, warum Danny getötet wurde? Ich habe ihm die Wahrheit erzählt. Von meiner Arbeit bei SD-6. Es wurde von der Sicherheitsabteilung entdeckt und man hat es Sloane gesagt. Sloane hat ihn ermorden lassen.

GEIGER: Was für ein Arzt wäre er denn geworden?

SYDNEY: Herzspezialist für Kinder.

GEIGER: Wirklich? Das ist ungewöhnlich. Hatte er Kinder gern?

SYDNEY: Danny hatte einen jüngeren Bruder, der einen angeborenen Fehler hatte- einen Herzfehler. Und man hatte ihm gesagt, er sein nicht behandelbar

GEIGER: Hmm, angenommen die Leute, für die ich arbeite, würden meine Frau liquidieren lasen. Dann würde ich am nächsten Tag sicher nicht im Büro auftauchen. Sie sind zurückgekommen. Wieso? Weswegen

SYDNEY: Die Vorschriften von SD-6 wurden mir bei meiner Anwerbung erläutert. Was da passiert ist, war meine Schuld. Ich bin nach wie vor eine loyale Agentin dieser Agency.

GEIGER: Danke, dass Sie gekommen sind.

(Sydney geht zurück an ihren Schreibtisch und Sark geht zu ihr hinüber.)

SARK: Der neue Chef hat einen ekelhaften Charakter, finden Sie nicht?

SYDNEY: Ich kenne schlimmere.

SARK: Soll ich das jetzt persönlich nehmen?

SYDNEY: Sark, was wollen Sie?

SARK: Nach meinem Besuch bei Geiger heute Morgen war ich genauso genervt wie Sie jetzt aussehen..

SYDNEY: Nur das Sie’s wissen, meine Nerven sind in Ordnung..

SARK: Wir alle haben Geheimnisse, Sydney. Und nachdem, was ich über Geiger gehört habe, wird er sie aufdecken.

SYDNEY: Was haben Sie denn über Geiger gehört?

SARK: Er war früher beim deutschen Geheimdienst. Hat mehr Feinde als verschiedene andere Deutsche von denen wir wissen. Offenbar hält er Sloane für einen Verräter. Er hat bereits Sloanes geheime Dateien auf Server 47 geknackt.

SYDNEY: Es gibt nur 46 Server.

SARK: Wirklich? Mir hat er es verkündet, als wäre es ein großer Erfolg. "Ich habe schon Sloane’s Dateien auf Server 47 geknackt.“

(Man sieht Sydney und Jack in einem Lagerhaus.)

SYDNEY: Sloane hätte nur einen Grund, die Existenz eines Computers geheim zu halten. Und zwar den, dass dieser Computer- Server 47- ein Risiko darstellt.

JACK: Wenn du mir nicht sagst, worauf du hinaus willst, kann ich dir nicht antworten..

SYDNEY: Es muss einen Zentralcomputer der Allianz geben- und das ist Server 47.Ein Netzwerkserver, der alle SD- Zellen verschaltet. Klingt doch vernünftig, oder?

JACK: Und du bist sicher, dir ist kein Fehler unterlaufen?

SYDNEY: Ich will diesen Computer finden. Wenn ich Recht habe, könnte er uns alles verraten—Die Namen der Allianzmitglieder, die Standort ihrer Büros…

JACK: Sydney, Ich bin...

SYDNEY: Dad, das könnte die Silberkugel sein.

JACK: Ich hole grünes Licht von der CIA.

(Im Operationszenter: Vaughn und Sydney reden mit Weiss.)

VAUGHN: Wir haben Server 47 aufgespürt. Du hast ihn nur nicht finden können, weil er sich nicht auf der Erde befindet. Er ist am Himmel. In einer. 747- gekauft 1998 von der Allianz. Die Maschine wurde umgebaut und mit einem sicheren Server und einer Satellitenverbindung versehen.

SYDNEY: Der Computer bleibt in der Luft?

VAUGHN: Die Maschine landet nur zum auftanken. Die Allianz hat diesen Mann für den Computer arrangiert- Gils Macor, einen erfahrenen Computer-Sicherheitsexperten. Er und sein Bodyguard fliegen ständig mit dem Server mit.

SYDNEY: Dieser Typ verbringt sein Leben in einem Flugzeug mit einem Computer?

WEISS: Ist doch ein schönes Flugzeug.

VAUGHN: Du willst wissen, wie sie einen Spitzenmann zu diesem Job überredet haben? Man versorgt ihn mit Frauen.

SYDNEY: Soll das ein Witz sein?

WEISS: Nein. Zweimal pro Woche- abwechselnd an Flughäfen in England und Spanien- liefert eine hochklassige Begleitagentur eine neue Freundin.

SYDNEY: Ich muss seine neue Freundin sein?!

VAUGHN: Nein. Du musst nur allein mit ihm sein. Der Computer ist im Bauch des Flugzeugs, aber es gibt anscheinend einen Terminal in der Hauptkabine.

WEISS: Wir fliegen alle nach Barcelona. Ein Vorausteam ist schon unterwegs. Sie verhindern die Lieferung seiner neusten Begleiterin..

VAUGHN: Man wird dich an ihrer Stelle zu ihm bringen. Sieh zu, dass du an Board mit Macor allein bist. Finde das Terminal und übermittle uns die Dateien. Wir fliegen in einer Frachtmaschine auf gleicher Höhe.

WEISS: Wir bleiben in 1.500 Metern Abstand, um ihr Signal zu empfangen.

(Er öffnet eine Akte und zeigt ihr einen Stift und ein paar Ohrringe.)

WEISS: Hier ist der Sender. Über die Ohrringe empfangen wir Audio und Video. Die Operationstechnik hat Ihre Ausrüstung. Leute, wir müssen zur Maschine.

(Über dem Atlantik: In der Frachtmaschine sitzen Vaughn und Weiss und warten auf Syds Videosignal.)

WEISS: Wenn du darüber reden willst, tu’s nur...

VAUGHN: Worüber denn?

WEISS: Über das O de Toilette, dass du da genommen hast.

VAUGHN: Ich nehme kein Eau de Toilette.

WEISS: Irgendwas hast du genommen. Kein Mann riecht von Natur aus so gut wie du heute.

(Das Videosignal überträgt aus Sydneys Sichtweise.)

WEISS: So, ihre Kamera ist eingeschaltet. Es geht los.

(In der Luft: Die beiden Flugzeuge fliegen parallel zu einander. Sydney hat schwarze Unterwäsche an. Die beiden Männer sehen ihr zu.)

NACOR: (auf Französisch) Nein.

(Vaughn und Weiss verfolgen weiterhin die Videoübertragung. Nacor sagt Syd, sie solle “das Rote” anziehen.)

VAUGHN: So ein widerliches Schwein!

WEISS: Hey, ganz ruhig, Mann.

(Sydney hat rote Unterwäsche an.)

VAUGHN: Ich bringe diesen Kerl um.

(Sydney ist auf dem Bett. Er macht den Reisverschluss seines Pullis auf und steigt zu Sydney ins Bett. Vaughn und Weiss bekommen eine Großaufnahme von Nacor aus Sydney’s Sicht zu sehen.)

WEISS: Der Kerl riecht auf keinen Fall so gut wie du.

VAUGHN: Das ist Aftershave. Ein neues Aftershave.

WEISS: Ich würde weniger davon nehmen.

VAUGHN: Ja?

WEISS: Oh ja. Sogar ein bisschen zu gar nichts.

(Sydney würgt Nacor.)

SYDNEY: Sagen Sie mir, wo der Zugang zu Server 47 ist!

NACOR: Auf der Rückseite vom Rahmen ist ein Terminal!

(Sie schlägt ihm ihren Ellbogen ins Gesicht. Vaughn und Weiss freuen sich darüber und Sydney dreht den Bilderrahmen um.)

VAUGHN: Gut, weiter.

SYDNEY: Übermittlung beginnt.

VAUGHN: Ist da.

SYDNEY: Noch eine Stunde bis Heathrow.

VAUGHN: Das Team ist in Position.

SYDNEY: Ich schalte den Bodyguard aus.

(Sie zieht sich an und sucht im Flugzeug mit gezogener Waffe nach dem Bodyguard. Zuerst öffnet sie eine Tür, hinter der sich Fallschirme befinden. Dann geht sie zur nächsten Tür und öffnet auch diese- nichts. Vaughn und Weiss können durch den Spiegel, der sich hinter der Tür befindet, sehen, dass der Bodyguard Sydney eine Waffe an den Kopf hält. Er sagt ihr auf Französisch, dass sie die Waffe fallen lassen soll.)

VAUGHN: Wirf die Waffe weg, sodass er sich danach umsieht!

(Sydney wirft die Waffe nach hinten und der Bodyguard sieht sich danach um. Syd nutzt die Gelegenheit und tritt ihn. Er springt wieder auf. Vaughn sieht aus Sydney's Sicht, wie er versucht, sie mit einem Messer zu erstechen. Sydney greift nach einer Flasche und schlägt ihn damit. Er fällt zu Boden. Man hört das Geräusch einer Waffe. Sydney dreht sich um und sieht, dass Nacor auf sie ziehlt. Er schießt und sie springt aus der Schusslinie.)

NACOR: Denkst du, du kannst mich bestehlen, du kleines Miststück?!

(Sydney versteckt sich vor Nacor und schießt auf ein Fenster im Flugzeug.)

VAUGHN: Nein! Nein, nein, nein, nein, NEIN!

(Durch das kaputte Fenster reißt die Tür des Flugzeugs heraus. Der Bodyguard wird herausgesogen und fliegt in eines der Triebwerke, welches daraufhin anfängt zu brennen. Alles beginnt aus dem Flugzeug zu fliegen- auch ein Sitz und Nacor. Sydney zieht sich über einen Tisch zur Tür, in der die Fallschirme hängen. Sie klemmt ihre Füße in den Türrahmen, damit sie nicht auch aus dem Flugzeug gesogen wird und schafft es, sich einen Fallschirm umzuschnallen. Dann zieht sie Arme und Beine an den Körper und fliegt auch aus dem Flieger.)

VAUGHN: Oh, mein Gott...

(Sydney öffnet ihren Fallschirm und segelt langsam nach unten. Weiss and Vaughn, beide nervöse Wracks, nehmen ihre Headsets ab.)

WEISS: Sie gehört dir.

(Zurück in Los Angeles: In Sydneys Küche stehen Francie und Will und versuchen Hummer zu kochen.)

FRANCIE: Hey, weißt du was? Sydney kommt mal wieder zu spät.

WILL: Ja, sie verpasst die ganze Drecksarbeit. Sieh dir die Kerle an

(Er nimmt zwei lebende Hummer heraus.)

FRANCIE: Oh nein, bitte nicht.

FRANCIE: Das ist das Schlimmste daran.

(Er tut sie in einen Topf kochendes Wasser.)

WILL: Hey, jetzt spann mich nicht so auf die Folter. Was ist der Anlass?

FRANCIE: Das Restaurant fängt an, Gewinn abzuwerfen.

WILL: Was, nach nur 6 Monaten. Ist das überhaupt möglich?

FRANCIE: Ja. Deshalb ja das Hummeressen. Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich das hinkriegen würde... Ich meine ein eigenes Restaurant- das ist einfach… es ist einfach kaum zu glauben.

WILL: Kein guter Zeitpunkt, um dir zu sagen, dass ich aufhören muss, oder? Ich habe Arbeit bekommen bei einem Reisemagazin. Es ist zwar nicht die New York Times, aber ich kann vom schreiben leben.

FRANCIE: Will, das ist fantastisch!

WILL: Wirklich?

FRANCIE: Ich finde es toll, dass du wieder schreibst!

WILL: Bist du einverstanden?

FRANCIE: Ja. Denkst du etwa ich finde keinen neuen Kellner in Los Angeles?!

WILL: Ach Francie, du bist ein Schatz.

FRANCIE: Hey, ich gratuliere dir!

WILL: Ich dir auch.

(Sie küsst ihn auf die Lippen. Kurze Pause- dann küssen sie sich erneut.)

(Sydney im Operationszenter: Vaughn läuft zu ihr herüber und überreicht ihr ein paar Blätter.)

VAUGHN: Die Analyse der Festplatte ist abgeschlossen.

(Sie sieht die Papiere schnell durch und guckt Vaughn an.)

(Im Lagerhaus mit Sydney, Vaughn, Kendall und Jack, der die Dokumente genau durchsieht.)

SYDNEY: Sir, das ist unsere Chance, die Allianz endlich zu zerstören!

KENDALL: Miss Bristow, danke. Ich verstehe, was diese Papiere nahe legen, aber so eine Operation muss gut geplant werden!

VAUGHN: Sir, sobald die Allianz merkt, dass der Server geknackt wurde, sind die Informationen nichts mehr wert!

KENDALL: Sie erinnern sich vielleicht an die 75 Kilo C4 Sprengstoff im Untergeschoss von SD-6 und vermutlich auch jeder anderen SD- Zelle! Wenn wir auf Grund falscher Informationen angreifen, bedeutet das den Tod hunderter Zivilisten.

JACK: Die Antwort liegt im Dokument. Laut der Information aus dem Server benutzt jede SD- Zelle einen Code für ihr Sicherheitssystem, der Wöchentlich geändert wird. Die aktuellen Codes sind hier aufgelistet

VAUGHN: Sie meinen, wir müssen nur zu SD- 6 gehen und herausfinden, wie er aktuelle Code lautet?

SYDNEY: Wenn es derselbe ist, wie im Dokument, stimmen auch alle anderen Informationen.

KENDALL: In dem Fall könnte ich in Langley den Angriff auf die Allianz beantragen.

VAUGHN: Kennen wir den aktuellen SD- 6 Code?

JACK: Nein. Aber ich krieg ihn raus.

(Francie's Restaurant: Sydney, Francie und Will sitzen an einem Tisch. Will und Francie sitzen nebeneinander und reden die ganze Zeit. Sydney sieht ihnen zu und nimmt einen Schluck Wein aus ihrem Glas.)

FRANCIE: Ich glaube, du siehst mich gar nicht richtig an

WILL: Warum sagst du das? Ich sehe dich die ganze Zeit an. Gestern hast du irgendwie anders ausgesehen, stimmt’s?

FRANCIE: Ja, ja genau. Ja, es war neu

WILL: Das sah toll aus.

FRANCIE: Danke, dass du’s gemerkt hast.

WILL: Das war wirklich schön.

FRANCIE: Ja..

WILL: Weißt du, der Typ am Tisch 45...

FRANCIE: Welcher Typ?

WILL: Der mit dem Bart. Der hat dich ständig angestarrt.

FRANCIE: Ach was. Der hat doch nicht mich angesehen.

SYDNEY: Was ist eigentlich hier los?

FRANCIE: Was?

WILL: Was? Was meinst du damit?

SYDNEY: Ihr benehmt euch, als hättet ihr Drogen genommen.

FRANCIE: Ähm, naja... wir haben rumgeknutscht

SYDNEY: Oh mein Gott.

WILL: Das wird mir zu verrückt.

(Er steht auf und geht. Die beiden Frauen kichern.)

(In Geiger's Büro: McCullough tritt ein.)

MCCULLOUGH: Sie wollten mich sprechen?

GEIGER: Ich habe Mr. Sloane’s Arbeit überprüft, dabei hab ich eine E-Mail gefunden. Sie kommt mir sehr… merkwürdig vor. Läuft bei SD- 6 ein Programm, das die Tastenanschläge an allen Geräten aufzeichnet?

MCCULLOUGH: Ja, Sir. Selbstverständlich.

GEIGER: Tja dann, setzen Sie sich doch. Ich möchte, dass Sie zurückverfolgen, was Arvin Sloane ursprünglich geschrieben hat.

(Vor dem Restaurant: Sydney and Will gehen gemeinsam nach Hause.)

SYDNEY: Ich möchte alle Einzelheiten wissen.

WILL: Ich weiß nicht. Wir waren in deiner Küche und auf einmal haben wir...

SYDNEY: Unglaublich. Ich bin regelrecht geschockt.

WILL: Geschockt?

SYDNEY: Angenehm geschockt. Ist das was einmaliges, oder…

WILL: Keine Ahnung, keine Ahnung. Weißt du, was das komische daran war? Es fühlte sich nicht komisch an.

SYDNEY: Das wird ein Riesenspaß für mich!

(Will lacht.)

(McCullough tippt und bringt die Tastenanschläge der E-Mail an Alain Christophe zum Vorschein.)

MCCULLOUGH: Da haben wir’s. Das ist die Aufzeichnung der E-Mail von Arvin Sloane, während er sie verfasst hat.

GEIGER: Okay. Halt! Er hat was geschrieben, was er dann gelöscht hat. Spielen Sie es langsam ab.

MCCULLOUGH: Ja, sofort.

(Der gelöschte Absatz kommt zum Vorschein. In einer Zeile steht: “Jack und Sydney Bristow sind Doppelagenten.”)

(Bei SD-6: Jack geht in einen leeren Raum und setzt sich an einen Computer, woe r zu tippen anfängt, als Geiger den Raum betritt.)

GEIGER: Jack Bristow?

(Jack steht auf.)

GEIGER: Anthony Geiger.

JACK: Darauf hab ich mich schon gefreut.

GEIGER: Ich ebenfalls.

(Die Türen schließen sich.)

(Im Operationszenter: Sydney’s Handy klingelt. Vaughn sitzt neben ihr.)

SYDNEY: Ja?

JACK: Sydney, ich bin’s. Ich spreche gerade mit Mr. Geiger. Er möchte, dass du sofort her kommst. Ach und ähm… fahr durch die Stadt. Auf dem Highway ist eine Baustelle.

(Sydney ist fassungslos. Ihre Augen füllen sich mit Tränen und sie kann kaum sprechen.)

SYDNEY: Ist gut, mach ich.

JACK: Dann bis gleich.

(Sie legen auf. Sydney steht auf und dreht sich mit dem Rücken zu. Sie schluchzt und fängt an zu weinen.)

VAUGHN: Hat er den Code gefunden? Syd?

SYDNEY: Er ist aufgeflogen.

VAUGHN: Was?

SYDNEY: Er hat gerade gesagt: "Fahr durch die Stadt. Auf dem Highway ist eine Baustelle”

VAUGHN: Ich verstehe nicht.

SYDNEY: Das ist eine vereinbarte Formulierung, ein Code, damit der andere weiß, dass man aufgeflogen ist. Damit er sich versteckt hält. Er ist bei Geiger.

(Sie weint und halt sich die Hände vor dem Mund.)

(Im Folterraum von SD-6: Jack ist an einem Stuhl gefesselt. Er kommt langsam wieder zu sich und öffnet die Augen. Alles ist verschwommen. Geiger sieht hinüber zu Jack.)

GEIGER: Jack, Ich weiß, dass Sie ein Verräter sind. Und ihre Tochter auch. In ihren beiden Akten stecken so viele rote Fähnchen, dass ich dachte, ich wäre an einem russischen Flughafen.

(Er reibt Jack’s Beine mit einem Gel ein.)

GEIGER: Allerdings weiß ich nicht, wem ihre Loyalität gilt. Wem gilt ihre Loyalität, Jack?

(Er reibt auch noch das andere Bein mit dem Gel ein.)

JACK: Wir sind uns schon mal begegnet. Ich bin überrascht, dass Sie sich nicht erinnern. Ein Mann, der so peinlichgenau auf Details achtet.

(Geiger nimmt sich ein Metallband und schnallt es um Jack’s Bein.)

GEIGER: Ich kann Sie nicht einordnen.

JACK: Ich zuerst auch nicht. Aber dann ist es mir eingefallen. Kanagava ‘87.

GEIGER: Waren Sie zusammen mit Nagayo?

JACK: Wir haben zusammen gegessen.

GEIGER: Ah ja, jetzt erinnere ich mich.

JACK: Die Frau mit dem Klumpfuß.

GEIGER: (lacht) Ja, richtig!

(Jack grinst ein wenig.)

GEIGER: Kommen Sie, Jack. Jetzt sagen Sie mir schon, für wen sie arbeiten. Dann kann ich damit aufhören.

(He has both metal bracelets around Jack's ankles now and picks up the jumper cables. He puts them on the bracelets.)

GEIGER: Eine letzte Chance.

(Jack schweigt. Geiger schließt ein Kabel, welche an einer Maschine angeschlossen sind, an die Metallbänder um seine Beine an. Durch seinen Körper wird Strom gejagt. Jack schreit.)

(Auf irgendeiner Straße: Will steht an einem Münztelefon.)

WILL: Ich versteh nicht, wohin abhauen?

(Sydney ist im Operationszenter und spricht mit Will.)

SYDNEY: Irgendwohin. Hol Francie und verlasst die Stadt. Geht nach Vegas oder San Francisco

WILL: Moment mal. Moment. In was für Schwierigkeiten steckst du?

SYDNEY: Es ist möglich, dass mich jemand sucht. Ich will, dass ihr in Sicherheit seid. Versprich mir, dass du und Francie wegfahrt. Das ist alles, was ich will.

WILL: Versprochen. Syd, schaffst du’s allein?

SYDNEY: Ja. Ich muss auflegen.

(Sie legt auf.)

VAUGHN: Kenndall ist auf dem Weg hierher.

SYDNEY: Er unternimmt sicher nichts.

VAUGHN: Das weißt du nicht.

SYDNEY: Doch. Mein Vater hatte Recht. Kendall wird keinen Angriff starten, ehe er nicht genau weiß, dass die Information gültig ist. Wir brauchen unbedingt diesen Code von SD- 6.

VAUGHN: Du kannst nicht mehr dorthin.

SYDNEY: Ich weiß.

(Schiffswerft: Sydney steht neben ihrem roten Jeep, nimmt ihre Sonnenbrille ab und legt sie auf die Motorhaube des Wagens. Dixons Auto fährt vor. Er steigt aus und geht zu Sydney.)

DIXON: Sydney, Ich habe deine Nachricht bekommen...

SYDNEY: Irgendwann werde ich Zeit finden, dir alles zu erklären. Mich bei dir so zu entschuldigen, wie ich es gern tun würde... SD-6 hat nicht das Geringste mit der CIA zu tun. Dixon, man hat dich belogen. Man hat uns alle belogen.

DIXON: Was soll… das ist--

SYDNEY: Dixon, du hast mich des Verrats verdächtigt. Du hast mich des Verrats verdächtigt! Du hattest Recht!

DIXON: Sydney!

SYDNEY: Ich weiß es klingt verrückt, aber du musst mir jetzt vertrauen. Ich würde dich ja mit zur CIA nehmen, dir die Akten zeigen, die Beweise... SD-6 ist in Wahrheit ein Teil der Allianz! Du hast für den Feind gearbeitet, den du zu bekämpfen geglaubt hast. Ich weiß, dass du Zeit brauchst, um das zu begreifen. Zeit, die wir nicht haben! Es ist jetzt wichtig, dass du mir zuhörst.

(Dixon nickt langsam.)

SYDNEY: Sie haben meinen Vater. Geiger…. bei SD-6 und ich hab Angst, dass er ihn töten wird.

(Sie fängt an zu weinen.)

SYDNEY: Die CIA... die echte CIA...

DIXON: Nein, nein, NEIN! Das ist VERRÜCKT, Sydney! Weißt du, was du da sagst?!

SYDNEY: ...die CIA hat einen Plan, das alles zu ändern!

DIXON: Nein, Sydney! Das ist doch Quatsch… das ergibt überhaupt keinen Sinn!

SYDNEY: Warte Dixon. DU MUSST MIR JETZT ZUHÖREN! DU MUSST MIR JETZT ZUHÖREN! Ich kann nicht mehr dorthin, sonst bringen sie mich auch um. Du musst für uns zu SD-6 fahren. Du musst ins System eindringen und etwas sichtbar machen- eine versteckte Datei, die man niemals sieht, von der niemand weiß…

(Sie holt ein Stück Papier mit Informationen heraus und gibt es ihm.)

SYDNEY: …es ist ein Code. Eine Nummer, die wir brauchen. Wenn es die gleiche Nummer ist, die wir schon haben, werden dadurch Daten bestätigt und die CIA wird SD-6 und alle anderen Allianz- Zellen stürmen. Wenn du den Anweisungen folgst, die dich zum Code führen, gelangst du damit in den Kern der SD-6 Computernetzes und du wirst sehen, SD-6 gehört nicht zur CIA, sondern zur Allianz. Ich warte auf deine E-Mail, aber du musst dich beeilen.

(Sie fängt wieder an zu weinen. Er starrt sie für einen Moment wortlos an, steigt dann in sein Auto ein und fährt davon.)

SYDNEY: Bitte beeil dich.

(Dixon setzt sich bei SD-6 an einen Schreibtisch. Er tippt den Code, den Sydney ihm gegeben hat in den Computer ein und es öffnet sich ein Fenster der Allianz. Er realisiert, dass Syd Recht hatte.)

(Bei der CIA: Sydney, Vaughn, Weiss, Rick und andere stehen um einen Computer und starren auf eine leere Mailbox.)

(An Dixon’s Schreibtisch: Er ruft jemanden an.)

MRS. DIXON: Hallo?

DIXON: Hallo, Liebling.

MRS. DIXON: Wo bist du?

DIXON: Ich bin im Büro.

MRS. DIXON: Was gibt’s denn?

DIXON: Ich rufe nur an,… um dir zu sagen,… dass ich dich liebe Wie sehr ich dich liebe.

MRS. DIXON: Das ist süß von dir, Schatz. Ich liebe dich auch. Wann kommst du nach hause?

DIXON: Das… weiß ich noch nicht.

MRS. DIXON: Na schön. Pass auf dich auf.

DIXON: Du auch.

(Er legt auf und starrt auf seine verfasste E-Mail, die den Code bestätigt. Er sieht auf den SENDE Button.)

(Sydney wartet immer noch vor der leeren Mailbox. Plötzlich ein Signal- Sie hat eine E-Mail bekommen. Sie öffnet die Mail und stellt fest, dass der Code übereinstimmt.)

SYDNEY: Der Code ist identisch. Es ist derselbe Code!

(Alle rennen aufgeregt durch die Gegend.)

(Kurze Zeit später im Besprechungsraum: Kendall belehrt eine Gruppe Agenten.)

KENDALL: Wie die Meisten von Ihnen wissen, ist die CIA vor kurzem in den Besitz von Informationen über entscheidende, bisher noch unbekannte Einzelheiten zur inneren Organisation der Allianz gelangt. Dank hervorragender Arbeit konnten wir die Echtheit dieser Informationen bestätigen. Daher wird heute Abend um 22:00 Uhr die CIA in Zusammenarbeit mit dem FSB, der BAP, MI5 und dem Shin Bet. Gleichzeitige Sturmangriffe auf alle Allianz- Zellen durchführen. Und morgen früh, so Gott will, wird die Allianz nicht mehr existieren. Unser taktisches Team wird das Credit Dauphine Gebäudeumzingeln, in dem sich das SD-6 Büro befindet. Das Team wird sich dem Zielobjekt so weit wie möglich nähren und die Sicherheitssysteme lahm legen. Auf das Kommando des Operationsleiters hin werden Teams rund um den Globus- darunter auch ihres- die Büros aller SD- Zellen stürmen, das Allianz Hauptquartier, sowie die Wohnhäuser der Mitglieder. Die meisten SD-6 Agenten sind Bürokräfte und werden sich nicht wehren, aber die Sicherheitskräfte werden mit Waffengewalt Widerstand leisen. Die müssen Sie unbedingt ausschalten. Es ist ein gefährlicher Auftrag, Leute. Erledigen Sie ihn gut und kommen Sie zurück.

(SUVs fahren in die Parkgarage von Credit Dauphine. Vaughn springt aus einen der Wagen und durchtrennt das Kabel der Security Kamera.)

(Im Folterraum: Jack ist kaum bei Bewusstsein.)

GEIGER: Jack... Sie wissen doch, wie so was endet. Ihr Herz halt nur noch einen weiteren Schock aus- vielleicht sogar zwei. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand mehr als drei überlebt. Sie etwa?

(Eine Gruppe von Agenten, eingeschlossen Sydney, Vaughn und Weiss, stürmen das Gebäude zum Fahrstuhl.)

AGENT: Macht schon, vorwärts. Los, verteilen!

Türen und Gänge sichern!

(Im Operationszenter: Rick und zwei andere Agenten sitzen vor ihren Monitoren.)

WEIBLICHER AGENT: Basisstation an Congo Team: Sicherheitssysteme bei SD-3 deaktiviert...

RICK: Alle Sender klar zum empfangen...

AGENT2: Alarmanlage bei SD-10 deaktiviert. Basisstation bestätige Sicherheitssysteme bei SD-4 deaktiviert...

(Im Folterraum:.)

GEIGER: Ich habe Ihnen genug Zeit zum Nachdenken gelassen.

(Jack schnappt nach Luft, als Geiger die Maschine für die nächste Schocktherapie vorbereitet.)

(Sydney und die anderen Agenten sind vor den Büros. Ihre Waffen sind feuerbereit.)

VAUGHN: Alles klar?

SYDNEY: Ja.

(Operationszenter)

AGENT2: SD-5 Team, jetzt bereithalten.

RICK: SD-4 Team jetzt bereithalten.

WEIBLICHER AGENT: SD-3 Team bereithalten.

(Sydney und die anderen Agenten setzen sich Sturmmasken auf, um ihre Gesichter zu verdecken.)

(Operationszenter.)

WEIBLICHER AGENT: Sir, alle Teams sind in Position.

KENDALL: Angriff starten.

(Bei SD-6 bereiten sich alle auf den Angriff vor.)

AGENT: Los, los, los!

(Mit gezogenen Waffen stürmen sie los. Auf 2 Agenten wird geschossen. Ein weiterer wird gegen eine Wand gedrückt. Im Büro sitzt Marshall bei Dixon, der ins leere starrt.)

MARSHALL: Hey, wollen Sie ein paar Würstchen im Schlafrock?

DIXON: Nein danke.

MARSHALL: Hey, niemand kann so einem Würstchen im Schlafrock widerstehen. Heiß, frisch gerade aus dem Ofen. Alles in Ordnung?

DIXON: Ja.

(Die Agenten stürmen bis zum Büro vor. Es sitzen alle an ihren Tischen und gehen ihrer Arbeit nach. Einer der Agenten bemerkt das CIA Team.)

CIA AGENT: Es geht los!

(Eine Schießerei beginnt.)

DIXON: Marshall, runter!

(Dixon und Marshall gehen legen sich auf den Boden. Sydney schießt auf Mitarbeiter. Leute gehen zu Boden und fallen über Tische. Sydney rennt durch den Raum und nimmt ihre Maske ab.)

(Im Folterraum)

GEIGER: Ihre Tochter ist eine so hübsche Frau. Was könnte ich ihr wohl alles antun?

(Die Schießerei geht weiter. Das SD-6 Büro ist zerstört. Ein Mann wird erschossen und er fällt rückwärts in eine Glastür. Sydney rennt zum Folterraum.)

(Folterraum.)

GEIGER: Das ist Ihre letzte Chance, Jack. Retten Sie Ihr Leben. Retten Sie Sydneys Leben.

(Er will das erste Elektrokabel an Jack’s verschwitzten Hals.)

GEIGER: Für wen arbeiten Sie?

(Er will auch noch das Andere Kabel an seinen Hals legen, um den Stromkreis zu schließen. Auf einmal fliegt die Tür auf und Sydney zielt mit ihrer Waffe auf Geiger. Dieser versucht seine Waffe zu ziehen, doch Sydney ist schneller und schießt ihm fünfmal in die Brust. Geiger fällt tot zu Boden. Sie rennt zu Jack.)

SYDNEY: Oh, mein Gott, Dad...

JACK: Mir geht’s gut, mein Schatz. Mir geht’s gut...

(In den Büros wird immer noch geschossen. Überall hängen Kabel von der Decke.)

(Operationszenter.)

WEIBLICHER AGENT: Wir haben zwei verwundete Agenten bei SD-4.

RICK: Drei Agenten bei SD-8. getötet

AGENT1: SD-1 meldet einen toten

AGENT2: Drei Agenten bei SD-2 verwundet.

AGENT3: Bei SD-9 gibt es vier Verwundete.

(Ein Sanitäter von der CIA kommt in den Folterraum und drängt sich an Sydney vorbei, um zu Jack zu gelangen.)

SANITÄTER: Schon gut. Ich kümmere mich um ihn.

(Im SD-6 Büro fängt das CIA Team an, die Agenten festzunehmen.)

AGENT: Geben Sie mir Ihre Hand!

AGENT1: Vorsicht, Madam.

AGENT3: Aufstehen!

(Er legt einem Agenten Handschellen an. Eine Frau weint. Auch ihr werden Handschellen angelegt. Marshall and Dixon werden festgenommen. Marshall ist total verängstigt.)

MARSHALL: Dixon!?--

(Dixon schüttelt den Kopf. Sie werden beide abgeführt. Sydney ist wieder im Büro und sieht sich um. Dixon wird an ihr vorbeigeführt.)

SYDNEY: Dixon, das wird bald vorbei sein. Ich versprech’s dir... danke.

DIXON: Sprich mich nicht mehr an.

(Im Operationszenter: Der weibliche Agent übergibt Kendall eine Akte.)

WEIBLICHER AGENT: Die Angaben über unsere Verluste sind noch unvollständig, Sir, aber nach den Berichten der Gruppenleiter sind alle Einrichtungen der Allianz unter Kontrolle.

(Vaughn nimmt seine Maske ab und betrachtet das komplett zerstörte Büro. Er sieht Sydney auf der anderen Seite des Raums. Sie gehen aufeinander zu. In der Mitte des Büros treffen sie aufeinander und küssen sich. Weiss kommt dazu.)

WEISS: Hey Leute. Hab gerade mit der Basis gesprochen. Wir haben alle erledigt.

(Sydney und Vaughn küssen sich weiter.)

WEISS: Hey... Leute, habt ihr gehört?... alle… erledigt

(Er lässt die beiden alleine. Sie küssen sich noch immer.)

(Sark sitzt in irgendeinem Büro an einem schwarzen Schreibtisch. Er hat einen Drink in der Hand und telefoniert.)

SARK: Es ist wirklich erstaunlich Sydney hat die CIA informiert und der Rest lief genauso ab, wie Sie es vorausgesagt haben. Also dann, ich gratuliere, Sir. Die Allianz ist weg.

(Am Strand: Sloane sieht aufs Meer hinaus und spricht in sein Handy.)

SLOANE: Zum feiern ist es noch zu früh. Wie Sie wissen, liegt eine Menge Arbeit vor uns.

SARK: Ich wollte Sie nur darüber informieren, dass Phase eins abgeschlossen ist.

SLOANE: Gut. Beginnen Sie mit Phase zwei. Und Sark?

SARK: Ja, Mr. Sloane?

SLOANE: Sehen Sie nach unserem neuen Agenten. Vergessen Sie nicht unseren Zeitplan.

(Er legt auf, starrt aufs Meer und beginnt zu lächeln.)

(Ein Telefon klingelt. Wir sind in Francie’s Restaurant.)

FRANCIE: Ja?

SARK: Ich wurde um die Bestätigung gebeten, dass du in Position bist.

FRANCIE: Ja. Es ist alles vorbereitet.

(Sie legt auf. In der Küche ist Blut über die Wand verteilt und Francie liegt in einer Ecke mit einer Kugel in ihrem Kopf.)