Hafturlaub - Teil 1

(Am Morgen fährt Sark mit einem Kabriolett die Straße entlang. Von hinten
kommt Sydney mit ihrem Wagen angefahren und fährt neben Sark hinterher. Sie
schauen sich an und halten danach auf einem kleinen Parkplatz. Sie steigen
aus.)
SARK: Wollen Sie mir für meinen ersten tag im Job Glück wünschen? Oder haben
Sie sorgen ich könnte Sloane verraten, dass Sie an dem Anschlag beteiligt
waren?
SYDNEY: Ich möchte Sie an etwas erinnern was, wie ich meine, offensichtlich
ist. Aber möglicherweise überschätze ich Ihre Intelligenz. Wenn Sie mich
verraten, dann verrate ich Sie.
SARK: Sydney, ich kann Sloane nicht offenbaren, dass Sie seine Ermordung
geplant haben ohne zu verraten, dass ich daran beteiligt war.
Selbstverständlich hatte ich nie Absicht ihn wirklich zu töten. Ich wollte
damit sein Vertrauen gewinnen.
SYDNEY: Wissen Sie was ich denke? Sie sind nur ein Hund, der nach einem
neuen Herrchen sucht.
SARK: Keine Sorge, Sydney. Wir sind jetzt Kollegen.
(Sydney läuft zu ihrem Auto zurück.)
SARK: Wir sehen uns im Büro.

(Treffen von Jack und Sydney im alten Lagergebäude.)
SYDNEY: Sloane wäre nie zur Zusammenarbeit bereit gewesen, wenn Sark ihm
nicht ein Angebot gemacht hätte. Hast du eine Ahnung, was sie vor haben?
JACK: Angesichts des Umfangs von Sark's Kontakten und Operationen, könnte er
so gut wie Alles anbieten. Noch mehr beunruhigt mich, dass deine Mutter von
unserer Doppelagenten-Tätigkeit wusste ehe sie sich gestellt hatte. Sie
hatte es möglicherweise Sark erzählt.
SYDNEY: Das finde ich raus.
JACK: Überleg es dir gut. Sie hat sich vor 2 Monaten der CIA gestellt.
Gestern hat Sark eine geheime Vereinbarung mit Sloane getroffen durch die er
sich bei SD-6 einschleusen konnte. Glaubst du das ist nur ein Zufall?

(SD-6 Konferenzraum mit Dixon, Sydney, Sloane, Jack und Sark.)
SLOANE: Wie sie wissen hat sich Mr.Sark uns letzte Woche ergeben. Nach
ausführlicher Beratung mit McCullough sind wir zu dem Schluss erlangt, dass
er uns mit glaubwürdigen Informationen beliefern kann. Genug um ihm als
Gegenleistung für seine Cooperation Immunität zu geben.
DIXON: Sir, ich glaube diese Entscheidung ist ein verhängnisvoller Fehler.
Dieser Mann hat hunderte Menschen aus Geldgier ermordet. Wir sollten keinen
Prezidenzfall schaffen, indem wir einem Terroristen Immunität gewähren. Ganz
egal, was er zu bieten hat.
SLOANE: Tja, ich versthe Ihre Vorbehalte Agent Dixon, aber ich glaube, dass
Sark's Cooperation mehr Leben retten wird, als er genommen hat.
SYDNEY: Ich stimme Dixon zu.
SLOANE: Wir haben eine Strategie entwickelt um Ihre Sorgen auszurotten.
Jack.
JACK: Um Sark's Wert als Informant nicht zu gefährden dürfen seine Kontakte
nicht wissen, dass er sich gestellt hat. Ab heute wird sich, immer wenn Sark
dieses Büro verlässt, ein Team der Sicherheitsabteilung als seine private
Leibwache ausgeben, um sicher zu gehen, dass er nicht gegen die
Vereinbarungen verstößt.
(Marshall tritt ein.)
MARSHALL: Entschuldigen Sie die Verspätung.
SLOANE: Marshall Flinkman, Leiter der technischen Operationen.
(Marshall schaut Sark an.)
MARSHALL: Hallo...Willkommen...Nicht schiessen, bitte!
SARK: Ich kann verstehen, dass keiner von Ihnen auch nur einen Grund sieht
mir zu glauben. Aber ich versichere Ihnen, es liegt nicht in meinem
Interesse Sie zu belügen. Sie haben mir eine einmalige Chance gegeben und
ich habe nicht vor sie zu verspielen.

(Irina's Zelle. Sydney besucht ihre Mutter.)
IRINA: So haben euch also Sloane und Sark ihre neue Partnerschaft
präsentiert.
SYDNEY: Keinem bei SD-6 gefällt es. Aber alle glauben es. Hast du Sark
jemals gesagt, dass ich Doppelagentin bin?
IRINA: Sydney, nein.
SYDNEY: Du hast Vaughn gerettet. Dafür bin ich dir dankbar. Aber ich bin mir
noch nicht darüber im klaren, ob ich dir vertrauen kann.
IRINA: Und doch stehst du hier. Ich habe Sark nie von deinem Status als
Doppelagentin erzählt, Sydney. Das heisst aber nicht, dass du sicher bist.
Sag mir, was Sark für Informationen geliefert hat.

(Rückblende zum Konferenzraum.)
SLOANE: Zoran Sokolov. Ein unabhängiger Söldner, der schon häufig mit
Mr.Sark zusammen gearbeitet hat.
SARK: Ja, er bietet mit oft Informationen zum Kauf an bevor er sie auf den
Schwarzmarkt bringt. Vor ein paar Tagen hat er mich gefragt, ob ich
Interesse an einem Satz Kommunikationscodes hätte, die die, an der Grenze
stationierten Truppen von Usbekistan verwenden.
SLOANE: Wenn wir uns diese Codes nicht holen, wird Sokolov sie
extremistischen Rebellen in Tajikistan verkaufen. Wir könnten mit diesen
Codes die Usbekischen Truppenbewegungen verfolgen und Überfälle verüben. Das
könnte unsere Verbündeten in Asien destabilisieren. Sydney, Sie und Dixon
werden sich als Sark's Mitarbeiter ausgeben und Sokolov aufsuchen. Sie
kaufen die Codes und bringen sie her.

(Zurück In Irina's Zelle mit Sydney.)
SYDNEY: Wir beide wisssen, dass Sloane die Stabilität in Asien vollkommen
egal ist. Die Frage ist, warum er unbedingt diese Kommunikationscodes haben
will.
IRINA: Ich werde dich jetzt um etwas bitten. Auch wenn du kein Grund hast,
es mir zu gewähren. Ich bitte dich um dein Vertrauen. Du musst deine
Vorgesetzten zu überreden mich aus dem Gefängnis zu lassen.
SYDNEY: Was!?!
IRINA: Für 48 Stunden.
SYDNEY: Ist das dein ernst?
IRINA: Ich stimmt einer Spezialeskorte zu.
SYDNEY: Wieso?
IRINA: Das kann ich dir nicht sagen.
SYDNEY: Wohin willst du?
IRINA: Wenn du mir jetzt nicht vertraust, kann ich dir später nicht helfen.
SYDNEY: Wofür sind diese Codes?
IRINA: Ich versuche dir zu helfen --
SYDNEY: Wie soll ich denen das klar machen?
IRINA: -- aber du musst mir erlauben, es auf meine Weise zu machen.
SYDNEY: Da bittest du um zu viel.
(Irina schlägt gegen die Scheibe. Sydney ist geschockt.)
IRINA: Ich kann dir nicht mehr sagen, weil ich denen von der CIA nicht
traue. Sie hätten mich beinnahe hingerichtet vor 2 Wochen. Ich kann meinen
Wert für sie nur bewahren, indem ich dir sage, was du wissen musst, um
Sloane einen Schritt vorraus zu sein. Und jetzt brauchst du nur eins zu
wissen. Wenn man mir nicht zu gehen erlaubt, dann wird alles, was du bisher
bewirkt hast, umsonst gewesen sein.

(Darüber im OPS-Center. Kendall, Vaughn, Sydney und Jack.)
KENDALL: Agent Bristow, Sie verlangen von mir Irina Derevko Hafturlaub zu
gewähren --
SYDNEY: Ich bitte Sie es sich zu überlegen.
KENDALL: -- und können mir nicht sagen wieso.
SYDNEY: Sie sagt nicht wieso.
KENDALL: Sloane hat Sie beauftragt Kommunikationscodes von Usbekischen
Truppen zu erwerben. Wie kann denn davon abhängen --
SYDNEY: Meine Mutter ist wegen etwas anderem beunruhigt. Das wir etwas
auslösen, was für uns nicht vorhersehbar ist.
VAUGHN: Sir, bisher haben sich Derevko's Informationen immer als zutreffend
erwiesen.
SYDNEY: Sie ist nicht gefangen genommen wurden. Sie hat sich gestellt.
(Kendall schaut Jack an, aber er sagt dazu nichts.)
SYDNEY: Sie ist bereit sich von einem Spezialteam begleiten zu lassen und
ein Peilgerät zu tragen. Sie wird nicht versuchen zu fliehen.
KENDALL: Jack, Sie sind ungewöhnlich still.
JACK: Tut mir Leid. Aber wenn es um Irina Derevko geht, ist mein
Urteilsvermögen wohl beeinträchtigt.
KENDALL: Ich hätte gern Ihre Meinung.
JACK: Vielleicht haben Sie recht. Wenn wir das Risiko eingehen sie
freizulassen, wissen wir, was dahinter steckt.
KENDALL: Wenn Sie das so formulieren, heisst die Antwort definitiv nein.
Wenn Irina Derevko hier raus will muss sie uns mehr sagen, sonst gehen sie
vor, wie geplant. Agent Vaughn gibt Ihnen den Gegenauftrag.
(Kendall geht.)
SYDNEY: Danke sehr. Du sagst Kendall, dass auf dein Urteilsvermögen kein
Verlass ist und dann erklärst du dich mit mir einverstanden, um seine
Zweifel zu bestärken.
JACK: Kendall' s Ego bevorzugt Entscheidungen bei denen er andere
ü berstimmen kann. Argumentiere du auf deine Art und ich tue's auf meine.
(Jack geht.)
VAUGHN: Dein Gegenauftrag ist einfach. Du deponierst eine Kopie des Codes in
einem Briefkastens, damit wir herausfinden wofür sie wirklich sind.
SYDNEY(nickt): Ich muss jetzt packen.

(Sloane's Büro. Sark steht mit dem Rücken zu Sloane und schaut sich den
Ü berwachungsmonitor an.)
SARK: Ich muss zugeben, es ist wirklich beindruckend, was ich hier sehe.
Auch wenn es mir ein wenig jämmerlich erscheint, dass so viele von Ihnen
wirklich glauben sie arbeiten für die CIA.
SLOANE: Sehen Sie mich an.
(Sark dreht sich langsam um.)
SLOANE: Sie haben mir einen beachtlichen Preis geboten, damit sich unsere
Partnerschaft für mich lohnt. Glauben Sie ja nicht, dass Sie damit auch das
Recht haben meine Mitarbeiter zu beleidigen.
SARK: Ich bitte um Verzeihung.
(Er dreht sich wieder um und beobachtet einen Monitor auf dem man Sydney an
ihrem Schreibtisch mit einem Becher Kaffee sehen kann.)
SARK: Ich hatte heute früh einen Auseinandersetzung mit Sydney Bristow. Sie
hat möglicherweise als einzigstes den Verdacht, dass ich mich nicht wirklich
ergeben habe.
SLOANE: Ich bin für Sydney dagewesen seitdem sie geboren wurde. Sydney wird
das glauben, was ich ihr sage.
SARK: Und ihr Vater? Er muss sicher oft gegen die Versuchen ankämpfen ihr
die Wahrheit über SD-6 zu erzählen. Ich sehe es ungern, wenn Jack'
väterliche Instinkte unsere Ziele gefährden. Also, würde ich vorläufig ihm
nicht erzählen, wofür diese Codes tatsächlich dienen.
(Sloane's Telefon klingelt.)
SLOANE: Ja?
FRAU: Sir, ein Anruf für Sie über Credit Dauphine.
SLOANE: Notieren Sie, was er will.
FRAU: Er sagt es geht um Ihre Frau.
SLOANE(zu Sark): Das wäre alles.
(Sark geht.)
SLOANE: Bitte stellen Sie ihn durch. Das Gespräch soll aufgezeichnet werden.
(Ein klicken.)
SLOANE: Hallo?
VERZERRTE STIMME: Wir haben Ihre Frau. Und sie ist am leben. Sie geben uns
die Kontonummern von allen SD-6 Geldanlagen sonst erfährt die Allianz, dass
Sie ihre Exekution nicht ausgeführt haben.
SLOANE: Ich verlange einen Beweis, dass sie lebt. Bis dahin folgendes: wenn
ich jetzt den Hörer auflege, werde ich jedes verfügbare Mittel nutzen, um
herauszufinden mit wem ich hier rede. Und wenn ich das weiss, wird es mir
eine große Freude sein Ihre Bekanntschaft zu machen.

(Usbekistan. Sydney und Dixon treffen sich mit Sokolov.)
SOKOLOV: Also, Sie arbeiten für Sark. Sagen Sie ihm, ich bin beleidigt, dass
er nicht persönlich gekommen ist.
DIXON: Wir werden es ihm ausrichten.
SYDNEY: Mr.Sokolov, wir haben einen Zeitplan. Haben Sie die Codes?
SOKOLOV: Und Sie? Haben Sie das Geld?
(Dixon stellt einen Koffer auf den Tisch und Sokolov öffnet ihn. Drinnen
befindet sich das Geld. Sokolov tut einen schwarzen Koffer auf den Tisch und
gibt ihn rüber zu Dixon. Er will ihn öffnen.)
SOKOLOV: Warten Sie. Die Codes sind in dem Computer, der hier drinnen ist.
Dieser Koffer gehörte, bevor ich ihn gestohlen habe, einem hochrangigen
Oberst der Usbekischen Armee. Als ich Sark das Angebot gemacht habe, wusste
ich allerdings nicht, dass der Koffer ohne den Fingerabdruck dieses Oberst
nicht geöffnet werden kann, weil sonst sofort ein
Selbstzerstörungsmechanismus ausgelöst wird. Bumm!
SYDNEY: Soll das heissen, dass Sie uns nicht leifern können, was Sie uns
versprochen haben?
SOKOLOV: Ich bitte Sie. Ich hätte Sie bestimmt nicht den ganzen Weg hierher
gebeten, wenn ich nicht eine Lösung für dieses kleine Problem hätte. Ich
habe dafür gesorgt, dass das Oberst heute Abend an einem Ort, wo Sie seine
Fingerabdrücken nehmen können.
DIXON: Wie haben Sie das eigentlich hingekriegt?
SOKOLOV: Ich hab ihn ermorden lassen.
(Er kichert.)

(An einem Leichenschauhaus der Army. Dixon und Sokolov laufen mit Sachen,
der Usbekischen Armee, mit einer Trage, mt einem Leichensack darauf, hinein.
Sie sprechen mit 2 Leuten. Dixon öffent den Leichensack und zeigt ihnen den
Inhalt. Drinnen liegt Sydney mit der Kleidung der Usbekischen Armee und mit
einem gefälschten Einschussloch auf der Stirn. Sie sieht Tod aus. Dixon
unterzeichnet irgendein Formular und einer der Leute schiebt die Trage in
das Leichenschauhaus hinein. Dixon nickt und und geht. Dabei legt er etwas
auf deren Computer. Er geht zum LKW mit Sokolov. Sie fahren los. Ausserhalb
bleiben sie stehen und Dixon und Sokolov gehen auf die Rückseite des LKW's.
Dixon tippt etwas auf seinem Laptop.)
SOKOLOV: Sind Sie noch nicht drinnen?
DIXON: Der Mikrochip ist nicht gerade auf den neuesten Stand der Technik. Er
ist immer noch dabei die Daten auf dem Server auszulesen.
(Der Mann bringt Sydney in das Leichenschauhaus. Er schreibt etwas auf eine
Karte und macht das Licht aus und geht. Sydney öffnet den Leichensack und
atmet tief ein und schaut sich um.)
SYDNEY: Okay, Dixon. Ich bin drin.
DIXON: Und ich bin auch drinnen, Sydney. Halt dich bereit. Wie heisst dieser
Oberst?
SOKOLOV: Vasili Kabilov.
DIXON: Sydney, such nach Vasili Kabilov. Erkennungsmarke C16.
(Oben. Die Wacher kommt zum Office zurück.)
WACHE 1: Wo sind die Papiere der Frau? Ich muss sie in den Computer
eingeben.
(Der 2. Mann entschuldigt sich und geht wieder nach unten.)
(Sydney beginnt nach Kabilov zu suchen und checkt mehrer Tote. Nachdem sie
ihn nicht gefunden hat, öffnet Sydney einen anderen Raum. Dort findet Sydney
dem Mann, den sie gesucht hat. Sie holt das Gerät raus, mit dem sie den
Fingerabdruck von Kabilov nehmen kann. Erst nach mehreren Anläufen schafft
es Sydney ihm die Fingerabdrücke zu nehmen. Der 2. Bewacher kommt hinein und
Sydney schaut nach oben. Der Mann sieht, dass der Leichensack, den er gerade
gebracht hat leer ist und nimmt eine Waffe und ein Walkietalkie in die
Hand.)
WACHE 2: David, die Leiche ist weg.
(Er nimmt die Waffe und fängt an den Raum zu kontrollieren. Die andere Wache
komm rein.)
WACHE 2: Überprüfe den Gefrierschrank.
(Die 2. Wache zeigt mit der Waffe auf den Raum und öffnet die Tür. Sydney
drückt die Trage mit dem Oberst raus und die Wache wird gegen eine Schrank
gedrückt. Die andere Wache greift Sydney von hinten an. Sydney springt und
drückt sich gegen eine Tischkant ab, so dass die Wache gegen die Wand
fliegt. Beide Wachen sind bewusstlos.)

(Draussen im Gang hat Sydney die Mütze eines Bewachers auf. Mehrere Leute
kommen ihr entgegen.)
SYDNEY: Überprüft die Leichenhalle.
(Sie rennt raus. Dixon fährt und bemerkt Sydney nicht und hält schon die
Waffe inder Hand.)
SYDNEY: Dixon, nicht schiessen! Ich bin's!
DIXON: Steig ein!
(Sie steigt ein und sie fahren los.)

(In einer Parkgarage. Will und Vaughn treffen sich.)
WILL: Ich weiß. Sydney hat mir vom Projekt Weihnachten erzählt und das es
entwickelt wurde, um zukünftige Spione zu enrmitteln. Und das Sie denken die
Russen könnten es benutzt haben, um in den 80'ern amerikanische Kinder zu
rekrutieren.
VAUGHN: Was das angeht --
WILL: Die Sache ist die: Ich glaube, dass an Ihrer Theorie was dran ist.
VAUGHN: Wirklich?
WILL: Erinnern Sie sich an die selsamen Testfragen, der der KGB entwickelt
hat? Ich habe sie gefunden. Und zwar integriert in eine Serie von
Intelligenztests die ' 82 hier durchgeführt wurden sind.
VAUGHN: Wieviele Kinder wurden getestet?
WILL: 5 Millionen.
VAUGHN: Um, Will, hören Sie. Ich dacht nicht das Devlin, mein Vorgesetzter,
was dagegen hätte, wenn Sie ermitteln - aber das hat er doch. Er hat mich
angewiesen Sie gehen zu lassen.
WILL: Also, Moment. Wir haben was gefunden. Na gut, ich finde heraus, wer
von ihnen dort gut abgeschnitten hat. Devlin wird doch nicht bestreiten,
dass das wertvoll ist.
VAUGHN: Er glaubt, da Sie Journalist sind und dazu ausgebildet sind zu
berichten, was Sie wissen, sind Sie ein Sicherheitsrisiko.
WILL: Halb so wild.
VAUGHN: Hier ist das ich Ihnen schulde. Das sind 700.
(Will schaut auf die Geldscheine im Briefumschlag die Vaughn ihm gegeben
hat.)
WILL: Ich habe nicht so viele Stunden gearbeitet.
VAUGHN:Ich weiss nicht, wie Sie so schnell geschafft haben. Sie sollten sich
Zeit lassen.
WILL: Danke, aber... ich möchte nur für meine Zeit bezahlt werden.
(Er gibt Vaughn ein paar Geldscheine zurück.)
VAUGHN: Ja.

(Der nächste Morgen. Sydney ist in ihrem Zimmer und geht ein paar Papiere
durch. Will steht in der Tür.)
WILL: Hey.
SYDNEY: Hey.
WILL: Was hast du?
SYDNEY: Nichts.
WILL: Nichts?
(Sie schüttelt ihren Kopf.)
WILL: Du hast nichts? Syd...auch ohne dich zu kennen, würde ich wissen, dass
du was hast.
(Sydney wartet und Will setzt sich zu ihr aufs Bett.)
SYDNEY: Du weisst doch noch wer Mr.Sark ist.
WILL: Ob ich das noch weiss? Der mich damals entführt hat? Der mich in
Taipei gefoltert hat?
SYDNEY: Er arbeitet jetzt für SD-6. Mehr kann ich dir nicht erzählen.
WILL: Du bist ihm begegnet? Du arbeitest mit ihm zusammen?
SYDNEY: Er muss glauben, dass ich das tue.
WILL: Dieser arrogante britische Scheisstyp ist in LA?
(Francie kommt herein. Sie telefoniert gerade.)
FRANCIE: Hey, Syd. Ich telefoniere gerade mit dem Spa. Willst du eine
schwedische oder eine Shiatsu Massage?
SYDNEY: Uh...
FRANCIE: Du musst es verschieben.
SYDNEY: Glaub mir, ich würde nichts lieber tun, als einen Tag mit dir im Spa
zu verbringen. Wir wär's mit nächster Woche?
FRANCIE: Ja, das machen wir. Aber ich geh morgen trotzdem hin.
(Sie lächelt und verlässt den Raum.)
WILL: Weisst du. Ich will diesen Sark töten.
SYDNEY: Ich weiss.
WILL: Nein, dieser Gedanke macht mich wahnsinnig.
SYDNEY: Will, du hast mich gebeten es dir zu sagen.
WILL: Ja, aber ich wusste nicht, dass es um meinen Albtraum geht.
SYDNEY: Mich hätte er auch fast getötet.
WILL: Ja, aber du kannst ihm das heimzahlen, verstehst du? Du darfst ihn
verfolgen und täuschen...und dann brichst du ihm das Genick.
SYDNEY: Was ist mit deiner Arbeit für Vaughn?
WILL: Vaughn hat mich quasi gefeuert.

(altes Lagergebäude. Sydney und Vaughn treffen sich.)
SYDNEY: Die CIA will einfach ignorieren, was Will rausgefunden hat?
VAUGHN: Nein. Denn als Devlin hörte, dass 5 Millionen amerikanische
Erstklässler einen Intelligenztest absolviert hatten, der vom KGB stammte,
schickte er Will's Nachforschungen an das FBI.
SYDNEY: Und?
VAUGHN: Wir warten noch auf die Ergebnisse. Das ist schon das zweite Mal,
dass Will und weiterhelfen konnte. Ich wünschte wirklich ich könnte mehr für
ihn tun. Er ist ein netter Kerl.
SYDNEY: Danke.
(Sydney dreht sich um, um zu gehen.)
VAUGHN: Syd...
(Sie stoppt. Vaughn holt eine silberne Uhr raus.)
VAUGHN: Diese Uhr gehörte meinem Vater. Sie ist jetzt stehen geblieben, aber
früher ging sie auf die Sekunde genau. Als mein Vater sie mir gab, sagte er
nach dieser Uhr könntest du dein Herz stellen. Sie ist an dem Tag stehen
geblieben, als wir uns begegnet sind.
(Sydney öffnet ihren Mund und möchte gerne etwas sagenn. In diesem Moment
beginnt ihr Pager zu piepen. Im nächsten Moment geht auch Vaughn's an.)
VAUGHN: Kendall.
SYDNEY: Bei mir auch.

(Ops-Center. Kendall und Jack blicken auf ein Überwachungsfoto. Sydney und
Vaughn kommen an.)
SYDNEY: Was ist los?
JACK: Die Codes, die du aus Usbekistan mitgebracht hast, wurden bei uns
analysiert. Sloane und Sark haben nur die halbe Wahrheit gesagt. Die Codes
sind usbekisch, sie dienen aber nicht der Truppenkommunikation.
SYDNEY: Wofür sind sie dann?
KENDALL: Es sind die Steuerungscodes für 6 tragbare Atomsprengköpfe, die,
wie Usbeken zugeben und das Verteidigungsminesterium bestätigt, vor 6
Monaten verschwunden sind.
SYDNEY: SD-6 ist in Besitz von 6 Kernwaffen?
JACK: Nein. Heute früh hat Sark die Codes auf elektronischem Weg an Dritte
ü bermittelt. Es ließ sich nicht zurückverfolgen.
VAUGHN: Und wir wissen nur, dass sie mit Sloane und Sark zusammenarbeiten?
KENDALL: Warum hat Sloane Sie darüber im Dunkeln gelassen.
JACK: Das weiss ich nicht.
SYDNEY: Das hat meine Mutter also gemeint. Wir hätten auf sie hören sollen.
KENDALL: Wenn sie so daran interessiert war, dass wir SD-6 einen Schritt
voraus sind, hätte sie uns sagen können worum es ging.

(Unten in Irina's Zelle. Jack, Sydney, Kendall und Vaughn.)
IRINA: Und wie wären Sie dann vorgegangen? Hätte Sydney Sloane falsche
Steuerungscodes präsentieren sollen? Sark hätte den Unterschie erkennen und
Sydney als Doppelagentin entlarven können. Ich war nicht bereit dafür ihr
Leben zu gefährden.
KENDALL: Wissen Sie wo die Kernwaffen sind?
IRINA: Ja, das weiss ich.
KENDALL: Wo?
IRINA: Ich habe die letzten 36 Nächte auf einer Stahlmatraze gelegen.
KENDALL: Ja. Und was zum Teufel soll das bedeuten?
IRINA: Es bedeutet, dass ich mich über eine Decke und ein Kissen freuen
würde.
KENDALL: Einverstanden. Erzählen Sie uns von den Sprengköpfen.
IRINA: Sie sind in Kashmir. Unter einem Gebäude, was früher ein
Hochsicherheitsgefängnis war. Inzwischen ist es der Stützpunkt einer
Söldnergruppe der Volksrevolutionären Front.
KENDALL: Dann haben sich Sloane und Sark mit dieser Gruppe zusammen getan.
IRINA: Sieht fast so aus.
KENDALL: Und kennen Sie von diesem Gefängnis die genauen Koordinaten?
IRINA: Ja.
KENDALL: Ich werde dem Verteidigungsminesterium zu einem Luftangriff raten.
Wenn der Rauch sich verzieht, graben wir die Sprengköpfe aus.
IRINA: Das würde ich nicht tun. Jetzt nachdem die VRF die Steuerungcodes
hat, könnte man die Sprengköpfe so eingestellt haben, dass sie bei einem
Sabotageakt oder einem Luftangriff zünden.
VAUGHN: Und wenn wir einen Kommandoeinheit senden?
IRINA: Wenn sie sich in dem Gebäude auskennt, würde ich die Idee für gut
finden.
SYDNEY: Das hattest du von Anfang an vor.
IRINA: Ja.
JACK: Das ist nicht mehr überprüfbar.
KENDALL: Na schön Ms.Derevko. Sie führen uns in dieses Gefängnis.
IRINA: Oh nein, das tue ich nicht. Mein Angebot ist in dem Moment zerfallen,
als Sark die Steuerungscodes bekam.
KENDALL: Sollten Sie vergessen haben, dass ihre Immunitätsgarantie von Ihrer
Kooperationsbereitschafft abhängt?
IRINA: Ich habe kooperiert Agent Kendall. Sie wollten nicht hören. Und nun
bringen Sie mir bitte mein Kissen und meine Decke.
KENDALL: Hören Sie mal zu. Ich bin ermächtigt Sie in Einzelhaft zu stecken!
Seien Sie froh, dass Sie diesen Flur haben!
SYDNEY: Agent Kendall.Darf ich bitte mit meiner Mutter allein sprechen?
(Sie gehen. Jack wartet noch einen Moment und geht dann auch.)
IRINA: Sydney, es tut mir leid.
SYDNEY: Du hast gesagt du hast mich nicht gewarnt, weil du mich beschützen
wolltest. Weil du nicht riskieren wolltest, dass Sark mich als Doppelagent
enlarvt. Es ist nur so: Jemand hat jetzt die Möglichkeit 6 Kernwaffen zur
Explosion zu bringen und ich bin dafür verantwortlich. Deshalb werde ich
zusammen mit dem Team diese Sprengköpfe suchen und entschärfen. Egal wie du
dich entscheidest. Aber wenn es wirklich war ist, dass du mich beschützen
wolltest. Dann Mom brauche ich...jetzt deine Hilfe.
(Irina kommen Tränen in die Augen.)

(Ops-Center. Sydney tippt etwas am Computer. Jack nähert sich.)
JACK: Du hast deine Mutter überredet mit nach Kashmir zu gehen.
SYDNEY: Ich hab ihr gesagt, wenn sie das Suchteam nicht anführt, mach ich's.
Schlisslich hab ich SD-6 die Codes verschafft.
JACK: Deine Schldgefühle sind unbegründet. Das war dein Auftrag.
SYDNEY: Ich mache es, Dad. Es wurde bewilligt.
JACK: Ich werde nicht zulassen, dass Irina Derevko nur von dir bewacht in
die Nähe von 6 Kernwaffen kommt.
SYDNEY: Die Maschine geht in einer Stunde.

(Jack betritt Irina's Zelle. Er hat eine kleine Box in der Hand. Sie dreht
sich um und sieht ihn mit dem Rücken zu ihr. Er nimmt aus der Box eine
silberne Halskette.)
JACK: Diesen Auftrag kannst du natürlich nicht gefesselt durchführen. Über
diese Halskette solltest du 2 Dinge wissen. Erstens enthält sie C4. Wenn du
sie abnimmst während sie scharf ist, unterbrichst du den Stromkreis und sie
explodiert. Und Zweitens, sollte ich zu irgendeinem Zeitpunkt glauben du
versuchst zu fliehen oder uns zu sabotieren, werde ich sofort diesen
Fernaulöser betätigen...
(Er zeigt auf einen kleinen Knopf an seiner Uhr.)
JACK: ...und dir persönlich den Kopf wegpusten.
(Irina hebt ihr Haar an. Jack legt ihr die Halskette um. Dabei starren sie
sich an. Irina lässt ihr Haar wieder fallen. In dem Moment kommen Sydney,
Kendall, Vaughn und 2 andere Agenten in Irina's Zelle. Jack geht zur Seite.)
KENDALL: Also, es wird so ablaufen: Derevko wird sie in das Gefängnisgebäude
einschleusen sobald sie dort angelangt sind. Ansonsten haben Sie die Leitung
der Operation.
(Jack nickt.)
KENDALL: Wegen der Unruhen in Kashmir haben Pakistan und Indien die Grenzen
dicht gemacht. Sie nehmen also in Neu-Delhi den Zug. Ein 5 Kilometer langer
Streckenabschnitt führt durch die östlichste Spitze Kashmirs. Dort verlassen
Sie den Zug. Ihre Ausrüstung wird im Gepäckwagen versteckt.
VAUGHN: Wenn sie den Zug verlassen haben, treffen sie sich mit einem CIA
Kontakt, der sie mit allem ausstattet, was sie brauchen, um in das Gebäude
einzudringen.
SYDNEY: Was für eine Ausrede hattest du für Sloane?
JACK: Das hab ich geklärt.
KENDALL: Eine C5 steht auf dem Van Nuys Flughafen bereit. Sie werden
hingebracht. Viel Glück.
(Jack schaut Irina an. Sie schaut auf ihn. Auf dem Weg nach draussen stoppt
Vaughn bei Sydney.)
VAUGHN: Ich höre von dir, wenn ihr den Kontakt erreicht habt.
(Jack geht aus der Zelle mit Irina an seiner Seite. Sydney holt wieder auf
und alle drei laufen nebeneinander den Flur entlang.)

(Auf dem Flugzeug nach Neu Delhi.)
IRINA: Agent Vaughn kann nicht mehr schlafen, wenn du im Einsatz bist.
SYDNEY: Das hat er dir sicher nicht gesagt.
IRINA: Er musste es mir nicht sagen. Ich konnte es in seinen Augen sehen.
Und ich sehe es in den deinen.
SYDNEY: Agent Vaughn ist mein Kollege.
IRINA: Du bist bereit für dein Land Risiken einzugehen. Warum bist du nicht
bereit für dein Glück das gleiche zu tun?
JACK: Ich glaube nicht, dass du das Recht hast jemanden Ratschläge in
Beziehungen zu erteilen.
IRINA: Jack, Sydney ist klug und stark. Aber glücklich ist sie nicht.
SYDNEY: Also, hör mal --
JACK: Nach einer Abwesenheit von 20 Jahren hast du das aus der halben Stunde
geschlossen, die du insgesamt mit ihr verbracht hast?
IRINA: Als ich sie sah wusste ich es sofort. Ich bin ihre Mutter.
JACK: Deine Mutterschaft ist eine biologische Tatsache ohne substantiellen
Wert in Sydney's Leben.
SYDNEY: Hey! (zu Irina) Hör auf ihn zu reizen. (zu Jack) Und du, macht dich
nicht zur Zielscheibe. Wir sind in den nächsten 2 Tagen zusammen unterwegs.
Du kannst sie nich anblaffen jedesmal, wenn sie den Mund auf macht.
(Irina lächelt zufrieden. Jack starrt auf den Boden.)

(Parkbank. Vaughn sits alleine. Will läuft zu Vaughn und setzt sich hin.)
WILL: Ich hoffe ich halte Sie nicht von etwas wichtigerem ab.
VAUGHN: Nein, schon gut. Was gibt's?
WILL: Hören Sie, abgesehen von Ihnen, Sydney und Jack hat jeder, den ich
kenne, und ein haufen Leute, die ich nicht kenne, glauben, dass ich ein
verlogener Junkie bin. Aber als ich Ihnen geholfen habe, als ich etwas für
die CIA getan habe, hatte ich das Gefühl, ich mache wieder etwas das zählt.
Als wäre das was ich getan habe nicht völlig sinnlos gewesen.
(Will legt ein Zeitschrift auf die Bank. Vaughn sieht sich an.)
VAUGHN: Was ist das?
WILL: Es ist nicht schlimm, dass Sie michnicht bezahlen können. Sie sehen
dort 40 Namen. Das sind die Kinder, die beim Intelligenztest 1982
hervorragend abgeschnitten haben.
VAUGHN: Woher haben Sie das?
WILL: Zwischen ' 80 und ' 85 gabe es eine Studie über kulturelle
Ungleichheit bei Intelligenztests. Sie hatten nicht nur die Ergebnisse, sie
haben sie auch noch mit Name und Herkunft versehen.
VAUGHN: Das FBI hat ebenfalls versucht solche Kinder rauszufiltern, aber
bisher hat man nicht einen einzigen Namen gefunden.
WILL: Tja, vermutlich weil sie nicht wissen, dass die Testergebnisse von '
82 aus dem Archiv verschwunden sind.
VAUGHN: Was heisst verschwunden? Wer hat sie genommen?
WILL: Weiss ich noch nicht.

(Der Zug nach Neu Delhi. Jack, Irina und Sydney sind an einem Schalter, um
ihre Pässe abstempeln zu lassen. Jack trägt einen Schnurrbart, Irina eine
blonde Perücke und Sydney ein lockige blonde Perücke. Der Beamte schaut sich
die Pässe von Andrew, Catherine und Sarah Godson an. Jack lächelt.)
BEAMTER: Was ist der Zeck Ihres Aufenthaltes in Indien?
JACK: Ein Familienurlaub. Wir wollen ein Zugfahrt durch den Kaziranga
Nationalpark machen.
(Sydney spielt gelangweilt mit ihren Haaren.)
SYDNEY: Toller Urlaub, wenn du gezwungen wirst mitzufahren. Nichts gegen
Sie. Echt nettes Land.
IRINA: Schatz, wir waren und doch einig, dass eir Thanksgiving zusammen
verreisen.
SYDNEY: Ja, aber da wusste ich noch nicht, dass alle meine Freunde nach
Miami fahren.
JACK: Wir werden jetzt nicht darüber diskutieren. Ich muss mich
entschuldigen.
BEAMTER: Geniessen Sie Ihren Aufenthalt.
IRINA: Danke.
JACK: Danke.
BEAMTER: Eine wunderschöne Halskette, die Sie da tragen.
IRINA: Ein Geschenk meines Mannes zum Hochzeitstag.
(Sie tut eine Hand auf Jack's Gesicht und küsst ihn 2 Mal auf seine Lippen.
Er schaut sie versteinert an. Syndney ebenfalls.)
IRINA: Dankeschön.
(Sie lächelt den Beamten an und sie gehen.)

(Saeed, der CIA Kontakt, sitzt draussen an einem Tisch. Sein Handy
klingelt.)
SAEED: Huh?
VAUGHN: Oh, verzeihen Sie. Ich wollte die Auskunft anrufen.
SAEED: Vielleicht kann ich Ihnen helfen.
VAUGHN: Sie werden um 23 Uhr am Treffpunk sein.
SAEED: Ich verstehe.
(Er geht weg. Eine Frau sitzt in der Nähe und holt ihr Handy raus.)
FRAU: (spricht Hindi) Der CIA Kontakt wurde aktiviert.

(In dem Zug bringt ein Angestellter die Familie Godson zu den Kabinen.)
ANGESTELLTER: Sie Miss haben Abteil "G". Mr. und Mrs. Godson sie sind gleich
neben an in Abteil "H".

(In Sydney's Zimmer. Sie öffnet ihren Koffer und nimmt ein schwarzes Outfit
raus.)

(In Abteil "H". Der Angestellte bringt Jack und Irina in ihr Abteil.)
ANGESTELLTER: Ihr übriges Gepäck ist im Gepäckwagen.
JACK: Danke.
IRINA: Danke.
(Jack gibt dem Mann noch ein Trinkgeld und er geht. Er schliesst die Tür
hinter sich zu. Irina lässt die Tasche fallen. Jack schaut sie an. Er öffnet
den Koffer und holt ein schwarzes Outfit raus für sie. Irina zieht ihre
Bluse aus und steht im BH da. Jack dreht sich um, um ihr das Outfit zu geben
und stoppt plötzlich. Sie lächelt. Er betrachtet Irina einen Moment und reht
sich dann um, nachdem er nochmal einen letzten Blick auf sie geworfen hat.
Irina zieht sich weiter aus während Jack den nächsten Koffer öffnet.)

(Im Gepäckwagen. Sydney geht rein, ohne ihre Perücke, und drückt eine Taste
auf ein kleines Gerät. Ein Koffer fängt an, rot zu leuchten. Sie stellt alle
anderen zur Seite und öffnet ihn. In dem Moment kommen Jack und Irina
herein. Jack öffnet die Zugtür. Man sieht die Brücke. Sydney wirft einen
Fallschirm zu Jack. Jaack gibt ihn weiter an Irina.)
JACK: An dieser Brücke gibt es kein zurück mehr. Wenn du uns belogen hast,
wird es keiner von uns überleben.
IRINA: Ich würde ja als erstes springen, aber dann würdest beschuldigst du
mich, dass ich flüchten will.
JACK: Wir werden gleichzeitig springen. Sydney, du kommst nach.
IRINA: Das ist zu gefährlich. Die Windböen sind zu stark. Die Fallschirme
könnten sich verheddern. Spring du.
JACK: Ich lass dich bestimmt nicht aus den Augen. Spring du zu erst.
IRINA: Igendwann wirst du mir vertrauen müssen.
JACK: Von mir kannst du kein Vertrauen erwarten.
IRINA: Das ihr von den Sprenköpfen wisst verdankt ihr doch nur mir.Ich
verlange etwas Respekt.
JACK: Der Zeitpunkt, wenn du jetzt nicht springst --
SYDNEY: Hört doch auf!
(Überrascht schauen Jack und Irina zu Sydney, die springt. Jack packt Irina
am Arm und wirft sie aus dem Zug. Er springt als letztes.)

(Unten am Boden. Sie falten ihre Fallschirme wieder zusammen.)
JACK: Ich hab doch gesagt du sollst nach uns springen.
SYDNEY: Wir hätten den Zeitpunkt verpasst.
JACK: Sydney, ich muss mich auf dich verlassen können. Ob du meiner Meinung
bist oder nicht.
SYDNEY: Okay.
(Irina läuft zu den beiden und zeigt auf ein Licht in der Ferne von einer
Taschenlampe.)
IRINA: Da.
(Jack leuchtet ebenfalls mit seiner Taschenlampe. Die drei rennen zu ihrem
CIA Kontakt.)
SAEED: Agent Bristow, wie schön sie wieder zu sehen.
JACK: Es ist eine Weile her Saeed. Meine Tochter Sydney.
SAEED: Ah, Ihr Ruf gleicht langsam dem ihres Vaters.
SYDNEY: Freut mich sehr.
JACK: Saeed Akhtar, Irina Derevko. Sie wurde verübergehend aus CIA Haft
entlassen, um uns zu helfen.
IRINA: Ihr Name ist Akhtar, aber Ihr Akzent klingt nach Hindi.
SAEED: Mein Mutter stammt aus Jammu.
IRINA: Sehr mutig von Ihren Eltern, trotz der Vorurteile zu heiraten.
JACK: Gehen wir.

(Am Auto. Saeed zeigt Jack alle zu Verfügung stehenden Waffen.)
SAEED: Ich habe alles, was sie brauchen, um in das Gefängnis einzudringen.
Waffen, Nachtsichtgeräte, schusssichere Westen, verschlüsseltes
Satelitentelefon, 3 Pfund C4 Mienen mit Auslöser und ein Cryo-3 Radiation
Messgerät, um die Sprengköpfe zu finden.
SYDNEY: Wie weit ist VRF Stützpunkt entfernt?
SAEED: 9 Stunden. Kurz vor Muzaffarabad.
(Er gibt ihnen Waffen.)
JACK: Nein. Für sie nicht.
(Irina lächelt und setzt sich ins Auto.)

(Sloane's Büro. Er ist allein. Ein Agent komm herein und hällt eine kleine
Schachtel in der Hand.)
AGENT: Sir, das hier wurde an die Poststelle geschickt. Wir haben es auf
Kampfstoffe überprüft. Es ist sauber.
(Er gibt ihm die Schachtel und der Agent geht. Nachdem er wieder alleine
ist, macht er das Papier ab und öffnet die Schachtel. Darin ist eine kleine
Schachtel aus Leder. Er öffnet sie. Drinnen ist ein Finger von einer Frau
mit einem Ring darauf.)

(Jack, Sydney, Irina und Saeed fahren die Straße entlang. Jack sieht ein
Licht und als sie näher kommen sehen sie, dass die Straße gesperrt wurde.
Saeed stoppt das Fahrzeug. Jack sieht etwas.)
JACK: Zurücksetzen!
SAEED: Jack?
JACK: Sofort zurücksetzen!
(Saees setzt zurück, aber es ist schon zu spät. Männer umzingeln den Wagen
und haben Waffen. Alle haben die Hände hoch. Saeed und Jack werden aus dem
Wagen geholt und Jack wird auf seine Knie gezwungen. Sydney und Irina sind
neben ihm. Ebenfalls auf ihren Knien.)
SAEED: International aid workers here.
(Einer von denen erschiesst Saeed und spuckt auf seinen toten Körper. Sydney
sieht es.)
VRF MANN: Wa widert mich an, dass einer meiner Landsleute der CIA hilft.
Ich nehme an Sie sprechen für Ihre Einheit?
JACK: Ja.
VRF MANN: Wir wissen, dass Sie die Volksrevolutionäre Front suchen. Wir
machen es Ihnen ein bisschen leichter. Hier sind wir. Möchten Sie uns etwas
sagen?
JACK: Wir hätten gern die Sprengköpfe, die Sie haben.
VFR MANN: Das glaub ich.
(Er spricht mit einem anderen Mann aus der Gruppe, der bei dem Auot steht.
Sydney und Irina schauen zu Jack. Irina schaur nach unten auf ihre
Halskette. Er dreht sich wieder zu den Männern um. Er weiss, was Irina vor
hat und nickt.)
VRF MANN: Vielen Dank für den Nachschub.
(Jack drückt den Knopf auf der Uhr und Irina kann die Halskette ohne
Probleme abnehmen. He schaut zu Sydney und sie schlägt den Mann hinter ihr.
Jack schlägt einem anderen den Ellbogen in Magen. Irina wirft die Halskette
zu dem Mann, der in der Nähe des Autos steht. Jack drückt wieder einen Knopf
auf seiner Uhr und die Halskette explodiert. Irina nimmt sich eine Waffe und
fängt an auf die Männer zu schiessen. Sydney und Jack haben mittlerweile
auch ihre Waffen und fangen ebenfalls an auf die Männer zu schiessen. Sie
töten Einen nach dem Anderen. Sie schiessen bis alle tot sind. Sydney stöhnt
und fällt zu Boden. Irina nimmt Sydney's Gesicht in die Hand, so dass sie in
ihre Augen schauen kann. Sie hat immer noch ihre Waffe in der Hand.)
IRINA: Alles in Ordnung?
SYDNEY: Ist nur ein Streifschuss.
JACK: Fallen lassen.
SYDNEY: Dad!
JACK: Ruhe!
(Irina lässt ihre Waffen fallen.)
IRINA: Wir sind auf feindlichem Gebiet und die VRF weiss, dass wir hier
sind. Wir müssen einander einfach Vertrauen. Anders geht es nicht.
JACK: Du wirst keine Waffe bekommen.
IRINA: Okay.
(Sydney checkt den Kompass.)
SYDNEY: Wir sind etwas 30 Kilometer südwestlich von Azad.
JACK: Wir kontaktieren den CIA Sektionschef in Pakistan. Die können uns über
eine sichere Leitung mit Langley verbinden.
IRINA: Bis Sonnenaufgang müssten wir es schaffen.
(Alle drei laufen los. Sie lassen eine ausgebranntes Auto und tote VRF's
zurück.)