II.03 - Musik aus dem Eis

(Sydney joggt durch den Park und wirft ein Münze in eine Dose für
obdachlose Veteranen.)
OBDACHLOSER VETERAN: Freelancer bittet um verdeckten Einlass.

(Steuerraum an der gemeinsamen Task Force.)
AGENT: Hab verstanden. Ich informiere Agent Vaughn.

(Sydney joggt die Straße entlang und blickt flüchtig in die Verkehrskamera.
Zurück im Steuerraum der Agent beobachtet sie und auf dem Bildschirm steht
" NO SURVEILLANCE DETCTED".)
AGENT: Sie wird nicht verfolgt. Identität bestätigt. Freelancer nähert dich
Quadrant 4. Überwachungssystem meldet keine verdächtigen Signale.

(Das Telefon klingelt unter der Überführung und Sydney gibt den Code ein und
die Tür öffnet sich.)

(Innerhalb des Task Forced Gebäudes sprechen Vaughn und Sydney mit Kendall.)
KENDALL: Agent Bristow, danke das Sie gekommen sind. Ich weiß, dass Sie
nicht begeistert davon waren mit ihrer Mutter zu sprechen, aber wir sind uns
doch einig, dass die Informationen, die Sie uns gegeben haben Ihr unbehagen
aufhielt.
SYDNEY: Das dachte ich auch. Bis vor einer Stunde.
KENDALL: Was heisst das?
SYDNEY: Ich komme von einer Besprechung mit Sloane. Die Kamera aus Fordons
Labor, die wir haben wollten bevor SD-6 sie sich beschafft, war nur ein
früher Prototyp. Die echte Kamera soll in 72 Stunden in eine Umlaufbahn
geschickt werden.
KENDALL: Von wem?

(Rückblende:Konferenzsitzung mit Sloane, Dixon, Sydney, Marshall und Jack.)
SLOANE: Von der Asiatic Space Agency. Gegründet nach dem Fall des eisernen
Vorhangs. Die ASA besteht hauptsächlich aus vertriebenen russichen
Wissenschaftlern. Ihr neuester Kunde ist ein alter Freunde von uns.
(Er betätigt eine Taste auf der Fernbedienung und ein Bild von Sark kommt
auf die Bildschirme.)
SYDNEY: Sark.
DIXON: Wozu will er einen Sateliten aussetzen?
SLOANE: Das ist die Frage.
MARSHALL: Der Satelit ist mit einer Terahetz Kamera ausgestattet. Mit dieser
Kamera ist man in der Lage feste Materie bis zu einer dicke von 100 Metern
zu durchdringen.
SLOANE: Es ist unbedingt erforderlich, dass wir herausfinden, was Mr.Sark
damit sucht.

(Zurück in der Task Force.)
SYDNEY: Die Rakete startet aus Sri Lanka. Sloane will, dass wir getarnt als
potentielle Kunden dort eindringen. Wir sollen uns in den Sateliten
einhacken und Sark's Videosignal anzapfen damit SD-6 mitsehen kann.
VAUGHN: Ich werd dich an unsere Techniker weitergeben. Wir wollen das
Videosignal auch empfangen können.
KENDALL: Das ist selbstverständlich wichitg Agent Vaughn, aber ich will
wissen wonach wir suchen bevor der SAtelit ausgesetzt wird.
(Er schaut zu Sydney)
SYDNEY: Sie wollen, dass ich nochmal mit Ihr rede.
KENDALL: Mr. Sark hat alle Operationen Ihrer Mutter --
SYDNEY: Bitte bezeichnen Sie sie nicht als meine Mutter.
KENDALL: Daher muss Ms.Derevko wissen, wo nach er suchen will und Sie hat
klar gemacht, dass Sie nur mit Ihnen sprechen will.
SYDNEY: Das eine Mal hab ich's getan, weil ich nich anders konnte. Ich habe
nicht die Absicht es häufiger zu machen.
KENDALL: Ich nehme an Sie haben auch darüber nachgedacht, Agent Vaughn.
VAUGHN: Uh, ich habe darauf keine einfache Antwort.
KENDALL: Ich nehme auch eine komplizierte.
VAUGHN: Ich kann nicht bestreiten, dass ich voreingenommen bin. irina
Derevko hat dieses Land verraten und dabei auch meinen Vater getötet.
Andererseits ist Sie nachweißlich eine Rambaldi-Expertin und weiss
wahrscheinlich mehr über die Interna des globalen organisierten Verbrechens,
als jede andere Person in einem US-Gefängnis. Nichts destoweniger glaube
ich, dass Agent Bristow und ich effektive Arbeit geleistet haben noch ehe
Derevko sich gestellt hat. Egal welche Entscheidung Sie fällt, ich werde sie
mittragen.
KENDALL: Ich verstehe natüulich, dass Sie hier zwischen zwei Stühlen sitzen
Agent Bristow. Ich kann Ihnen nur versprechen je eher wir wissen, was Sie
weiß, desto eher müssen Sie nie wieder mit ihr reden.

(Barnett's Büro. Jack sitzt ihr gegenüber.)
BARNETT: Unser nächster Termin ist doch erst am Mittwoch. Ist etwas nich in
Ordnung?
JACK: Ich möchte gern über Sydney reden.
BARNETT: Na gut. Worum geht es?
JACK: Ich brauche Ihre Hilfe bei der Ausarbeitung meiner Strategie, mit der
ich Sydny ausreden kann, Kontakt mit ihrer Mutter zu suchen.
BARNETT: Wieso?
JACK: Weil Irina Derevko eon opportunistische Soziopatin ist, die jeden
Einfluss, den sie auf meine Tochter noch haben könnte, für sich benutzen
wird.
BARNETT: Aber haben Sie nicht daran gedacht, dass sie umso mehr interesse
bei ihr wecken, je mehr Sie sie versuchen von ihrer Mutter fern zuhalten.
JACK: Natürlich habe ich daran gedacht. Deshalb hoffe ich auf Ihren Rat
damit sie nicht sieht worauf ich hinaus will.
BARNETT: Nun ich bedaure, aber ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist,
einem Vater bei manipulieren seiner Tochter zu helfen. Ganz gleich, wie edel
seine Absichten sein mögen.
JACK: Verstehe. Wird Ihre Meinung dadurch bestimmt,, was für Sydney das
Beste ist oder für die Agency. Denn es ist nunmal so: Wenn Sydney nicht mit
Laura redet, erfährt die CIA gar nichts.
BARNETT: Das heisst, für Sie ist sie also immer noch Laura. Obwohl das ihr
Deckname war.

(Sydney geht die Halle hinunter und erreicht die Hannbial Zelle. Ihre Mutter
sitzt mit überkreuzten Beinen auf dem Fußboden mir ihrem Rücken zu Syndey.)
IRINA: Autociciade Meditation. Alle Vorteile des Schlafes in einem Bruchteil
der Zeit.
(Sie dreht sich um. Sie sitzt noch immer auf dem Fußboden.)
IRINA: Ich kann es dir auch zeigen, Sydney.
SYDNEY: Ich sagte doch, wenn wir sprechen reden Sie mich mit Agent Bristow
an. Mr.Sark war einer Ihrer Spitzenagenten. Er hat jetzt die Durchführung
Ihrer Operationen übernommen. Er setzt einen Sateliten mir
Bodendurchdringenden Erkundungsfähigkeiten aus. Aber das wird Ihnen nicht
neu sein. Wonach sucht er?
(Pause. Sie steht auf und geht zum Glas.)
IRINA: Erinnerst du dich an dsamls, als du 6 Jahre alt warts? Ich hab dich
zum Klavierunterricht geschickt. Deine Lehrerin hieß Ms.Adams.
SYDNEY: Wir führen keine perönlichen Gespräche.
IRINA: Du hast eine Frage gestellt. Ich gebe dir die Antwort. Weißt du noch,
was Ms.Adams dir als Erstes über Musik beigebracht hat?
SYDNEY: Sie hat gesagt Musik ist wie Mathe. Wenn man zählen kann, kann man
auch spielen.
IRINA: Jede einzelne Note hat eine bstimmte Frequenz. So schwingt zum
Beispiel das eingestrichene "c" mit 261 Hertz. Das bedeutet, man kann jedes
Musikstück als Zahlenfolge darstellen. Sark sucht nach einer von Rambaldi
entworfener Spieldose. Sie spielt eine einzigartige Melodie. Diese Melodie
ist eine verschlüsselte Gleichung.
SYDNEY: Wofür?
IRINA: Null-Punkt-Energie. Eine Energiequelle. Alleine die militärischen
Verwendungen wären unbegrenzt.
SYDNEY: Was? Von einer Spieldose?
IRINA: Natürlich spielt die Dose erst nach der Eingabe einer
Zahlenkombination. Sark hat an der Entschlüsselung gearbeitet. Aber ich weiß
nicht, ob er erfolgereich war.
SYDNEY: Gut. Danke.
IRINA: A propos Ms.Adams... ich weiß noch kurz bevor ich wegging. Da hat sie
dich ermuntert für die Schulaufführung zu Thanksgiving vorzusprechen. Du
brauchst es mir nicht zu sagen, wenn du nicht willst. Aber in den letzten 20
Jahren habe ich mich of gefragt... welche Rolle du gespielt hast?
SYDNEY: Ich weiß es nicht mehr. Das war zu der Zeit, als man mir sagte,
meine Mutter sei gestorben. Alles andere ist verschwommen.
(Sydney geht hinaus.)

(Draußen treffen sich Jack und Sydney.)
JACK: Ich habe Vaughn's Bericht gelesen. Du warst bei deiner Mutter. Alles
in Ordnung?
SYDNEY: Durch dieses Wiedersehen ist mir klar geworden, dass ich
Gedächtnislücken um die Zeit herum habe, als sie weggegangen ist. Dad,
erinnerst du dich vielleicht an eine Schulaufführung in dem Jahr zu
Thanksgiving? Ich erinnere mich undeutlich daran, dass ich mitgespielt habe,
aber ich weiß nicht mehr, was ich war. Ein Pilger... oder ein Indianer...
(Ihr Vater starrt weg.)
SYDNEY: Was?
JACK: Keins von beidem. Du warts ein Truthahn. Du warts der einzige
Truthahn, der beim Erntedankfest verschohnt wurde.
(Sydney lacht, lächelt und wird dann wieder ernst.)
SYDNEY: Ich weiß, dass du's für gefährlich hällst, wenn ich mit ihr spreche.
Aber sie ist nur ein Mittel zum Zeck. Ich nehme ncihts, was sie sagt für
wahre Münze.
JACK: Das wird sie auch nicht erwarten. Sydney... ich vertraue auf dein
Urteilsvermögen. Du machst das schon.

(Marshall's Büro. Er hat einen Aktenkoffer auf dem Schreibtisch und zeigt es
Sydney.)
MARSHALL: Okay, wenn Sie also auf dem Raketenstartgelände an den
Abgaskanälen angekommen sind, drücken Sie auf diesen Knopf hier.
Und...violà.
(Er macht es. Es ist von innen ein gewöhnlicher Aktenkoffer.)
SYDNEY: Ich seh aber nichts.
MARSHALL: Uh, tschuldigung. Ich hab vergessen zu sagen, die Endversion ist
noch nicht fertig. Aber wenn Sie den Koffer aufmachen, sehen Sie vor sich
ein superschnellen hydraulischen Rennschlitten.
SYDNEY: Wie schnell kann ich damit fahren?
MARSHALL: Etwa 250 Kilomter pro Stunde. Das heißt, dass Sie die 3 Kilometer
langen Abgaskanäle passieren müssten...in 40 Sekunden. Oh,äh... Sie müssen
zusehen, dass Sie da schnellstens verschwinden. Sobald Sie die Platina an
den Sateliten angeschlossen haben. Denn wenn Sie noch im Kanal sind, wenn
die Rakete startet...hm... naja... bumm. Dann würden Sie mir fehlen.

(Sloane's Büro. Sydney klopft an und tritt ein.)
SYDNEY: Sie wollten mich sprechen?
SLOANE: Kommen Sie rein. Ich möchte Ihnen etwas geben.
(Er überreicht ihr einen mittelgroßen Kasten mit Schnitzereinen auf der
Kappe.)
SLOANE: Das ist Emily's Samenkasten. Das ist ein altes Stück ca.1910. Sie
hat es von ihrer Mutter. Emily hätte gewollt, dass Sie es bekommen.
SYDNEY: Danke. Immer wenn ich an Emily denke, muss ich auch an ihren Garten
denken.
SLOANE: Ja, mir geht es genauso.
SYDNEY: Mir fehlt sie auch.
SLOANE: Hier im Büro, fühl´ ich mich im Moment am wohlsten. Zu Hause... ich
weiß nicht, da bin ich, wie gelähmt. Wenn ein Fremder zum ersten Mal in das
Haus kommen würde, würde er meinen, dass Emily noch dort wohnt. Ihre Kleider
hängen noch im Schrank. Ihr Make-Up steht noch auf der Frisierkomode. Das
einzige, dass verräht, dass diese Normalität nur Schein ist, ist ihr Garten.
Dort wo ihre Rosen früher gewachsen sind, ist jetzt nichts mehr. Ihr Garten
scheint mit ihr gestorben zu sein.
SYDNEY: Es ist nicht Ihre Schuld.
(Er schaut plötzlich nach oben. Sydney beobachtet ihn, damit eine Reaktion
von ihm ihr Misstrauen bestätigt.)
SLOANE: Viel Glück in Sri Lanka.

(Treffen mit Vaughn.)
VAUGHN: Du baust diese Platine in den Sateliten ein statt der von SD-6. Sie
ist eine exakte Kopie. Sie kann auch Sark's Videosignal anzapfen, aber wir
haben sie modifiziert, um das Singal auch empfangen zu können. Um zu sehen,
was die Anderen sehen. Noch etwas, wir möchten Will Tippin her bitten, um
ihn noch einmal ausführlich zu befragen.
SYDNEY: Warum?
VAUGHN: Derevko hat gesagt Sark würde daran arbeiten die Zahlenkombination
zu finden, die die Spieldose aktiviert.
SYDNEY: Ja.
VAUGHN: War haben Tippin's Aussage überprüft. Er hat davon gesprochen auf
dem Flug nach Taipei immer wenn er bei Bewusstsein war gesehen zu haben, wie
Sark an einem Laptop arbeitet.
SYDNEY: Woran denkst du? An induzierte Regression?
VAUGHN(nickt): Wir haben einen aus Langley herbestellt.
SYDNEY: Er soll den Alptraum nochmal durchleben.
VAUGHN: Gäbe es eine andere Möglichkeit, würde ich das sicherlich nicht tun.

(Bei Sydney und Francie. Will hält ein Bier in der Hand und spricht mit
Sydney in der Nähe der Küche.)
SYDNEY: Hör mal, Will. Die CIA will sich nochmal mit dir treffen.
WILL: Wieso?
SYDNEY: Das können die dir besser erklären. Also, hier sind deine
Anweisungen.
WILL: Anweisungen?
SYDNEY: Zum Standardverfahren bei einem Treffen. Mein Verbindungsmann
erwartet dich.
WILL: Vaughn.
SYDNEY: Er ist...smart. Profesionell. Er hält dich nicht lange auf.
(Will schüttelt seinen Kopf ein wenig.)
FRANCIE: Hallo ihr!
(Sydney nimmt schnell Will's Bier und nimmt einen Schluck.)
SYDNEY: Hallo.
FRANCIE: Was machst du da?
SYDNEY: Was?
FRANCIE: Will kommt gerade von den anonymen Süchtigen und du hälst ihm das
Bier vor die Nase.
SYDNEY: Du hast recht. Du hast recht. Du hast recht.
(Sydney schüttet das Bier in den Ausguss.)
WILL: Ist schon gut.
FRANCIE: Hey, kannst du morgen ins Restaurant kommen? Ich könnte deine Hilfe
brauchen.
WILL: klar.
FRANCIE: Das Geschirr wurde geliefert. Der Geschirrspüler noch nicht. Wir
müssen vor der Eröffnung noch alles per Hand spülen. Du kommst doch, oder?
SYDNEY: Machst du Witze!?
WILL: Um wieviel Uhr soll ich da sein?
FRANCIE: Zwei, halb drei?
SYDNEY Ich geh dann. Sonst verpass ich meinen Flug.
FRANCIE: Reicher Kunde oder langweiliges Seminar?
SYDNEY: Langweiliger Kunde.Und er wohnt in Sri Lanka. Also darf ich 15
Stunden fliegen für ein 1-stündiges Treffen.
WILL: Hey. Danke, dass ich bei dir wohnen darf bis ich was billiges gefunden
habe.
(Sydney küsst ihn und geht.)

(Sloane's Haus. Sloane macht sich einen Drink fertig. Er sieht etwas und
geht rüber und öffnet die Tür. Er geht nach draußen und sieht, dass Emily's
Rosen in voller Blüte sind. Fast so, als wäre sie niemals gegangen.)

(In Sri Lanka an der Raumfahrtagentur versteckt sich Dixon hinter einigen
Büschen mit einem Laptop, als er Sark kommen sieht. Er steigt aus dem Auto
aus und betritt das Gebäude.)
DIXON: Okay, Syd. Sark ist im Gebäude. Es geht los.

(Sydney, in einer roten Perücke und in einem Anzug, fährt in einem
Kabriolett bis zum Sicherheitstor.)
DIXON (über Funk): Denk dran. Je eher du an die Telefonleitungen kommst,
desto mehr Zeit habe ich in das System einzudringen.
SYDNEY: Joanna Kelly von Euro Teledyne. Ich habe einen Termin mit Mr.Vashko.

(Sark betritt den Steuerraum.)
ASA MANN: Mr.Sark! Willkommen in unserem Kontrollzentrum. Sind Sie der
einzige Beobachter der von Ihrem Unternehmen da ist?
SARK: Meine Kollgeen mssen sich bei der OPEC um die Ölförderungsrechte
kümmern.
ASA MANN: Wie beginnen sofort mit den letzten Systemchecks.
SARK: Ausgezeichnet.

(Sydney betritt das Gebäude mit ihrem Aktenkoffer.)
VASHKO: Miss Kelly! Willkommen auf dem ASA Startgelände.
SYDNEY:Danke. Ich freue mich auf die Führung. Haben Sie etwas dagegen, wenn
ich vorher noch einen Anruf tätige?
VASHKO: Oh, tut mir leid. Während des Starts ist die Benutzung von Handys
nicht gestattet. Es könnte die Funksignale stören. Aber Sie dürfen gern eins
unserer normalen Telefone benutzen.
SYDNEY: Danke.
VASHKO: Bitte sehr.
(Sie ruft Dixon an, um die Telefonleitung zu nutzen, damit er das Modem
anschließen kann.)
SYDNEY: Hallo Schatz! Hier ist alles in Ordnung.
DIXON: Okay, ich bin in ihrem lokalen Netz. Ich muss nur noch die Signale
der Überwachungskamera finden. Okay, ich bin drin.
SYDNEY: Du fehlst mir auch. Küsschen.

(Vashko nimmt Sydney mit auf die Tour durch das Gebäude.)
VASHKO: Und gemäß dem Kyoto Umweltabkommen, lenken wir den Antriebsstrahl
der Rakete durch die 3km langen Abgaskanäle.
SYDNEY: Wie ich höre, können die Kanäle eine Schubkraft von 450t
standhalten.
VASHKO: Sie sind gut informiert.Ich führe Sie jetzt zum V.I.P.
Beobachtungsstand. Die Aussicht ist spektakulär.
(Mit Hilfe einer Karte öffnet Vashko den Fahrstuhl und beide treten ein.)
SYDNEY: Meine Uhr ist stehen geblieben. Haben Sie die Uhrzeit?
VASHKO: Natürlich.
(Sydney sprüht etwas aus ihrer Uhr und Vashko fällt in Ohnmacht und auf den
Boden.)
SYDNEY: Okay, Dixon. Ich bin in 2 Minuten im Kanal.
DIXON: Hab verstanden, Syd. Ich warte auf dein Kommando, dass Videosingal zu
kappen.

(In der Steuerzentrale überwacht Sark alles und die Techniker überprüfen das
System.)
TECHNIKER 1: Hochfrequenzsystem: Check.
TECHNIKER 2: Aktivierung der Flugtelemetrie: Check.
TECHNIKER 1: Onboard power Test: Check.
TECHNIKER2: Radar transponder: Check.

(Sydney geht zu den Luftschächten in einem roten Overall. Sie geht auf die
Raketenplattform und danach in einen Eingang der Luftschächte. Die öffnet
den Aktenkoffer von Marshall und der Aktenkoffer wird zum Rennschlitten.
Sydney hält sich fest und drückt einen Knopf. Sie fliegt durch den Schacht.
Am Ende des Schachts befindet sich Sydney an der Unterseite der Rakete.)
SYDNEY: Okay, Dixon. Ich bin in Position.
DIXON: Hab verstanden, Syd. Bodenpersonal hat den Startturm verlassen. Ich
blockiere das Videosignal für 5 Minuten. Ab...jetzt.

(In der Steuerzentrale gehen die Bildschirme aus.)
TECHNIKER 1: Die Übertragung von unserem Startturm ist gestört.
(Sark verfolgt die Sache mit Interesse.)

(Sydney schaunt nach oben und beginnt die Leiter an der Seite der Rakete
hinauf zu klettern)

(Steuerzentrale. Sark sieht nicht glücklich aus.)
SARK: Wo liegt das Problem?
ASA MANN: Das werd ich in Kürze wissen.
(Sark vermutet Sydney.)

(Sydney klettert die Leiter hinauf und geht zur Rakete. Sie entfernt eine
Verkleidung an der Rakete.)
SYDNEY: Dixon, wie sieht's mit der Zeit aus?
DIXON: 3 Minuten und 10 Sekunden. Dann wird die Überwachung wieder
hergestellt.

(Steuerzentrale.)
ASA MANN: Ein Spannungsstoß. In 3 Minuten haben wir wieder ein Bild. Ich
versichere Ihnen, dass wird den Start in keine Weise beeinträchtigen.
SARK: Gibt es einen nicht einsehbaren Zugang zur Startrampe?
ASA MANN: Nur durch die Abgaskanäle, aber unser Bodenpersonal betritt sie
während des Countdowns nicht.
SARK: Start vorverlegen.
ASA MANN: Wie bitte?

(An der Rakete ist Sydney mit den Leitungen an der Verkleidung beschäftigt.)
SYDNEY: Ich zapfe jetzt die interne Energieversorgung an. Bin gleich fertig.

(Steuerzentrale.)
SARK: Sie sagten die Kameras haben keinen Einfluß auf den Start.
ASA MANN: Technisch gesehen nicht. Aber wenn etwas schief gehen sollte,
wollen wir...
SARK: Dann leiten Sie den letzten Countdown ein. Oder wollen wir das Ganze
abbrechen? Ich müsste meinen Kollegen berichten, dass die Asiatic Space
Agency nichts weiter, als eine Arme-Leute-Version der NASA ist.
ASA MANN: Leiten Sie den letzten Countdown ein! Der Start wird vorverlegt.

(Dixon sieht auf seinem Laptop, dass der Start vorverlegt wurde.)
DIXON:Sydney, mach das du da weg kommst. Die verlegen den Start vor.
SYDNEY:Dixon, ich muss noch die Platine anlegen. Wieviel Zeit habe ich noch?
DIXON: Ab jetzt, noch 48 Sekunden.

(In der Steuerzentrale bereitet man sich auf den Start vor.)
TECHNIKER 1: Umschalten auf interne Energieversorgung.
TECHNIKER 2: Kontrolle sofort auf Boardcomputer übernehmen.
TECHNIKER 1: Den Start unter Druck setzen.

(Zurück zur Rakete.)
DIXON: Sydney, es ist zu gefährlich.Wir brechen ab. Wir haben ab jetzt noch
44 Sekunden. Syd, du musst da weg!
SYDNEY:Nein. Ich hab's gleich.
(Sydney ist fertig und rennt nach unten.)

(Steuerzentrale.)
TECHNIKER 1: Alle Syteme bereit für Start in 30, 29, 28, 27...
(Sydney rennt nach unten und legt sich wieder auf den Aktenkoffer und drückt
den Schalter.)
TECHNIKER 1: 3...2...
(Die Raketet wird gezündet. Hinter Sydney sieht man sie herankommenden
Flammen.)
DIXON: Sydney!
(Sydney bedeckt ihr Gesicht, während die Explosion das Ende des
Luftschachtes ereicht.)
SYDNEY: Alles in Ordnung. Ich bin in 10 Minuten am Treffpunkt.
(Sydney beobachtet, wie die Rakete am Himmel ist. Sark beobachtet die
Monitore.)

(Sydney ist zurück am Eingang der ASA. Sie gibt ihren Besucherausweis der
Sekretärin zurück.)
SEKRETÄRIN: Und? Hat Ihnen der Start gefallen?
SYDNEY: Ein richtiger Nervenkitzel.

(Zurück in Los Angeles. Will geht zu seinem altem Jeep und findet ein
Parkkarte unter seinem Wischer. Er öffnet ihn und innen ist eine
handgeschriebene Notitz auf der steht: Parkhaus neben der Bar. Nehmen Sie
den Farhstuhl. Drinnen geht er zum Fahrstuhl und drückt den Knopf. Die Tür
ö ffnet sich und da steht Vaughn. Will geht hinein. Vaughn drückt einen Knopf
und die Tür schließt sich. Er stoppt den Fahrstuhl.)
VAUGHN: Will, Ich bin Michael Vaughn.
WILL: Hey.
VAUGHN: Entschuldigen Sie die Mantel und Degennummer, aber SD-6 überwacht
Sie möglicherweise noch.Wir mussten sicher sein, dass Sie nicht verfolgt
wurden.
WILL: Klar. Verstehe. Sie sind also Vaughn.
VAUGHN: Sie wirken überrascht.
WILL: Nein. Ich dachte nur Sie wären...älter.
Vaughn: Ah. Sie sollen bei uns eine Hypnosetherapiesitzung absolvieren. Ah,
auf Grund Ihrer Aussagen glauben wir, dass sie sich noch möglicherweise auf
Einzelheiten während Ihrer Entführung erinnern, die uns weiterhelfen.
WILL: Wann?
VAUGHN: Oben wartet ein Wagen auf uns.
WILL: Jetzt?
(Vaughn nickt.)
WILL: Ich kann jetzt nicht, Ich helf meiner Freundin bei ihrer
Restauranteröffnung.
VAUGHN: Francie.
WILL (erschrocken): Genau...
VAUGHN: Also dann morgen?
WILL: Ja. Einverstanden.
VAUGHN: Gut. Sie erhalten einen Anruf von einem Televerkäufer. Der fragt ob
Sie Interesse haben Ihre Schulden zu konsulodieren. Das ist das Signal für
Sie wieder hier her zu kommen. Von hier aus fahren wir dann in unser Büro.
WILL: Also, jedesmal wenn Sydney rausgelaufen ist nachdem jemand... falsch
verbunden war, hat sie sich mit Ihnen getroffen?
VAUGHN: Das ist das Standardverfahren falls die Leitung angezapft wird. Eine
Risikoarme Methode sich zu treffen.
WILL: Haben Sie ihr mal ein Bilderrahmen... so einen antiken geschenkt? Sie
hat gesagt es wäre von einem Kollegen und das war wahrscheinlich auch nur,
um Sie zu kontaktieren. Oder?
VAUGHN: Nein, das war einfach nur ein Geschenk.
(Vaughn drückt einen Knopf und die Tür öffnet sich.)
VAUGHN: Hat mich gefreut Will.
WILL: Mich auch.
(Vaughn läuft hinaus. Die Türen des Fahrstuhls schliessen sich.)

(Sd-6 Konferenzraum mit Sloane, Marshall, Jack, Dixon und Sydney.)
SLOANE: Ich möchte Ihnen beiden gratulieren. Dank Ihrer Arbeit in Sri Lanka
konnten wir das Videosignal des Sateliten abfangen, der gestern von Mr.Sark
ausgesetzt wurde. Er sucht ein 30 Quadratkilometer großes Gebiet in Sibirien
ab. Marshall?
MARSHALL: Ja.Also...also ich weiß das sieht aus, wie 30 Quadratkilometer
gefrorene Tundra. Aber sehen wir uns das einmal durch die Terahertzkamera
an.
(Alle anwesenden sehen auf ihren kleinen Bildschirmen ein Rasterfeld über
den Bereich. Unter den kleineren, helleren Bereichen sind auch ein dunkle,
tiefe Linien die dieses Symbol formen: <0>)
SYDNEY: Das Symbol von Rambaldi.
MARSHALL: Ja, also, was der Satelit hier zeigt sind subglaciane
Höhen...unter dem Eis.
DIXON: Soll das heißen es sind natürlich Formationen?
MARSHALL: Tja, wenn ich das wüsste. Ich bin da ohne eine Eiskernprobe vor
Ort...kann ich gar nichts sagen. Ausser... Sie wissen schon... wow.
SLOANE: Sie sehen jetzt einen Ausschnitt dieses Bildes mit 10 Zentimeter
Aulösung und man erkennt in der Mitte der Höhle ien Objekt, dass offenbar
hauptsächlich aus Metall besteht. Wir müssen dieses Objekt an uns bringen
bevor Mr.Sark es tut. Sie werden diesmal von einem Supportteam begleitet. Es
wird sich rundherum postieren zusammen mit Agent Dixon und alle möglichen
Zugänge der Höhle bewachen. Sydney, Sie leiten die Operation. Der Flug geht
in 4 Stunden. Das wäre alles. Sie können gehen.
(Jeder steht auf um zu gehen.)
SLOANE: Jack, würden Sie noch einen Moment hier bleiben?
(Sydney und Jack tauschen einen Blick aus. Nachdem alle gegangen sind,
schliesst Sloane die Tür.)
SLOANE: Ich möchte Sie um einen Gefallen bitten, Jack. Ich glaube, ich habe
Unterschätzt welche Wirkung Emily's Tod auf mich haben könnte.
JACK: Es steht Ihnen zu zu trauern.
SLOANE: Nicht, wenn es zu einer Beeinträchtigung meiner Autorität führt und
zu meiner Stellung innheralb der Allianz.
(Sie setzen sich hin.)
SLOANE: Ich möchte, dass Sie mich beobachten Jack. Sie sollen es mir sofort
sagen, wenn Sie den Eindruck haben, dass ich meine Karten aufdecke.
JACK: Natürlich.
SLOANE: Einen Tag bevor sie - Einen Tag vor ihrem Tod hat Emily eine Suit in
unserem Lieblingshotel in Sonoma reserviert. Noch in ihren letzten Momenten
hat sie für uns Pläne gemacht. Ich bin kein religiöser Mensch, aber in
letzter Zeit spühre ich ihre Anwesenheit...überall um mich herum.
JACK: Ein Trauma kann Gefühle von übersinnlicher Vertrautheit hervorrufen.
Tagträume gewisser maßen. Andererseits, wer kann schon sagen, dass sie nicht
bei Ihnen ist?

(Im CIA Prüfungsraum sitzt Will in einem Stuhl und an seinem Kopf sind
Eletroden. Sydney, Vaughn und die CIA hypnose Frau sind im anliegendem Raum
und betrachten Will durch das Glas. Die hyponse Frau spricht mit ihm surch
ein Mikrofon.)
HYPNO FRAU: Ich werde jetzt von 3 rückwärts zählen. Und wenn ich bei 1 bin,
heben Sie Ihren Kopf und sagen mir wo Sie sind. 3...2...1.
(Will hebt seinen Kopf langsam an. Wenn er dies tut, sind wir mit Will in
seinem Verstand in dem Flugzeug. Er fühlt mit seinen gefesselten Händen sein
gequetschtes Gesicht.)
HYPNO FRAU: Wo sind Sie?
(Will schaut herum und zwei Typen starren ihn an.)
WILL: Ich bin in einem Frachtflugzeug. Auf den Flug nach Taipei.
HYPNO FRAU: Will, wie fühlen Sie sich?
WILL: Ich habe Angst, dass die mich töten.
(Zurück im Prüfungsraum. Will fängt ein wenig an zu weinen.)
WILL: Ich hab Angst, das die Sydney was antuen.
HYPNO FRAU: Das können die nicht Will. Sie erleben etwas, was schon passiert
ist. Es ist nur eine Erinnerung. Und jetzt sagen Sie mir, was Sie sehen.
(Zurück im Flugzeug. Will schaut sich um.)
WILL: Sark...
(Zurück im Prüfungsraum.)
WILL: Er arbeitet an seinem Laptop.
(Sydney und Vaughn tauschen einen Blick aus.)
HYPNO FRAU: Können Sie den Bildschirm sehen?
(Zurück im Flugzeug. Will ist auf der anderen Seite des Flugzeugs and Sark
hat seinen Rücken zu Will.)
WILL: Nein.
(Zurück im Prüfungsraum. Will's Augen sind geschlossen und er redet weiter.)
WILL: Er ist zu weit weg.
(Vaughn rückt näher und flüstert etwas der hypnise Frau zu.)
VAUGHN (flüstert): In seinem Bericht hat er, er wurde hochgezogen und aus
dem Flugzeug geführt. Vielleicht kam er dadurch näher ran.
HYPNO FRAU: Will, hören Sie mir zu. Ich möchte, dass Sie an den Moent
denken, als das Flugzeug gelandet ist...als Sie vom Board gegangen sind.
Geht das?
WILL: Ja.
HYPNO FRAU: Was sehen Sie?
(Die Typen kommen näher an Will heran.)
WILL: Oh Gott. Die holen mich. Bitte...bitte töten Sie mich nicht! Bitte...
(Zurück im Prüfungsraum. Will ist in seinem Stuhl und er wirkt ängstlich.)
WILL: Töten Sie mich nicht!
SYDNEY: Wecken Sie ihn auf.
HYPNO FRAU: Es ist alles in Ordnung.
WILL: Töten Sie mich nicht! Bitte, töten Sie mich nicht!
HYPNO FRAU: Sagen Sie mir, was da passiert.
(Zurück im Fluagzeug wird Will von den zwei Typen aus dem Flugzeug geführt.)
WILL: Sie führen mich aus dem Flugzeug.
HYPNO FRAU: Können Sie sehen, was auf Sark's Bildschirm steht.
WILL: Nein. Nein, ich bin schon vorbei.
HYPNO FRAU: Gehen Sie bitte nochmal zurück und versuchen Sie es. Wenn Sie
dieses Mal am Computer vorbeigehen möchte ich, dass Sie stehen bleiben.
(In seinen Verstand geht Will noch einmal zurück. Das Licht vom Bildschirm
macht was Will schwer etwas zu lesen. Wir gehen näher heran.)
WILL: Namen - Ich sehe Namen.
HYPNO FRAU: Lesen Sie sie mir vor.
WILL: Dostoyevsky... Nabokov... Tolstoy... Chekov.
(Sydney nickt.)
HYPNO FRAU: Sehr gut Will. Sie werden gleich einen Ton hören. Dann öffnen
Sie die Augen und sobald Sie das tuen, fühlen Sie sich ausgeruht und
erfrischt.
(Ton. Will öffnet langsam seine Augen und sieht sich um.)
HYPNO FRAU: Ich muss Sie noch kurz untersuchen. Es dauert nicht lange.
(Sydney lächelt und schaut zu Will durch das Glas. Danach dreht sie sich zu
Vaughn.)
VAUGHN: Alles in Ordnung?
SYDNEY: Ich kann mir nicht denken, dass Rambaldie's Spieldose mit den Namen
russicher Autoren funktioniert. Der Code muss darin verschlüssel sein.
VAUGHN: Hör zu. Unter normalen Umständen würde ich das nie von dir
verlangen, aber deine Mutter ist die einzige, die die Name deschrevrieren
kann bevor du abfliegst. Wenn sie uns den Code gibt, mit der die Spieldose
in Gang gesetzt wird, sollst du sie dort laufen lassen, wo du sie findest.
Du lässt sie spielen und wir nehmen die Musik über Funk auf. Dann zerstörst
du sie.
HYPNO FRAU: Agent Bristow.
(Sie winkt Sydney herein. Sydney ohne ein weiteres Wort und geht zu den
nächsten Raum. Sie tut ihre Hand aus Wil's Schulter als Vaughn zusieht.)

(In Irina's Zelle Sydney hällt ein Blatt Papier gegen die Scheibe, damit
Irina die Namen selber lesen kann.)
SYDNEY: Dostoyevsky, Nabokov, Tolstoy, Chekov. Wir haben diese Codewörter
von Sark's Computer. Ich möchte, dass Sie sie deschrevrieren.
IRINA: gib mir Stirft und Papier.
SYDNEY: Nein.
IRINA: Ich kann sie ohne Stift und Papier nicht deschrevrieren.
(Sydney bricht den Bleistift ab und gibt den Stummel Irina. Sie zerreißt das
Papier, rollt es und gibt es ebenfalls Irina durch das Glas. Irina fängt
sofort an zu schreiben.)
IRINA: Mmmm...du hast mich bisher nicht gefragt, wie ich auf meine eigene
Tochter schießen konnte.
SYDNEY: Nein, hab ich nicht.
(Irina gibt Sydney den Bleistift und das Blatt Papier wieder.)
IRINA: Ich nehme an, du hättest nicht nach der Kombination gefragt, du nicht
wüsstest wo die Spieldose ist. Sark wird dich ohne zu zögern töten. Und ich
möchte die Gelegenheit nicht aufs Spiel setzen dir irgendwann alles zu
erklären.
(Sydney dreht sich um geht hinaus ohne sich Irina anhören zu wollen. Sie
stoppt.)
SYDNEY: Bei der Thanksgivingaufführung... da war ich ein Truthahn.
(Irina schliesst ihre Augen uns sieht nach unten.)
IRINA (flüstert):Danke.
(Sydney geht raus. Oben hat Jack das ganze beobachtet und ist nicht
glücklich.)

(Sibirien. Es schneit. Dixon, Sydney und zwei andere Agenten - Cooper and
Novak - nähern sich der Höhle.)
DIXON: Keine Feindkontakte festzustellen. Sieht gut aus. Wir sind allein
hier draussen. Lassen Sie die Bewegungsmelder eingeschaltet und bleiben Sie
wachsam. Novak, Sie überwachen den Süd-ost-Eingang. Cooper, Sie den
Nordeingang. Funkkontakt halten.
(Sie gehen.)
DIXON: Pass auf, wo du hintrittst. Wenn du einbrichst, friert es innerhalb
von 4 Sekunden zu.
SYDNEY: Gut zu wissen.
(Sie geht hinein.)

(Sloane's Haus. Er ist noch am arbeiten als sein Blick auf ein Foto von
Emily fällt. Das Telefon klingelt.)
SLOANE: Ja?
(Es meldet sich keiner.)
SLOANE: Hallo? Hallo?
(Es meldet sich immer noch keiner. Sloane hängt auf und wählt eine Nummer.)
AGENT: Ja, Sir?
SLOANE: Rufen Sie die Sicherheitsabteilung an. Lassen Sie den letzten Anruf
zurückverfolgen.
AGENT: Moment bitte. Sir, der Anruf kam aus dem Hotel Baranca Bed and
Breakfast in Sonoma county, Californien.

(Sibirien.)
DIXON: Statusbericht Postion 1.
NOVAK: Sektion 1 in Stellung. Keine Feindbewegung.
COOPER: Sektion 2 in Stellung. Ich hab keine Bewegungen. Ich bin hier ganz
allein.
DIXON: Sydney, wie ist der Empfang hier drin.
SYDNEY: Klar und deutich bisher.
(Sie läuft in der Höhle herum, um den Spitzen auszuweichen und dann sieht
sie es.)
SYDNEY: Dixon, das Eis im Tunnel ist zerbrechlich. Ich halte Funkstille bis
ich durch bin.
DIXON: Hab verstanden. Halte Funkkontakt.

(In Irina's Zelle. Irinamacht gerade einige Push-Ups und ihr Gesicht ist
dabei zum Fenster gerichtet. Die Gitter gehen hoch und Irina weiss, dass sie
einen Besucher hat. Sie dreht sich um und sieht Jack dort stehen. Noch nie
sah er so emotionslos aus. Sie steht auf.)
IRINA: 20 Jahre lang hatte ich in meinem Kopf ein Bild von deinem Gesicht.
Ich erinnere mich an einen liebevollen Ehemann, an einen großzügigen Mann,
einen Patrioten. Ich habe zwar auf Befehl gehandelt als ich ein Leben mit
dir aufgebaut habe, aber es gab Augenblicke in denen die Illusion unserer
Verbindung für mich ebenso Wirklich waren, wie für dich Jack. Besonders als
Sydney geboren wurde. Wenn ich dich jetzt ansehe, dann sehe ich das diese
Illusion entgültig verflogen ist.
JACK: Ich möchte ein für allen Mal etwas klar stellen. Einige Menschen
glauben du könntest das, was du diesem Land schuldest zurückzahlen, indem du
weiterhin kooperierst. Dieser Meinung bin ich nicht. Und wenn du Sydney auf
irgendeine Weise zum Opfer deines Spiels machen willst dann...bring ich dich
um. Sie hat fast ihr Leben lang geglaubt du wärst tot. Sie gewöhnt sich
wieder dran. Egal was für eine Beziehung du mit ihr aufzubauen versuchst.
(Er geht weg.)
IRINA: Du hast ihr nicht gesagt, was du nach meinem Verschwinden mit ihr
gmacht hast. Stimmts?
(Jack geht raus.)

(Sibirien. Sydney öffnet die Spieldose.)
SYDNEY: Operationsbasis. Hier Freelancer. Bitte kommen.
VAUGHN: Empfange dich klar und deutlich, Freelancer.
SYDNEY: Ich hab die Spieldose gefunden. Sie scheint in Takt zu sein. Bereit
halten. Ich gebe jetzt den Code meiner Mutter ein.

(Außerhab der Höhle.)
DIXON: Cooper, Novak, Feinbewegung auf dem Radar. Nordwest, 100 Meter, bitte
bestätigen.
COOPER: Hab sie auf dem Radar.
NOVAK: Ich auch. Aber ich sehe niemanden.
DIXON: Das Ziel hat gestoppt. Berichtige. Es sind 4. 4 Ziele nähern sich aus
allen Richtungen. Sie steuern auf die Eishöhle zu.
NOVAK: Ich seh immer noch niemanden.
DIXON: Sydney? Sydney! Hörst du mich? Sydney!
(Sydney kann nicht antworten, da sie gerade mit Kendall und Vaughn spricht.)
SYDNEY: 3, 1, 1, 2, 5, 4.
(Es beginnt eine Musik zu spielen.)
AGENT: Wir haben ein Audiosignal.
(Vaughn hört zu.)
DIXON: Melden Sie sich, Cooper! Ihr Ziel ist 10 Meter entfernt.
COOPER: Ich sehe überhaupt nichts.
DIXON: Es ist genau auf ihrer Höhe.
COOPER: Ich sag doch, ich bin hier --
(Plötzlich wird er erschossen. Die Schüsse kommen aus dem Eis. Cooper fällt
zu Boden.)
DIXON: Cooper, hören Sie mich. Cooper, melden SIe sich.
NOVAK: Mein Ziel ist 2 Meter entfernt. Irgendwas stimmt mit dem Gerät nicht.
DIXON: Novak, sie sind unter dem Eis!
(Novak wird erschossen. Dixon fägnt an auf das Eis unter ihm zu schiessen.)
DIXON: Hört du mich, Sydney?
(Sydney ist weiter in Kontakt mit der CIA und übermittelt ihnen die Musik.)
SYDNEY: Okay, das war's. Bitte Aufnahme bestätigen, dann zerstöre ich die
Spieldose.
VAUGHN: Bestätige. Wir haben die Aufnahme.
SYDNEY: Hab verstanden. Melde mich ab.
(Sie sprüht eine Lösung auf die Spieldose. Dadurch wird sie verrostet sie
und geht kaputt. Sie schließt die Klappe und tut das Spray wieder weg. Sie
schaltet wieder zu Dixon.)
DIXON: -- Sydney, hörst du mich?
SYDNEY: Ich höre dich, Dixon. Was ist los?
DIXON: Komm da raus. Sark ist hier.
(Sydney dreht sich um. Doch da steht schon Sark mit einer Waffe, die auf
Sydney gerichtet ist.)
SARK: Den Koffer hinstellen.
(Sie tut es.)
SARK: Hier rüber schieben.
(Sydney schiebt ihn über das Eis. Sark hält ihn mit seinen Schuhen an.)
SARK: Sie waren es doch, die uns beim Start Porbleme gemacht hat. Ich würde
Sie wieder zurück zur Zivilisation zurüknehmen, aber mein Tauchboot hat nur
Platz für 4.
SYDNEY: Was zählt ist der gute Wille.
(Sydney greift sich eine Axt und schleudert sich Richtung Sark. Sie trifft
Sark im linken Oberschenkel. Er schreit und fällt rückwärts. Dabei feuert er
mit seiner Waffe in das Eis. Sydney rennt los und versucht zu entkommen. Das
Eis bricht allerdings unter ihr weg und sie fällt in das Wasser. Sie
versucht wieder rauszukletternm, doch sie findet das Eis bereits wieder
gefroren. Sie ist gefangen im eisigen Wasser.)