Teil 19
Vor der L.A. Highschool,
eine halbe Stunde später
„Agent Bristow? Hier Kendall“ meldete sich der CIA-Direktor über Funk bei Sydney.
Die löste sich sofort von Vaughn und drückte ihren Stecker fester in ihr Ohr. Irgendwann würde sie Marshall bitten sich die Minifunkgeräte mal anzusehen. „Ich höre!“ antwortete sie angespannt.
„Agent Gomez wird gleich einen Anruf vom Justizministerium bekommen. Die Show gehört ihnen!“
Sydneys Anspannung wich unendlicher Erleichterung. Mit der Einsatzleitung ging aber auch eine Menge Verantwortung einher, dessen war sich die brünette Agentin durchaus bewusst. Diesen Anfall von Besorgnis wischte sie aber schnell zur Seite nachdem sie in die tiefen und nachdenklichen Augen von Vaughn geblickt hatte. Mit ihm an ihrer Seite konnte gar nichts schief gehen.
„Danke!“ hauchte die Agentin.
„Viel Glück!“ erwiderte Kendall mit überraschender Sanftheit in der Stimme.
Kaum, dass das Gespräch beendet war, stapfte ein wütender Rafael Gomez auf Sydney und Vaughn zu. Sydney konnte nur mit Mühe ein triumphierendes Grinsen unterdrücken als sein böser Blick sie traf.
„Gerade hat mich das Justizministerium angerufen. Sie haben die Einsatzleitung! Ich hoffe sie sind zufrieden, Agent Bristow!“ schnappte der Mann wütend. Auch, wenn der Kerl ein Ekel war, wollte Sydney ihn dabei haben. Schließlich befand Gomez sich schon länger am Einsatzort und Geiselnahmen gehörten weder zu Sydneys, noch zu dem Fachgebiet der CIA.
„Ich schlage vor, wir schließen Waffenstillstand. Ich brauche ihre Hilfe, Agent Gomez. Da drinnen sind viele Kinder, die sterben könnten, wenn wir ihnen nicht helfen. Also was ist? Helfen sie mir oder nicht?“ Sydney reichte dem FBI-Mann als Zeichen der Versöhnung die Hand. Rafael zögerte erst, ergriff sie aber dann doch als er sich klar machte, dass es nur für ein paar Stunden sein würde, bis die Geiselnahme vorüber war. Hoffentlich wusste diese sture Agentin was sie tat. „Gut. Ich brauche einen Plan von dem Raum, in dem die Geiseln festgehalten werden. Marshall?“
„Ich bin hier, Syd. Du meldest dich gerade rechtzeitig. Die Computeranalyse ist fertig. Bei dem Sprengstoff handelt es sich um C 4! Sei also vorsichtig, wenn diese Terroristen ernst machen, könnten sie das ganze Gebäude in die Luft jagen!“ gab Marshall durch.
Sydney tauschte einen Blick mit Vaughn.
„Schlimmer kann´s nicht werden!“ versuchte dieser ihr Mut zu machen und küsste sie flüchtig auf die Stirn. Der Versuch Sydney aufzuheitern misslang zwar, aber sie war dankbar, dass Vaughn es zumindest versucht hatte und lächelte ihn liebevoll an.
„Marshall versuch dich in die Kameraüberwachung der Schule einzuhaken und schick mir die Bilder auf meinen DPA.“
Ein Polizist kam hektisch auf Gomez zugelaufen. In der Hand hielt er ein Telefon. „Agent Gomez ich habe eine Telefonverbindung zu den Geiselnehmern hergestellt. Sie sprechen englisch. Möchten sie mit ihnen reden?“
Rafael blickte zurück zu dem Liebespaar. Die Braunhaarige wirkte nervös, schien aber, und das gestand Rafael sich schweren Herzens ein, kompetent zu sein. Er wusste welch große Last sie auf sich genommen hatte und egal wie sehr es ihn gekränkt hatte, dass sie es mithilfe ihrer Kollegen geschafft hatte ihm die Einsatzleitung wegzunehmen, Sydney hatte Recht. Es ging hier nicht um persönliche Dinge, sondern einzig und allein um diese armen Kinder.
„Agent Bristow!“ winkte er Sydney zu sich. „Die Terroristen!“ erklärte er und reichte Sydney den Hörer als sie und Vaughn bei ihm angekommen waren. „Sprechen sie…?“
„englisch ja.“ Nickte Gomez.
Sydney glaubte ihren Herzschlag bei 180 als sie dem FBI-Mann den Hörer aus der Hand nahm.
„Hallo. Mein Name ist Agent Bristow. Ich bin von der CIA!“ Sydney holte ein paar Mal tief Luft. Es war überraschend, dass sie trotz ihrer Aufregung so fester und wohlklingender Stimme war. Das Wichtigste war die Typen zu beruhigen, ihnen das Gefühl zu geben, dass Sydney ihnen helfen wollte. „Sagen sie fehlt ihnen da oben etwas? Ich denke da an Essen oder Medizin. Ist jemand verletzt?“
Eine Weile kam gar keine Reaktion. Die Straßen, die Menschen, die Hubschrauber, alles wirkte aufeinmal ruhig. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Sydney seufzte frustriert, wenn keine Reaktion kam würde es schwierig werden die Kerle einzuschätzen. Den Befehl zum stürmen wollte sie noch nicht geben, weil das die Terroristen dazu bringen könnte die Kinder und ihre Lehrerin zu töten, bevor sie überhaupt oben waren.
„Agent Bristow hier sind die Pläne, die sie angefordert haben. Wir haben sie uns auf unseren Laptop schicken lassen!“ erklärte ein Polizist und reichte Sydney die Ausdrucke.
„Ihr habt einen Laptop?! Schön, dass ich das auch mal erfahre!“ grummelte die Agentin.
„Es gibt einen Hintereingang, Syd. Siehst du?“ stellte Vaughn fest und deutete mit dem Finger auf einen kleinen Eingang hinter dem Gebäude, der auf der anderen Seite des Klassenzimmers lag, in dem sich die Terroristen und ihre Geiseln aufhielten, was hieß, dass man von den Terroristen ungesehen in das Gebäude kommen konnte.
Plötzlich gab es ein Knacken in der Telefonleitung. „Wir wollen, dass sie uns die Mörderin von Mohammed Rashid ausliefern, sonst werden die Kinder sterben!“ dröhnte es in gebrochenem englisch aus dem Lautsprecher. Sydney machte ein trauriges Gesicht, genau wie Nadia, die über Funk alles hatte mithören können. „Vielleicht solltest du auf die Forderung eingehen, Sydney!“ schlug die Halbrussin leise vor.
„Das kommt überhaupt nicht in Frage!“ machte die Brünette klar, senkte ihre Stimme aber soweit, dass nur die CIA, Rafael und Vaughn sie hören konnten. „Schatz könntest du mir erklären was los ist? Was hat sie damit zutun?“ fragte Vaughn sichtlich verwirrt.
Sydney warf ihm daraufhin einen bedeutungsvollen Blick zu. Erkenntnis legte sich in den Blick des Agenten. Nadia war also Rashids Mörderin. So ganz verstand er aber immer noch nicht was das Alles zu bedeuten hatte.
„Ich erklär´s dir, wenn wir zurück sind. Versprochen!“ sagte Sydney gereizt und legte den Hörer dann wieder an ihr Ohr. „Ich werde mein Bestes tun, aber nicht ohne Gegenleistung. Lassen sie mindestens drei Kinder frei, sonst wird daraus nichts.“
„Sie sind nicht in der Position Forderungen zu stellen! Ich will die Mörderin unseres Anführers!“ kam es wütend zurück.
„Weiter so, Agent Bristow! Jetzt ist er wütend!“ zischte Rafael der CIA-Agentin zu.
„Halten sie die Klappe!“ gifteten Vaughn und Sydney im Chor zurück.
Die Eingangstür der Schule öffnete sich langsam und unter lautem Quietschen. Aber niemand war dahinter zu sehen. Die Polizisten und Beamten der Spezialeinheit entsicherten ihre Waffen.
„Niemand schießt ohne meinen Befehl!“ warnte Sydney die Einsatzkräfte. Doch kein Terrorist kam heraus, sondern drei kleine Mädchen. Sofort rannte die Agentin auf die Kinder zu um sie so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu bringen. „Ich bin Sydney von der CIA. Ihr seid jetzt in Sicherheit!“
Der Schrecken saß den Kindern noch zu tief in den Gliedern, als dass sie sich wirklich sicherer und wohler gefühlt hätten.
CIA – Hauptquartier,
zur gleichen Zeit
Spontan klatschten die Agenten Beifall als sie in den Nachrichten sahen wie Sydney die Kinder in Sicherheit brachte. „Wahnsinns Frau!“ seufzte Marshall, der zu spät bemerkte, dass Irina genau neben ihm stand und ihm einen bedeutungsvollen Blick zuwarf. Sofort räusperte er sich und nuschelte verlegen: „I-Ich meine w-wahnsinns Agentin, Ms. Derevko!“
Irina verzieh Marshall die kleine Unhöflichkeit angesichts der Tatsache, dass er tatsächlich von Sydneys Leistung beeindruckt war. Genau wie das restliche Kollegium! Und auch Irina selbst war von ihrer Tochter überrascht und mehr als Stolz zugleich.
„Natürlich ist sie das! Sie ist meine Tochter!“ erwiderte sie.
„Du vergisst, dass sie auch meine Tochter ist, Schatz!“ räusperte Jack sich.
L.A. Highschool,
zur selben Zeit
„Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt, jetzt sind sie an der Reihe!“ Sydney bekam bei dem Klang der dumpfen, dialektreichen Stimme eine Gänsehaut. Gleichzeitig dachte sie fieberhaft darüber nach wie sie die Terroristen hinhalten konnte. Noch mehr Geiseln ließen sie sicher nicht frei und Nadia den Kerlen auszuliefern, schied auch aus. Auch wenn Sydneys Schwester das immer noch anders sah.
„Lassen sie mir Zeit! Ich rufe wieder an!“ Damit legte die Agentin auf, stellte sicher, dass die CIA das mithören konnte was sie Vaughn und Rafael gleich sagen würde, und legte los: „Hört zu ich geh da rein und gebe mich als Rashids Mörder aus. Ich war auch im Jemen also werden sie meine Geschichte nicht anzweifeln!“
„Nein! Syd das lasse ich nicht zu! Sie werden dich auf der Stelle töten! Ich will dich nicht verlieren!“ brauste Vaughn auf.
„Sydney bei allem Heldentum, Vaughn hat Recht. Ich werde zu euch fahren!“ schaltete sich Nadia ein.
„Nein. Nadia jetzt hör mir mal zu! Du kannst nichts dafür, okay? Rashid war ein Terrorist, der vorhatte viele Menschen zu töten, der fast dich getötet hätte. Was du getan hast war in Ordnung. Du hast keinen Grund dir Vorwürfe zu machen.“
Nadia standen Tränen in den Augen, während sie Sydneys Monolog zuhörte. Niemals hatte sie auch nur zu hoffen gewagt, dass Sydney anfangen würde geschwisterliche Gefühle für sie zu hegen. Aber so war es! Ihre Ansprache hatte es gerade bewiesen.
Ein Blick zu Irina und Nadia sah, dass auch sie Tränen in den Augen hatte. Was wohl während Sydneys Rede in ihrem Kopf vorgegangen sein mochte?
„Mom, Dad. Ich habe gesagt, dass ich einen Plan habe aber falls was schief geht…“
„Sydney!“ unterbrach Jack seine Tochter mit belegter Stimme.
„Nein! Bitte hört mir zu. Ich habe es nicht oft gesagt, aber ich will, dass ihr es wisst, falls das….schief geht. Ich liebe euch!“
„Sydney tu das nicht!“ flehte Irina leise, aber gerade laut genug damit ihre Tochter es hören konnte. Mit feuchten Augen verabschiedete Sydney sich, nahm Ohrstecker heraus und unterbrach somit die Verbindung. Dann nahm sie den Telefonhörer in die Hand und wählte die Nummer, die sie mit den Terroristen verband. „Ihr wolltet die Mörderin eures Anführers. Ich bin es! Ich werde unbewaffnet nach oben kommen. Lasst die Kinder frei und nehmt mich an ihrer Stelle!“ Wieder diese bedrückende Stille, die Sydney fast wahnsinnig werden ließ. Ein paar Brocken arabisch ließen sich aus dem Hintergrund wahrnehmen, ehe ihr Gesprächspartner von vorhin wieder ans Telefon trat. „Einverstanden. Kommen sie unbewaffnet!“ sagte er.
„Was ist mit den Kindern und der Lehrerin?“ fragte Sydney.
„Kommen sie nach oben!“ wiederholte der Araber und unterbrach die Verbindung. Die Brünette legte auf und bedachte Vaughn mit einem langen, liebevollen Blick. Sich von ihm zu verabschieden würde am schwersten werden.
„Sydney!“ seine Stimme versagte und er sah zu Boden, nahm ihre Hand und sah ihr dann wieder in die Augen. Sydney konnte den Schmerz in ihnen nicht nur sehen, sie konnte seinen auch fühlen und wünschte sich es gäbe einen Weg es ihm leichter zu machen.
Den hätte es zwar gegeben, aber die CIA-Agentin war nicht bereit gewesen Nadia zu opfern. Nicht nach allem was sie zusammen durchgemacht hatten und dem Band, das sie auf irgendeine geheimnisvolle Art und Weise zu einer Einheit machte.
„Ich liebe dich!“ sagte Sydney leise und streckte sich ein wenig damit sie Vaughn küssen konnte. Es war ein sanfter, zaghafter Kuss, der viel zu schnell endete. Sydney legte ihre Waffe auf die Kühlerhaube eines Streifenwagens, drehte sich dann um und ging ganz langsam auf die Schule zu. Die Hände erhoben damit die Männer vom Fenster aus sehen konnten, dass sie keine Waffe bei sich trug.
CIA – Hauptquartier,
wenige Minuten später
Nadia stand wortlos auf, überprüfte, ob ihre Waffe in ihrem Hosenbund steckte und schnappte sich ihre Jacke.
„Darf man erfahren wo sie jetzt hin wollen?“ wollte Kendall wissen.
„Meiner Schwester helfen!“ antwortete Nadia knapp und ohne den CIA-Direktor dabei eines Blickes zu würdigen. In Gedanken ging sie alles noch mal durch. Am schwersten würde es werden Vaughn davon zu überzeugen sie zu unterstützen. Aber bis es soweit war und sie ihm gegenüber stand, wollte Nadia sich darüber keine Gedanken machen. Vielmehr versuchte sie sich darauf zu konzentrieren was sie gleich tun und weswegen Sydney sauer werden würde.
„Sydney hat doch gesagt du sollst hier bleiben!“ mischte Jack sich sanft ein. „Ich werde nicht zulassen, dass Sydney ihre Schwester und Irina ihre Tochter verliert!“
Wie Pfeilspitzen trafen Jacks und Nadias Blicke aufeinander. Jeder fest dazu entschlossen nach seiner Überzeugung zu handeln.
Jack wusste, dass er Nadia nicht würde aufhalten können. Dazu war sie Sydney und Irina zu ähnlich, hatte den gleichen Sturkopf.
„Sag, Jack, liebst du Sydney?“
Perplex von dieser direkten und offensiv gestellten Frage, runzelte Jack verwirrt die Stirn, war im ersten Moment gar nicht fähig darauf zu antworten, obwohl er gar nicht erst darüber nachzudenken brauchte.
„Ich weiß, dass du sie mehr liebst als alles andere auf der Welt. Ich tue es auch und ich werde nicht zulassen, dass sie sich meinetwegen opfert. Wenn du Sydney so sehr liebst wie ich denke, dann lässt du mich gehen und gibst mir die Chance ihr zu helfen.“ Erklärte Nadia ohne darauf zu warten, dass Jack die Antwort auf ihre Frage über seine Lippen brachte.
Dem CIA – Agent blieb auf diesen Monolog hin nichts anderes übrig als nachzugeben. Genau wie Kendall, der widerwillig seufzend seine Zustimmung erteilte. „Ist die Sturheit bei den Frauen in ihrer Familie erblich bedingt, Ms. Derevko?“ wandte er sich wütend an die ehemalige KGB-Agentin, die ihm allerdings gar nicht mehr zuhörte und Nadia mit einem sanften „Sieh dich bitte vor!“ dazu brachte sich noch mal zu ihr umzudrehen. Die Halbrussin nickte ernst und eilte schnellen Schrittes aus dem CIA-Gebäude.
L.A. Highschool
Kurz bevor Sydney den vierten Stock erreicht hatte, warf sie einen Blick auf ihren DPA. Wie versprochen hatte Marshall ihr die Bilder der Überwachungskamera im Klassenzimmer geschickt. Nach den Amokläufen an der Columbine – Highschool gab es in einigen Schulen schon Überwachungskameras. Der Gouverneur hatte sie einbauen lassen.
Im Klassenzimmer befanden sich vier Männer. Ihre Gesichter waren durch Mützen, die nur Schlitze für die Augen frei ließen, unkenntlich gemacht. Wenigstens war Sydney jetzt auf das vorbereitet was sie gleich erwarten würde. Die letzten Stufen bis zum vierten Stock waren genommen und an dem betreffenden Klassenzimmer angekommen öffnete sich schon deren Tür und die maskierten Männer winkten die Agentin herein.
Drinnen angekommen sah Sydney die Lehrerin mit ihren Schülern immer noch am Fenster stehend. Sie weinten und schluchzten lauter als sie Sydney hereinkommen und kurz darauf sahen wie einer der Männer sie mit dem Kolben seines Maschinengewehrs brutal zu Boden schlug.
Ungesehen von den Terroristen zog Sydney ein Messer aus der Innenseite ihrer Jacke hervor.
Rückblende:
Während Sydney und Vaughn sich küssten, steckte er ihr unbemerkt ein Messer zu. Da die Terroristen sie vom Fenster aus beobachteten um sicher zu stellen, dass sie tatsächlich unbewaffnet kam war das die einzige Möglichkeit ihr eine Waffe zu geben, damit sie im Ernstfall wenigstens die Chance hatte lebend aus dieser Sache raus zu kommen.
In blitzschneller Bewegung zückte Sydney das Messer und warf es dem ersten Terroristen in die Brust, der daraufhin zu Boden ging und seine Waffe in eine Position fiel, von der aus Sydney sie gut erreichen konnte.
„Was machst du denn hier? Ich dachte Sydney….“ Begann Vaughn, schaffte es aber nicht den Satz zu ende zu bringen.
„Hör zu mir ist so ziemlich egal was Sydney will, aber nicht was mit ihr passiert!“ erwiderte Nadia um jede Diskussion im Keim zu ersticken.
Plötzlich fiel ein Schuss!
„Was machen wir jetzt?“ rief Rafael Vaughn hilflos zu.
„Wir stürmen!“ erwiderte der blonde CIA-Agent, während er Nadia eine kugelsichere Weste reichte, sich selbst eine anzog und mit gezückten Gewehren und einem Team der Spezialeinheit in die Schule stürmte. Ob die Terroristen sie dabei nun sahen oder nicht, war inzwischen auch egal. Sie mussten schnell handeln bevor die Araber die Bomben zünden konnten.