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Stunts

Stunt

Um die Action-Seite von Sydney Bristow adäquat in Szene zu setzen, holte man sich Jeff Habberstad, welcher sich mit seiner Stunt-Coordination bei Filmen, wie Signs, Spider-Man, Unbreakable oder Hard Rain einen Namen in Hollywood machte.

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Habbersted erzählt:
Mein Fachgebiet ist die Wire-Technik. Alles was man in ALIAS sieht, wurde vorher schon erprobt und solange es kein zweiter "Spider-Man" ist, in dem alles neu und speziell ausgetüftelt wurde, können wir bequem im Zeitplan bleiben. Wenn man diese Dinge vorher schon gemacht hat, geht alles geschmeidiger. Für eine TV-Serie wie ALIAS hat man in der Regel nur 8 Tage für das Shooting einer Folge und dadurch fällt es grundsätzlich schwer, etwas wirklich neues zu entwickeln und zeigen.

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Ich hatte zu Beginn der Serie alle Hände voll zu tun, um sie frisch und cool aussehen zu lassen, Es war Sonnenklar, warum sie gerade mich anheuerten, sie wollten ALIAS mit der Action einen gewissen Kinolook verpassen. Von den mechanischen Grundlagen her gab es auch keine Probleme, aber die ganze Entwicklungsarbeit, um diese Grundlagen in etwas neues zu packen und dazu noch für eine TV-Serie, das war schon eine echte Herausforderung. Also traf ich mich den Autoren und gab ihnen erstmal einen Überblick, was man alles tun könnte. Und ich muss sagen, ihre Kreativität, all diese Dinge in ihre Storys zu packen, ohne sie wie Selbstzweck wirken zu lassen, war schon erstaunlich.

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Ein schönes Beispiel hierfür war der 30 Meter Freifall in "1.08 - Time Will Tell", ausgeführt von Jennifer Garner. Wochen vorher bemerkte ich, dass wir durchaus in der Lage wären, so einen Sprung zu inszenieren. Ich sass im Meeting und schlug vor, Marshall könnte einen Rucksack entwickeln, der ein Seil und einen Haken beinhalte. Sydney könnte sich einhaken, vom Gebäude springen, völlig ungebremst fallen und kurz vorm Boden abgefangen werden. Also fuhren wir nur kurze Zeit später nach Pasadena und filmten es. Es war gigantisch."